Kann Luke Humphries auch abseits der Dartsbühne gewinnen? „Cool Hand Luke“ startet bei einem Golfturnier eines Landsmanns
PDCDartsprofi Luke Humphries steht normalerweise auf der Bühne mit Pfeilen in der Hand, doch Ende Mai wagt er einen auffälligen Abstecher in eine andere Sportart. Der 31-jährige Engländer tauscht das Dartboard vorübergehend gegen den Golfplatz. Am 26.05.2026 gibt er sein Debüt bei der Maddison Invitational, einem exklusiven Golf-Event, organisiert von Fußballer James Maddison, derzeit aktiv bei Tottenham Hotspur.
Die Maddison Invitational hat sich in den vergangenen Jahren zu einem besonderen Sportereignis entwickelt, in dem Spitzensport und Entertainment zusammenkommen. Das Turnier vereint verschiedene bekannte Namen aus unterschiedlichen Disziplinen, die auf dem Golfplatz gegeneinander antreten. Dabei geht es nicht nur um sportliche Leistungen, sondern ebenso um Erlebnis, Interaktion und Spaß. Fans erhalten so eine einmalige Gelegenheit, ihre Lieblingssportler in einem völlig anderen Umfeld zu sehen.
Jahrelange Leidenschaft für Golf
Für Humphries kommt diese Teilnahme jedoch nicht aus heiterem Himmel. Der amtierende Weltmeister im Darts hat nämlich seit Jahren eine große Leidenschaft für Golf. Wenn es sein dichtes Dartprogramm zulässt, ist er regelmäßig auf dem Golfplatz anzutreffen. Was einst als Hobby über einen Freund in jungen Jahren begann, entwickelte sich zu einer ernsthaften Passion. Humphries wurde zum ambitionierten Amateur und verfügt derzeit über ein Handicap von rund 18. Er selbst gab zuvor an, in der Vergangenheit sogar ein noch niedrigeres Niveau erreicht zu haben.
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Die Kombination aus Darts und Golf mag auf den ersten Blick überraschen, doch laut Humphries sind die Parallelen größer, als viele denken. In beiden Sportarten spielt der mentale Aspekt eine entscheidende Rolle. Konzentration, Fokus und die Fähigkeit, mit Rückschlägen umzugehen, machen oft den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage. Ein schlechter Wurf oder Schlag kann den weiteren Verlauf eines Matches oder einer Runde unmittelbar beeinflussen. Genau diese mentale Widerstandskraft hat Humphries als Dartspieler ausgezeichnet, und die möchte er nun auch auf dem Golfplatz nutzen.
Dass ein Dartspieler zur Maddison Invitational eingeladen wird, ist übrigens kein Zufall. Organisator James Maddison ist selbst ein großer Darts-Fan und hat seine Leidenschaft für die Sportart nie verborgen. Der englische Mittelfeldspieler, der sich derzeit von einer schweren Knieverletzung erholt, nutzt seine Reha-Phase, um sich auch anderen Projekten zu widmen. Die Organisation dieses Golf-Events ist ein Beispiel dafür.
Maddison ist regelmäßig bei großen Dartturnieren zu sehen und eine bekannte Erscheinung während der Darts WM im Alexandra Palace. Seine Liebe zum Sport geht sogar so weit, dass er einen Dartwurf in seinen Torjubel auf dem Fußballplatz eingebaut hat. Diese Verbindung zum Darts erklärt, warum Spieler aus dieser Sportart, wie Humphries, einen Platz im Teilnehmerfeld seines Turniers erhalten.
Luke Humphries ist die aktuelle Nummer zwei der Welt
Nicht der erste Dartspieler bei der Maddison Invitational
Humphries ist zudem nicht der erste Dartspieler, der bei der Maddison Invitational aufläuft. Im vergangenen Jahr war unter anderem Nathan Aspinall dabei, der damals bereits zeigte, dass sich Dartprofis auch außerhalb ihrer eigenen Disziplin gut mit anderen Spitzenathleten messen können. Das unterstreicht die wachsende Popularität des Dartsport und die zunehmende Wechselwirkung zwischen verschiedenen Sportarten.
Für Humphries bietet dieses Event eine schöne Gelegenheit, sich von einer anderen Seite zu zeigen. Wo er auf der Bühne für seine Abgeklärtheit und Präzision bekannt ist, kann er auf dem Golfplatz demonstrieren, wie vielseitig er als Sportler ist. Gleichzeitig ist es eine willkommene Abwechslung in einer dichten und intensiven Dartsaison.
Ob Humphries beim Turnier tatsächlich für Furore sorgen wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch: Seine Teilnahme verleiht dem Event eine zusätzliche Dimension. Für Fans von Darts wie auch Golf verspricht die Maddison Invitational damit erneut ein besonderes Spektakel zu werden.
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Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








