Danny Noppert hat sich ohne allzu große Probleme für das Viertelfinale des
Winmau World Masters qualifiziert. „The Freeze“ war in der zweiten Runde mit deutlich zu stark für den Engländer Stephen Bunting: 4:0 in Sätze. Vor allem Nopperts Kühle und Buntings schwache Doppelquote machten den Unterschied in einem Match, das schneller entschieden war als im Vorfeld erwartet. In der nächsten Runde wartet Titelverteidiger Luke Humphries auf ihn.
Nie in Bedrängnis geraten
Damit steht Noppert zum zweiten Jahr in Folge im Viertelfinale der
Winmau World Masters, im vergangenen Jahr schaffte er es sogar noch eine Runde weiter. Im Anschluss gab Noppert bei
Viaplay zu, dass er selbst vom einseitigen Verlauf der Partie überrascht war.
„Ich hatte nicht erwartet, dass es so leicht gehen würde“, stellte die Nummer drei der Niederlande ehrlich fest. „Aber Bunting hat sehr viele Darts auf die Doppel verpasst. Das hilft natürlich.“
Bunting, ehemaliger Lakeside-Weltmeister und bekannt für sein Scoring, fand in keinem Satz wirklich in sein Spiel. Mehrere Chancen, Legs zuzumachen, ließ er ungenutzt, woraufhin Noppert gnadenlos zuschlug. Der Friese blieb ruhig, traf solide Finishes und ließ seinem Gegner kaum Raum, um in die Partie zurückzukommen.
Dennoch wollte Noppert das Ergebnis nicht vollständig auf das Scheitern Buntings zurückführen. Mit einem Lächeln fügte er hinzu: „Aber das ist mir egal. Ich hoffe, dass jeder das gegen mich macht.“ Das zeigt die nüchterne Haltung des Friesen, der sich auf der großen Bühne immer wohler zu fühlen scheint.
Auffällig ist, dass Noppert in den letzten Jahren in Duellen gegen Bunting einen klaren psychologischen Vorteil aufgebaut zu haben scheint. Auch darauf ging er anschließend ein. „Ich habe jetzt oft auf der Bühne gegen ihn gewonnen, also spielt das vielleicht bei ihm mit“, sagte Noppert. „Manchmal kriecht das eben in den Kopf, besonders wenn es nicht so läuft, wie man will.“
Viertelfinale gegen den Titelverteidiger
Noppert trifft im Viertelfinale auf den Titelverteidiger, Luke Humphries. Der 35-jährige Niederländer geht jedoch wie immer von seiner eigenen Stärke aus. „Ich fühle mich am Board gut und mein Timing ist prima“, ließ er noch wissen. „Wenn ich so weiterspiele, kann ich es vielen Jungs schwer machen.“
Gewinnt Noppert sein Viertelfinale, wartet im Halbfinale möglicherweise ein niederländisches Duell mit Gian van Veen. Dieser trifft im Viertelfinale auf James Wade.