Stephen Bunting trifft deutsche Trainerikone Jürgen Klopp: „Kneif-mich-Moment – was für eine absolute Legende“

PDC
durch Nic Gayer
Sonntag, 29 März 2026 um 14:30
Stephen Bunting meets Jurgen Klopp
Stephen Bunting steckt mitten in einer anspruchsvollen Premier-League-Darts-Saison. Abseits der Bühne nahm sich der Liverpool-Fan jedoch Zeit für einen Moment, der ihm offenkundig mehr bedeutete als viele Ergebnisse auf der Tour.
Der frühere BDO-Weltmeister veröffentlichte ein Foto mit Jürgen Klopp, auf dem auch sein Sohn zu sehen ist, und bezeichnete das Treffen als lange ersehnten persönlichen Meilenstein. „Kneif-mich-Moment. Man sagt, ‚triff niemals deine Helden‘, aber was für eine absolute Legende. Genau so, wie ich ihn mir vorgestellt habe“, schrieb Bunting auf Instagram.

Begegnung mit einer Liverpool-Ikone

Für einen Dart-Spieler, der seine Verbundenheit zu Liverpool leidenschaftlich lebt, bedeutete das Treffen mit Klopp weit mehr als eine gewöhnliche Begegnung mit einem Prominenten. Bunting nutzte die Chance, eine prägende Figur einer der erfolgreichsten modernen Phasen der Klubgeschichte persönlich zu treffen. Klopp führte Liverpool zu Premier-League- und Champions-League-Triumphen und spielte eine zentrale Rolle bei der Wiederannäherung zwischen Mannschaft und Fans. Das erklärt, warum ihn die Anhänger bis heute so verehren.
Stephen Bunting belegt derzeit Rang sieben der Premier-League-Tabelle
Stephen Bunting belegt derzeit Rang sieben der Premier-League-Tabelle

Ein Moment fernab des Drucks

Der Zeitpunkt des Posts fällt in eine Premier-League-Saison, die für Bunting bislang in beide Richtungen ausgeschlagen ist. Er startete verhalten und blieb in den ersten Wochen ohne Punkt, bevor er in Belfast ein herausragendes Ausrufezeichen setzte.
Bunting besiegte Luke Humphries mit einem 106er-Average, legte ein 6:0 in Legs gegen Jonny Clayton nach und schlug im Finale Gian van Veen, um seinen bislang einzigen Spieltagssieg zu feiern.
Seitdem hat sich der Trend jedoch gewendet. Bunting kassierte mehrere frühe Niederlagen, darunter zahlreiche Viertelfinalaus, und erreichte in den folgenden Wochen nur einmal das Halbfinale. Sein Niveau blieb stabil, doch die Ergebnisse entsprachen nicht dem Standard, den er in Belfast gezeigt hatte.
Dieser Kontrast zeigte sich auch in Berlin deutlich. Dort verlor er trotz eines Averages von über 107 Punkten gegen Luke Littler. Leistungen auf diesem Level reichen häufig zum Sieg, doch Bunting geriet wiederholt auf die falsche Seite knapper Entscheidungen.
Er bleibt in Reichweite der Top Vier, bringt bislang jedoch nicht die nötige Konstanz auf, um die Lücke zu schließen. Seine Saison zeichnet sich daher weiterhin durch eine hohe Leistungsdichte und zugleich schwankende Ausbeuten aus.
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