Baltic Sea Darts Open am Samstagnachmittag | Ein zufälliger Fehlalarm steht im Mittelpunkt: Woodhouse bleibt nach der Störung cool, Break-Wahnsinn bei Searles Sieg, und Chisnall, van Schie, Evans und Nijman fahren Siege ein

PDC
Samstag, 30 Mai 2026 um 17:37
Ryan Searle (3)
Das Baltic Sea Darts Open geht am Samstagnachmittag weiter, wobei die Topgesetzten nun in den Vordergrund treten. Zu den Höhepunkten zählen die Begegnungen Wessel Nijman, Gurney gegen Evans und Chisnall gegen Cullen.
Das wohl wichtigste Ereignis des Spieltags war der Fehlalarm beim Unentschieden zwischen Woodhouse und Gilding, der angeblich darauf zurückzuführen war, dass jemand auf der Toilette geraucht hatte. Die Feuerwehr wurde vorsichtshalber dennoch alarmiert, doch der Vorfall führte dazu, dass der Spieltag für eine halbe Stunde unterbrochen wurde.
Woodhouse ging früh mit 4:1 in Führung, da er Gilding unter Druck setzte. Mit einem Break von 92 Punkten ging Woodhouse mit 2:0 in Führung. Er traf die Doppel-7, um seinen Satz zu halten, und anschließend die Doppel-8 zum 4:1.
Ein 12-Darter, bei dem Woodhouse die Doppel-16 zum 5:1 traf, brachte ihn dem Sieg näher, doch dann kam es zu einer Art Katastrophe, als es zu einem Fehlalarm kam – wenn auch erst nach einer längeren Pause. Es war Woodhouse, der zurückkehrte und schließlich mit 6:3 gewann. Er traf dafür die Doppel-10.

Das war das zweite Spiel, nachdem Wessel Nijman mühelos an Krzysztof Ratajski vorbeigezogen war. Er gewann mit 6:1 gegen ihn in einer der besten Partien des Nachmittags. Mit einem 54er-Checkout, einer Doppel-16 und einer Doppel-4 sicherte sich Nijman früh einen Break und die Führung und ging mit 3:0 in Führung.
Mit einem unglaublichen 146er-Finish setzte Nijman diese Serie fort, als er mit 4:0 in Führung lag und nur noch zwei Punkte vom Sieg entfernt war. Nijman fehlte nur noch ein Punkt, als Ratajski endlich seinen ersten Punkt erzielte, doch Nijman sicherte sich von da an den Sieg. Ein Double Four von Nijman, nachdem Ratajski 72 verfehlt hatte, und der Niederländer hatte den Sieg in der Tasche.

Van Schie und Evans glänzen

Zu den weiteren Siegern gehörte Jimmy van Schie, der sich mit 6:1 gegen Mike de Decker durchsetzte. De Decker glich zwar früh aus, doch Van Schie legte sofort nach, traf die Doppel-18, ging mit 3:1 in Führung und schaffte das Break gegen den Belgier. Er hielt seinen Wurf zum 4:1, bevor er mit einer weiteren Doppel-18 auf 5:1 davonziehen konnte. Mit einem 76er-Checkout sicherte sich Van Schie schließlich den 6:1-Sieg.
Auch Ricky Evans und Damon Heta konnten sich gegen Daryl Gurney und Karel Sedlacek durchsetzen. Evans ging gegen Gurney früh mit einem 54er-Checkout in Führung und führte damit 2:1. Ein Break und ein 12-Darter für Evans, der mit einem 121er-Checkout auf die Bullseye auf 3:1 erhöhte. Gurney gelang mit einem Treffer auf die Doppel-5 das Re-Break zum 3:2, doch Evans ging mit einem 114er-Checkout auf 5:3 in Führung und machte mit einem Treffer auf die Doppel-20 den Sack zu.
Ricky Evans
Zwar ging Sedlacek früh gegen Heta in Führung, doch diese hielt nicht lange. Er traf die 126er-Doppel und glich zum 4:4 aus; von da an gewann er drei Legs in Folge und sicherte sich schließlich mit der 16er-Doppel den Sieg.
Auch Ryan Searle hat sich qualifiziert, nachdem er Dirk van Duijvenbode besiegt hat, wenngleich es ein langwieriger Kampf mit zahlreichen Unterbrechungen war. Searle ging früh in Führung, doch „Heavy Metal“ glich mit einem Treffer auf die Doppel-12 zum 2:2 aus.
Searle ging mit einem Break zum 3:2 durch ein Treffer auf die Doppel-20 in Führung und schien endlich seinen Frame zu halten, doch Van Duijvenbode traf die 32. Searle verfehlte die 167er-Kombination, die ihm den Frame gesichert hätte. Searle ging erneut in Führung, indem er 15 Punkte zum 4:3 erzielte, doch es folgte ein weiterer Break, auch wenn Searle schließlich die Partie für sich entscheiden konnte. Er ging erneut in Führung mit einem 61er-Checkout und sicherte sich schließlich mit einer Doppel-20 den Sieg zum 6:4.
Justin Hood sorgte zudem für einen epischen Abschluss der Session, als er Jermaine Wattimena mit einem Durchschnitt von 99 und einem überzeugenden 6:1-Sieg hinter sich ließ. Er ging mühelos mit 3:0 in Führung, nachdem er in einem Leg zwei 180er geworfen hatte, schaffte es jedoch nicht, einen Neuner-Darter zu werfen.
Wattimena gelang endlich der erste Treffer, doch Hood baute die Führung auf 4:1 aus, während Wattimena weit zurücklag. Er schaffte erneut ein Break, während Wattimena seine Chancen zum Halten verpasste. Wattimena hatte bei 127 noch eine Chance, doch Hood traf die Doppel-Acht und besiegelte damit den Sieg.
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