„Mein Ziel ist es, Turniere zu gewinnen“ – Justin Hood will nach WM-Traumlauf dauerhaft zur Darts-Elite gehören
PDCJustin Hood will nach einem fantastischen Lauf bei der PDC Darts WM 2026 den nächsten Schritt in seiner Karriere machen. Der Engländer möchte sich dauerhaft an der Spitze des Darts etablieren. Künftig will er regelmäßig um Titel spielen und sich bei den großen Turnieren festsetzen.
Der Engländer war eine der großen Überraschungen des Turniers. Sein Debüt im Ally Pally feierte Hood nach der Qualifikation über die Pro Tour Order of Merit. Zum Auftakt bezwang er Nick Kenny, ehe er mit einem echten Paukenschlag gegen Danny Noppert für Aufsehen sorgte. Anschließend setzte er sich gegen Ryan Meikle durch und ließ Josh Rock beim 4:0 keine Chance. Besonders beeindruckend: Hood traf in diesem Match seine ersten elf Doppelfelder in Serie.
Sein Turnier endete erst im Viertelfinale. Dort stoppte ihn der zweimalige Weltmeister Gary Anderson mit 5:2. In der entscheidenden Phase zog der Schotte das Tempo an und setzte sich souverän ab.
Der Dartspieler aus Glastonbury verdiente sich für seine Leistungen in Nordlondon satte 100.000 Pfund. Damit verbesserte er sich in der Weltrangliste auf Position 50. Im Vergleich zum Turnierbeginn kletterte Hood um 36 Plätze nach oben. Gleichzeitig rückte auch sein Traum von einem eigenen chinesischen Restaurant näher. Diese Pläne müssen jedoch vorerst warten, denn Hood ist derzeit stark gefragt.
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„Ich denke, das Geld ist in Ordnung, jetzt geht es nur darum, die Zeit zu finden, um alles durchzugehen“, erklärte Hood. „Mein Handy und das meines Managers laufen heiß. Ich habe etwa Anfragen für zwanzig Exhibitions, also muss ich mir Zeit nehmen, um alles zu sortieren. Wir schauen uns das bald in Ruhe an.“
Justin Hood im Ally Pally
Sid-Waddell-Trophäe bleibt das große Ziel
Trotz seines außergewöhnlichen Laufs erreichte Hood sein übergeordnetes Ziel nicht. Der Traum vom Gewinn der Sid Waddell Trophy blieb unerfüllt. Das selbst gesteckte Ziel war von Beginn an eine enorme Herausforderung.
„Es ist immer das Ziel, das Turnier zu gewinnen. Aber tief im Inneren denkt man Spiel für Spiel“, sagte Hood. „Dann bin ich glücklicherweise vier Runden weitergekommen und auf einen überragenden Spieler in Gary getroffen. Ich war enttäuscht, dass ich verloren habe. Man kann aber nicht alles gewinnen, und hoffentlich bin ich nächstes Jahr zurück.“
Dieser Anspruch gilt für Hood nicht nur bei der Darts WM. Auch bei allen anderen Turnieren will er künftig angreifen, egal ob Major oder Players Championship. Seine Ambitionen richten sich klar nach oben.
Im vergangenen Jahr spielte Hood jedes Pro-Tour-Event. Dabei erreichte er lediglich einmal ein Viertelfinale. Mit noch größerem Fokus auf den Sport will „Happy Feet“ diesen Aufwärtstrend nun fortsetzen und bestätigen.
„Mein Ziel ist es, Turniere zu gewinnen. Alles, was ich spiele, will ich gewinnen“, stellte Hood klar. „Ich habe das Spiel dafür. Tief in mir weiß ich, dass es nicht immer so laufen wird. Wenn ich aber ein oder zwei ProTour-Events gewinnen kann, bin ich überglücklich.“
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Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026







