Rekordzahl an 100+-Averages beim Winmau World Masters: Überraschungsname führt die Liste an

PDC
durch Nic Gayer
Dienstag, 03 Februar 2026 um 14:00
Luke Woodhouse
Das Winmau World Masters 2026 war das erste Major-Turnier des Darts-Jahres – und es lieferte sportlich auf ganzer Linie. Im Verlauf des Turniers erzielten die Spieler nicht weniger als 23 Averages von 100 Punkten oder mehr. Das bedeutete einen neuen Rekord in der Geschichte des Turniers. Besonders auffällig: 11 dieser 23 Top-Averages gingen auf das Konto von Spielern mit dem Vornamen Luke – und an der Spitze der Liste stand ein Name, den viele so nicht erwartet hätten.
Den höchsten Average des gesamten Turniers spielte Luke Woodhouse. In seiner Erstrundenpartie gegen Martin Schindler erreichte er herausragende 108,64 Punkte im Schnitt – zugleich ein persönlicher Bestwert. In Runde zwei musste sich Woodhouse zwar knapp mit 3:4 seinem Namensvetter Luke Humphries geschlagen geben, überzeugte aber auch dort mit einem Average von deutlich über 102. Humphries selbst kam in dieser Partie auf 105 Punkte, was den achtthöchsten Average des Turniers bedeutete.

Humphries konstant über 100 – Littler dreimal in den Top-10

Humphries taucht gleich viermal in den Top-10 der höchsten Averages auf. Angesichts der Tatsache, dass er insgesamt fünf Matches beim Winmau World Masters absolvierte, unterstreicht das seine starke Form am vergangenen Wochenende. Platz vier belegte er mit einem Average von 107,80 im Halbfinale, Rang sieben mit 105,51 im Finale und Platz zehn mit 104,13 in seiner Erstrundenpartie. Auch im Viertelfinale gegen Danny Noppert blieb „Cool Hand Luke“ mit 101,67 über der 100er-Marke – Humphries spielte damit in jeder einzelnen Begegnung einen dreistelligen Average.
Turniersieger Luke Littler, der Humphries im Finale mit 6:5 bezwang, ist ebenfalls wie erwartet mehrfach in der Liste vertreten – genau dreimal. In seiner Zweitrundenpartie spielte Littler einen Average von 107,88, was Platz drei bedeutete. Im Viertelfinale folgten 105,72, ehe er im Endspiel gegen Humphries noch einmal 104,72 auf die Anzeige brachte.
Die beiden verbleibenden Plätze in den Top-10 gehen an Gerwyn Price und Nathan Aspinall. Price rangiert auf Platz zwei mit einem Average von 108,51 in seinem Auftaktmatch gegen James Hurrell. „The Iceman“ legte zudem 102,66 in der zweiten Runde gegen seinen Landsmann Jonny Clayton nach. Aspinall komplettiert die Liste auf Rang sechs, dank eines Averages von 105,80 in seiner Erstrundenpartie.
Knapp außerhalb der Top-10 landeten Spieler, die dennoch jeweils zweimal die 100er-Marke übertrafen. Dazu zählen Gian van Veen und James Wade. Beide trafen im Viertelfinale aufeinander, wo van Veen einen Average von 102,66 spielte und Wade sogar 103,68 erreichte. Van Veen erzielte darüber hinaus 102,93 im Halbfinale gegen Luke Humphries, unterlag dort jedoch klar mit 0:5. Wades zweiter dreistelliger Average kam in seiner Erstrundenpartie gegen Madars Razma zustande, in der er 102,56 spielte.
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