Der zweite Tag des
Winmau World Masters 2026 ist gespielt. Mit dabei waren nicht nur Deutschlands Nummer eins
Martin Schindler, sondern auch
Luke Littler, Luke Humphries und Josh Rock.
Den Auftakt bestritt direkt
Martin Schindler. Der Deutsche wurde von Luke Woodhouse herausgefordert. Im ersten Leg verpassten beide Spieler jeweils einen Dart auf das Bullseye, ehe Woodhouse auf der Doppel 4 das 1:0 holte. Den ersten Satz sicherte er sich anschließend mit einem starken 136er-Checkout.
Schindler antwortete im zweiten Satz mit einem 15-Darter zum 1:0. Doch Woodhouse drehte sofort auf, gewann beide folgenden Legs jeweils in 14 Darts und holte sich den Satz. Auch im dritten Durchgang blieb der Engländer gnadenlos. Schindler verpasste erneut einen Dart auf das Bullseye, Woodhouse nutzte seinen zweiten Matchdart zum 3:0-Erfolg.
Damit verliert Schindler auch sein drittes Spiel beim World Masters. Allerdings traf „The Wall“ erneut auf einen Gegner in absoluter Topform. 2024 unterlag er Dave Chisnall bei dessen 109,26-Average, 2025 folgte das Aus gegen Gerwyn Price mit einem 112,77-Average. Woodhouse spielte nun 108,64 Punkte im Schnitt – bitter für Schindler, beeindruckend vom Engländer.
Im zweiten Spiel traf Ross Smith auf den PDC-Neuling und amtierenden WDF-Weltmeister
Jimmy van Schie. Der Niederländer startete mit einem 10-Darter, verlor den Satz jedoch nach zwei vergebenen Satzdarts. Satz zwei ging an van Schie, der zwei Satzdarts seines Gegners überstand und auf der Doppel 18 ausglich.
Auch Satz drei schien an den 2,07 Meter großen Niederländer zu gehen. Doch Smith checkte 150 Punkte eiskalt zum Satzausgleich und holte sich anschließend die 2:1-Führung. Im vierten Satz verpasste van Schie insgesamt drei Satzdarts. Smith nutzte die Fehler und machte auf der Doppel 8 den 3:1-Sieg perfekt.
Danach forderte Daryl Gurney den Niederländer
Danny Noppert heraus. Noppert gewann Satz eins souverän, ehe Gurney mit 14- und 15-Dartern ausglich. In Satz drei vergab Gurney gleich sechs Satzdarts. Noppert bestrafte das mit einem 105er-Checkout über Tops-Tops und ging 2:1 in Führung. Den Sieg holte sich der Niederländer anschließend per 13-Darter auf der Doppel 8.
Im vierten Spiel traf WM-Halbfinalist Ryan Searle auf Rob Cross. Searle fand zunächst überhaupt nicht ins Spiel, Cross gewann die ersten beiden Sätze. Danach meldete sich Searle mit sieben perfekten Darts und einem 10-Darter zurück. Er verkürzte auf 1:2, doch im vierten Satz verpasste er einen Satzdart auf der Doppel 15. Cross nutzte die Chance und machte auf der Doppel 10 den 3:1-Erfolg klar.
Anschließend bekam es Josh Rock mit Connor Scutt zu tun. Scutt startete stark und holte sich den ersten Satz mit einem 80er-Checkout. Danach zeigte Rock jedoch, warum er in dieser Saison Premier League spielt. Mit sechs Legs in Folge drehte er die Partie und setzte sich mit einem 95er-Average souverän durch.
Danach folgte das Duell zwischen
Mike De Decker und
Luke Littler. Der 19-Jährige startete standesgemäß und gewann Satz eins in 14 Darts. De Decker konterte mit einem 12-Darter und glich aus. Anschließend kippte das Spiel. Littler leistete sich ungewohnte Doppelfehler, der Belgier ging mit 2:1 in Führung.
Auch im vierten Satz lag die Sensation in der Luft. De Decker gewann das erste Leg und war ein Leg von der Sensation entfernt. Littler drehte auf, scheiterte am 9-Darter auf der Doppel 15 und holte sich das 1:1 im vierten Satz in 10 Darts.
Mike de Decker bekam dann bei 142 Punkten einen Matchdart auf der Doppel 11, doch dieser verpasste sein Ziel knapp. Littler holte sich Satz 4 und gewann das Spiel auf der Doppel 5. Damit kommt
Luke Littler mit einem blauen Auge davon.
Danach betrat Titelverteidiger Luke Humphries die Bühne. Gegen Dave Chisnall vergab er im ersten Satz gleich sechs Satzdarts. Chisnall nutzte das eiskalt zur Führung. Danach spielte Humphries groß auf. Zwei 12-Darter brachten den Satzausgleich, wenig später folgten zwei 11-Darter in Serie. Auf der Doppel 4 machte „Cool Hand Luke“ den Sieg perfekt und setzte sich mit einem starken 104er-Average durch.
Im letzten Spiel des Abends traf Stephen Bunting auf den Schweden Jeffrey de Graaf. Bunting holte sich den ersten Satz souverän, doch de Graaf erzielte auf der Doppel 8 den 1:1 Satzausgleich. Doch Bunting drehte dann die Partie und gewann am Ende mit 3:1 gegen de Graaf.