Daniel Klose gewinnt PDC Europe Next Gen 2026 Auftakt in Hildesheim

PDC
Samstag, 31 Januar 2026 um 23:52
daniel klose
Die HYLO PDC Europe NEXT GEN 2026 ist mit einem Statement gestartet – und dieses kam von Daniel Klose. Der 45-jährige Deutsche sicherte sich in der Halle 39 in Hildesheim den Titel beim ersten Event der neuen Saison und ließ im Finale dem Schweizer Marcel Walpen beim 6:1 kaum eine Chance. Dabei überzeugte Klose vor allem in der Endphase mit einem konstant hohen Niveau und Averages knapp an der 100‑Punkte‑Marke.
Mit einem ausverkauften Feld von 384 Spielern feierte die Next Gen zudem einen historischen Auftakt. Erstmals kam der neue Ligamodus zum Einsatz, der an die Fußball-Champions-League erinnert: Jeder Teilnehmer absolvierte drei Partien in der Ligaphase, danach zog das Turnier mit den besten 128 in eine klassische KO-Runde weiter.

Krohne und Preis mit frühen Glanzleistungen

Statistisch stach vor allem Paul Krohne heraus. Er legte zunächst in der Runde der Top 512 einen 101er Average beim 4:0 über Moritz Klein hin und setzte in der Runde der Top 128 mit einem beeindruckenden 105er Average beim 4:0 gegen Sebastian Alfuth noch einen drauf. In der Runde der Top 64 folgte ein weiterer klarer 4:0‑Erfolg mit 98 Punkten im Schnitt gegen Jonathan Parvaneh.
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Daniel Klose holt sich mit einer dominanten Finalperformance den ersten Next Gen Titel des Jahres
Auch Florian Preis bestätigte seinen Ruf als einer der spannendsten Jugendspieler im deutschsprachigen Raum. Er eröffnete den Tag mit einem 101er Average beim 4:1 gegen Cedrik Gartz und hielt sich mit einem souveränen Run bis ins Viertelfinale in der erweiterten Spitze des Turniers. Dort unterlag er zwar mit 1:5 gegen Jason Riedtke, hatte seinen Stempel an diesem ersten Event aber längst hinterlassen.

Starkes Niveau ab dem Achtelfinale

Ab der Runde der letzten 16 zog das Niveau noch einmal klar an. Fast alle verbliebenen Spieler agierten mit Averages von 80 Punkten oder mehr, viele Partien bewegten sich deutlich darüber. Besonders Jaimy van de Weerd überzeugte in dieser Phase, als er mit einem 97er Average beim 4:0 gegen Patrick Trinker ins Viertelfinale marschierte.
In der Runde der letzten Acht setzten sich schließlich jene Namen durch, die den Tag prägen sollten. Marcel Walpen besiegte Lenny Schlüter mit 5:1, Jason Riedtke stoppte Florian Preis mit demselben Ergebnis. Van de Weerd rang Michael Hurtz in einem hochklassigen 5:4‑Krimi nieder, während Daniel Klose mit einem klaren 5:1 gegen Tim Ritter erstmals seine Titelambitionen untermauerte.

Klose dreht im Halbfinale auf

In den Halbfinals präsentierten sich die späteren Finalisten dann in absoluter Topform. Jaimy van de Weerd ließ Jason Riedtke beim 5:0 keine Chance und zog ohne Legverlust in sein erstes Next‑Gen‑Finale des Jahres ein. Auf der anderen Seite entwickelte sich zwischen Klose und Walpen eine Partie auf Augenhöhe – mit dem besseren Ende für den Deutschen. Beim 5:4‑Erfolg agierten beide Akteure mit Averages knapp an der 100‑Punkte‑Marke, was das Niveau dieses Duells eindrucksvoll unterstreicht.
Dieses Halbfinale erwies sich im Rückblick als vorentscheidend. Walpen bewies, dass sein starker Lauf 2025 kein Zufall war, und sicherte sich mit dem Finaleinzug wertvolle Punkte für die Main Order of Merit. Klose hingegen holte sich in diesem Match die Sicherheit und das Selbstvertrauen, die er wenig später im Endspiel gnadenlos ausspielte.

Klose setzt frühes Ausrufezeichen im WM-Rennen

Im Finale ließ Daniel Klose Marcel Walpen beim 6:1 dann keine Luft zum Atmen. Mit druckvollem Scoring und konsequenter Chancenverwertung stellte Klose früh die Weichen und gab das Momentum nicht mehr her. Für den Deutschen ist dieser Sieg mehr als nur ein Turniererfolg: Nach einer starken Next‑Gen‑Saison 2025 knüpft er sofort an und setzt ein deutliches Signal im Kampf um einen der begehrten Super‑League‑Startplätze und die langfristige WM‑Option über die Tour.
Für Walpen bleibt trotz der Finalniederlage ein Auftakt nach Maß. Der Schweizer sammelte nicht nur reichlich Preisgeld, sondern zeigte mit seinem Run bis ins Endspiel, dass er auch 2026 im deutschsprachigen Next‑Gen‑Kosmos eine feste Größe sein wird. Hinter den Topstars sammelten zudem zahlreiche Youngster wie Florian Preis und Mika Donnevert wichtige Erfahrungen im neuen Ligamodus.
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