Premier League Darts 2026: Luke Littler mit 0:5-Comeback-Sieg gegen Gerwyn Price in Dublin

PDC
Donnerstag, 19 März 2026 um 23:26
littler
Der siebte Spieltag der Premier League Darts 2026 in der Dubliner 3Arena entwickelte sich zu einem Abend voller Dramatik, hochklassiger Leistungen und spektakulärer Wendungen. Im Mittelpunkt stand einmal mehr Luke „The Nuke“ Littler, der sich mit einem kaum für möglich gehaltenen Comeback im Finale gegen Gerwyn Price den Tagessieg sicherte.
Bereits im Vorfeld sorgte die Ausgangslage für Gesprächsstoff. Michael van Gerwen profitierte von der krankheitsbedingten Absage von Gian van Veen und zog kampflos ins Halbfinale des siebten Spieltags der Premier League Darts ein.

Starker Auftakt: Littler und Price setzen früh Zeichen

Den Auftakt des Abends machte Littler gegen Stephen Bunting – und der junge Engländer ließ von Beginn an keinen Zweifel an seinen Ambitionen. Beide Spieler starteten mit hohem Scoring, doch Littler zeigte sich konsequenter auf die Doppel und nutzte die verpassten Chancen seines Gegners eiskalt aus. Mit einem Average von über 105 Punkten kontrollierte er die Partie und setzte sich souverän mit 6:3 durch.
Gerwyn Price (1)
Trotz einer 5:0-Führung verliert Gerwyn Price das Finale von Dublin
Noch deutlicher verlief das Viertelfinale von Gerwyn Price. Gegen Josh Rock dominierte der Waliser nach Belieben und ließ seinem Gegner beim 6:0 keine Chance. Price überzeugte vor allem durch seine Konstanz und setzte mit einem Average jenseits der 100 Punkte früh ein Ausrufezeichen. Für Rock hingegen setzte sich die Negativserie fort – auch in Dublin blieb er ohne Sieg.
Im dritten Viertelfinale zeigte Luke Humphries seine Klasse. Gegen Tabellenführer Jonny Clayton geriet der Tabellenvorletzte zwischenzeitlich unter Druck, nachdem er nach einer 3:0-Führung plötzlich drei Legs in Folge verlor, übernahm jedoch rechtzeitig wieder die Kontrolle. Besonders in der zweiten Matchhälfte spielte Humphries seine Qualität aus und sicherte sich mit einem Average von über 103 Punkten einen verdienten 6:3-Erfolg.

Hochklassige Halbfinals mit spektakulären Momenten

Im ersten Halbfinale kam es zum Duell zwischen Littler und van Gerwen – ein Aufeinandertreffen, das hielt, was es versprach. Beide Spieler lieferten sich ein intensives Match auf höchstem Niveau, geprägt von starken Finishes und hohem Scoring. Besonders beeindruckend: Beide Akteure checkten jeweils ein 170er-Finish und sorgten damit für einen der Höhepunkte des Abends.
Van Gerwen wirkte zwischenzeitlich stabiler, doch Littler blieb dran und kämpfte sich zurück. Im Entscheidungsleg zeigte der Engländer schließlich die besseren Nerven und nutzte seine Chance konsequent, um den Einzug ins Finale perfekt zu machen.
Im zweiten Halbfinale präsentierte sich Gerwyn Price in absoluter Topform. Gegen Luke Humphries spielte der Waliser seine bislang beste Partie der Saison und dominierte das Geschehen von Beginn an. Mit einem Average von über 109 Punkten und mehreren schnellen Legs in 15, 14, 13, 11 und 12 Darts ließ er seinem Gegner kaum Raum zur Entfaltung.

Historisches Finale: Littler dreht 0:5-Rückstand

Das Finale begann zunächst als einseitige Angelegenheit. Price knüpfte nahtlos an seine Leistung aus dem Halbfinale an und setzte Littler früh unter Druck. Mit solidem Scoring und konsequentem Finishin erspielte sich der Waliser eine schnelle 5:0-Führung – ein Szenario, das bereits nach einem der dominantesten Tagessiege der Premier-League-Geschichte aussah.
Doch Littler gab sich nicht auf. Während Price plötzlich Chancen liegen ließ, wuchs der Engländer mit jedem Leg. Besonders entscheidend waren mehrere verpasste Matchdarts des Walisers auf Doppel 20, die das Momentum kippen ließen. Littler nutzte diese Phase konsequent und kämpfte sich Schritt für Schritt zurück ins Spiel.
Beim Stand von 5:5 war das Match komplett offen. Im Decider bewies Littler schließlich seine außergewöhnliche Klasse. Mit einem starken 81er-Finish zum 12-Darter sicherte er sich das entscheidende Break und krönte seine Aufholjagd mit dem Tagessieg.
Der siebte Spieltag in Dublin wird damit nicht nur wegen der hohen Qualität, sondern vor allem wegen dieses Finals in Erinnerung bleiben. Littler festigt mit seinem Erfolg seine Position im Rennen um die Play-offs, bleibt mit 16 Punkten Platz zwei der Tabelle, während Price und Humphries die Ränge drei und vier belegen.
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