Vorschau Winmau World Masters Sonntagnachmittag: Littler, Humphries, Rock und van Veen kämpfen ums Halbfinale

PDC
Sonntag, 01 Februar 2026 um 9:00
Luke Littler & Josh Rock (1)
Bei dem Winmau World Masters 2026 steht der Finaltag an. Am Nachmittag werden die vier Viertelfinals ausgetragen, darunter sind mit Luke Littler und Luke Humphries auch die Nummer 1 und 2 der Welt vertreten.
Das Winmau World Masters 2026 sind seit der Aufwertung des Turniers im vergangenen Jahr ein Ranglistenturnier. Spieler können also Preisgeld holen, das für die Weltrangliste zählt. Das verleiht dem Turnier zusätzliches Prestige.
Unter den letzten Acht stehen mit Gian van Veen und Danny Noppert auch zwei Niederländer. Van Veen trifft auf Ex-Sieger James Wade. Auch Noppert bekommt es mit Luke Humphries mit einem früheren Gewinner zu tun.
In den Viertelfinals geht es bis vier gewonnene Sätze, mit Best-of-3 Legs pro Satz. Nachfolgend lesen Sie eine Vorschau auf die vier Viertelfinals.

Chris Dobey v Gerwyn Price

Die Nachmittagssession in Milton Keynes wird mit dem Duell zwischen Chris Dobey und Gerwyn Price eröffnet. Dobey, Masters-Champion von 2023, schlug nacheinander Jermaine Wattimena und Damon Heta. In beiden Partien blieb er nur knapp unter dem Hunderter-Average. Gegen Price wird er voraussichtlich mindestens ähnliche Zahlen benötigen, um Siegchancen zu haben.
Price wiederum überzeugt bei diesem Turnier bislang enorm. In seinem Auftaktmatch hatte er – begünstigt durch einen Average von über 108 – keinerlei Mühe mit James Hurrell. In Runde zwei setzte er sich in einem hochspannenden Match mit 4:3 gegen Landsmann Jonny Clayton durch. Price und Dobey trafen in der Vergangenheit häufig aufeinander, allein im Vorjahr elfmal. Price gewann sieben dieser Duelle im Jahr 2025 und geht somit mit einem leichten psychologischen Vorteil ins Spiel.

Luke Littler v Josh Rock

Danach ist Luke Littler an der Reihe. „The Nuke“ hatte in der ersten Runde Glück, als Mike De Decker einen Matchdart vergab, zeigte in Runde zwei jedoch wieder die gewohnte Stärke. Gegen Ross Smith verpasste er den 108er-Average nur knapp und gewann letztlich 4:1. Littler bleibt damit auf Kurs Richtung Titel bei den Winmau World Masters, einem der wenigen Turniere, das er noch nie gewinnen konnte.
Um einen Platz im Halbfinale spielt er gegen Josh Rock. Der 24-jährige Nordire gilt seit einiger Zeit als künftiger Major-Sieger; soll es an diesem Wochenende schon soweit sein, muss er zunächst an Littler vorbei. „Rocky“ war in den vorherigen Runden jeweils zu stark für Connor Scutt und Rob Cross, doch jetzt beginnt die echte Prüfung.

Gian van Veen v James Wade

Im vorletzten Viertelfinale trifft Gian van Veen auf James Wade. Van Veen schaffte Ende vergangenen Jahres mit dem Gewinn der European Darts Championship und einem Finaleinzug bei der WM endgültig den Durchbruch an der Spitze. Der 23-jährige Poederoijener setzt diese starke Form in dieser Saison fort. In den vergangenen Wochen erreichte er bereits das Finale der Bahrain Darts Masters und ist nun auf einem guten Weg, Ähnliches bei den Winmau World Masters zu schaffen.
Für das Halbfinale muss Van Veen an Wade vorbei, der in der zweiten Runde Gary Anderson ausschaltete. Wade bringt reichlich Erfahrung mit, er gewann die Masters – damals noch kein Ranglistenturnier – bereits 2014 und sehnt sich nach einem neuen Major-Titel. Im vergangenen Jahr war er zweimal ganz nah dran, doch im Finale der UK Open und des World Matchplay war jeweils Littler der Spielverderber. Gelingt es an diesem Wochenende?

Luke Humphries v Danny Noppert  

Die Nachmittagssession in der Arena MK in Milton Keynes beschließen Luke Humphries und Danny Noppert. Humphries, der Titelverteidiger, entging in der letzten Runde dem Aus nach einem 4:3 gegen Luke Woodhouse. Wobei „entging“ fast übertrieben ist: Humphries spielte bärenstark – ebenso wie Woodhouse – und warf einen Neundarter. Mit einem Average von über 105 zeigte er sich zudem in Topform.
Auch Noppert wusste zu beeindrucken. „The Freeze“ – zu seiner Enttäuschung nicht für die Premier League Darts 2026 berücksichtigt – kannte in der letzten Runde mit Stephen Bunting keine Gnade und gewann klar mit 4:0. Noppert stand im vergangenen Jahr viermal im Halbfinale eines Majors und ist auf einem guten Weg, gleich beim ersten Major der neuen Saison erneut die letzten Vier zu erreichen.
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