Cristo Reyes bezwingt deutschen Überraschungsfinalisten Matthias Ehlers und holt sich die Tourcard – erneutes Matchdart-Drama um Sparidaans

PDC
Freitag, 09 Januar 2026 um 18:33
Cristo Reyes (2)
Der zweite Tag der Q-School zeigte erneut, wie unberechenbar dieses Turnier ist. Cristo Reyes bezwang Überraschungsfinalist Matthias Ehlers im Endspiel, das zweite Finale der European Q-School entwickelte sich zum echten Krimi. In England sicherten sich ein Engländer und ein Ire jeweils eine Tourcard.
Cristo Reyes holte sich seine Tourcard zurück. Der Spanier erwischte einen starken Tag und erreichte das Finale mit klaren Siegen über Pascal Rupprecht (6:1), Michael van de Ven (6:1), Chris Landman (6:5), David Cameron (6:3) und Jurjen van der Velde (6:3). Dort wartete mit Matthias Ehlers die deutsche Überraschung des Tages. Der Deutsche überzeugte mit starkem Timing und marschierte über Mitja Gustorf (6:3), Björn Quoiffy (6:3), Tomislav Rosandic (6:3), Patrick Bulen (6:3) und Romeo Grbavac (6:3) ins Finale. Ehlers eröffnete das Endspiel mit einem Break, als er 70 Punkte auscheckte. Reyes konterte jedoch umgehend, ehe Ehlers wieder auf 2:1 stellte. Dann zündete der Spanier den Turbo und spielte 15- und 14-Darter zur 3:2-Führung. Reyes holte sich das Break zum 4:2 und startete dieses Leg mit zwei 180ern. Auch das 5:2 ging an ihn, Ehlers hielt sich mit einem 62er-Checkout noch im Spiel. Am Ende checkte Reyes 40 Punkte und sicherte sich mit einem 14-Darter den 6:3-Sieg samt Tourcard.
Jeffrey Sparidaans stand, nachdem er am Vortag fünf Matchdarts vergeben hatte, erneut im Finale. Mit Erfolgen über Tomoya Goto (6:2), Mason Whitlock (6:3), Miroslaw Grudziecki (6:3), Andy Baetens (6:5) und Adam Gawlas (6:5) spielte er sich wieder bis ins Endspiel. Dort wartete der Italiener Michele Turetta. Dieser erreichte das Finale nach Siegen über Lennert Faes (6:1), Jose Justicia (6:2), Michael Unterbuchner (6:5), Marvin Kraft (6:2) und Alexander Merkx (6:3). Im Finale fand Turetta zunächst keinen Rhythmus und lag schnell mit 1:5 zurück. Dann startete er eine beeindruckende Aufholjagd. Sparidaans verpasste im achten Leg gleich acht Matchdarts, Turetta checkte 90 Punkte in zwei Darts zum 3:5. Auch das 4:5 ging an den Italiener, ehe er die 170 zum 5:5 ausmachte, während Sparidaans 80 Punkte Rest hatte. Es folgte ein wahres Matchdart-Drama. Turetta erspielte sich die ersten beiden Matchdarts und verpasste insgesamt fünf Chancen auf die Tourcard. Sparidaans vergab anschließend selbst noch drei Matchdarts, ehe er seinen insgesamt zwölften Matchdart im Spiel und den siebzehnten auf eine Tourcard verwandelte.
In der UK Q-School stand Carl Sneyd nach Siegen über Martin Tonks, Tommy Morris, Daryl Hunt, Thomas Cromwell und David Sharp im Finale. Steve Lennon erreichte das Endspiel nach Erfolgen über Llew Bevan, Nick Cocks, Christopher Wickenden, Matthew Dennant und Stephen Burton. In einer engen Partie checkte Sneyd 20 Punkte und sicherte sich damit seine Tourcard. Im zweiten Finale trafen Niall Culleton und Danny Goddard aufeinander. In einem knappen Spiel, in dem beide Matchdarts hatten, setzte sich schließlich der Ire Niall Culleton mit 6:5 durch. Morgen geht es ab 13 Uhr mit dem dritten Tag der Finalstage weiter.
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