Luke Littler gilt nicht nur als der beste Dartspieler der Welt, sondern auch als leidenschaftlicher Fußballfan. Der 19-jährige Engländer besucht regelmäßig die Heimspiele seines Herzensklubs Manchester United. Am gestrigen Tag durfte er dort sogar eine Ehrenrunde vor den Fans drehen – ein besonderer Moment für den frischgebackenen Doppelweltmeister.
Littler schrieb Anfang Januar Geschichte, als er seinen Titel bei der
Darts WM verteidigte und im Finale mit 7:1 gegen
Gian van Veen triumphierte. „The Nuke“ krönte sich damit nach Phil Taylor, Adrian Lewis und Gary Anderson erst zum vierten Spieler, dem es gelang, seinen WM-Titel erfolgreich zu verteidigen.
Ehrenrunde in Old Trafford – jetzt richtet sich der Blick auf Antwerpen
Zugleich ist Littler mit großem Abstand der jüngste Weltmeister aller Zeiten – und vieles deutet darauf hin, dass noch zahlreiche Titel folgen werden. Anfang dieses Monats fügte er seiner Sammlung mit dem Winmau World Masters eine der wenigen noch fehlenden Trophäen hinzu. Im Finale in Milton Keynes setzte er sich in einem besonders hochklassigen Match mit 6:5 gegen seinen Landsmann
Luke Humphries durch.
Da an diesem Wochenende keine Turniere auf dem Programm standen, nutzte Littler die Pause für einen Besuch im Old Trafford bei Manchester United. Dort drehte er mit seiner WM-Trophäe eine Ehrenrunde für die Fans. Anschließend genoss er einen 2:0-Erfolg gegen Tottenham Hotspur. Durch diesen Sieg kletterte Manchester United auf den vierten Tabellenplatz.
Fokus auf Premier League Darts in Antwerpen
Sportlich richtet Littler den Blick nun bereits auf die kommende Woche. An den ersten beiden
Players Championships des Jahres nimmt er nicht teil – stattdessen konzentriert er sich voll auf den zweiten Spieltag der
Premier League Darts, der am Donnerstag in Antwerpen ausgetragen wird.
Der Auftakt verlief für Littler noch enttäuschend: Bereits im Viertelfinale musste er sich
Gian van Veen mit 4:6 geschlagen geben. In Antwerpen wartet nun direkt ein weiterer Kracher – Littler trifft erneut auf
Luke Humphries. Es ist die Neuauflage des letztjährigen Premier-League-Finals, das Humphries damals mit 11:8 für sich entschied.