Callan Rydz gab offen zu, dass sein Kopf nach einer schweren Zeit abseits der Bühne seit dem Tod seines Großvaters während der PDC World Darts Championship noch nicht vollständig beim Darts ist.
Rydz erreichte im Ally Pally die dritte Runde, bevor er mit 1:4 Sätzen gegen
Josh Rock unterlag, doch im Vordergrund stand wohl vielmehr der
Tod seines Großvaters. Entsprechend setzt er sich für die kommende Saison keine konkreten Ziele und peilt eine Rückkehr auf die Bühne beim World Masters an.
Kein Pause vom Sport
Trotz allem wird er definitiv zurückkehren und keine Auszeit vom Sport nehmen, ungeachtet dessen, was passiert ist. „Wir schauen einfach, was passiert, ganz ehrlich, Kumpel. Mein Kopf ist im Moment nicht vollständig beim Spiel“, berichtet er auf
Instagram.
„Aber sobald ein paar Dinge geregelt sind, werde ich eine Entscheidung treffen. Ich versuche einfach, den Kopf hoch zu halten. Aber ich werde zu 100% spielen. Das habe ich für mich entschieden.“
Druck durch Online-Missbrauch
Er sprach auch über den Druck, als Profi-Dartspieler zu agieren, sowie über das erschreckende Ausmaß an Anfeindungen, die er von Menschen erhält, die auf den Sport wetten und bei Niederlagen noch heftiger werden.
Er sagte, er müsse einfach damit umgehen, und ob es ihn stört oder nicht, jeder Spieler habe damit zu kämpfen, manche kommen damit besser zurecht als andere. Gerade wenn er mit persönlichen Problemen ringt, sei das natürlich besonders schwierig.
„Die Darts-Seite ist in Ordnung, aber gleichzeitig, wenn du verlierst und Leute glauben, sie hätten Anspruch auf ihr Wettgeld zurück und anfangen, Familie und so weiter ins Spiel zu bringen, ist es herausfordernd, nichts zu erwidern.“
„Manchmal ja, aber wenn sie sagen: ‚Ich hoffe, du stirbst und deine Familie stirbt an Krebs‘, ist das furchtbar. Aber jeder bekommt das ab, nur gehen manche besser damit um als andere.“