Gerwyn Price hat nach seinem Halbfinal-Aus bei der
Premier League Darts in Berlin deutliche Kritik an den Spielbedingungen geäußert. Der Waliser unterlag am Donnerstagabend
Luke Littler mit 4:6, nachdem er zuvor mit starker Form ins Turnier gestartet war. Im Viertelfinale hatte Price Gian van Veen mit einem herausragenden Average von 101,56 bezwungen und dabei seine ganze Klasse gezeigt.
Im Halbfinale des
Premier League Spieltags in Berlin präsentierte sich der „Iceman“ solide, doch Littler spielte mit einem Average von 108,58 in einer eigenen Liga. Auf
Instagram machte Price kurz nach dem Match seinem Ärger Luft: „So verdammt frustrierend. Luke spielt im Moment wirklich gut, aber unter solch schockierenden Bedingungen zu spielen, ist so verdammt hart. Aber nichts ist jemals erledigt.“
Price bleibt trotz Frust auf Topniveau
Price’ Verärgerung richtete sich weniger gegen die Niederlage selbst als gegen die Umstände vor Ort. Seine Form stimmte: Nach dem 101er Average im Viertelfinale legte der 38-Jährige gegen Littler noch 98,17 Punkte pro Aufnahme nach. Die knappen Unterschiede an der Weltspitze wurden wieder einmal sichtbar – und Littler bestätigte mit dem Abendtitel gegen Michael van Gerwen (6:4) seine derzeitige Dominanz in der Premier League.
Price brüllt vor Jubel während des Premier-League-Abends in Berlin
„Vielleicht wäre es leichter, am Strand zu spielen“
In einer weiteren scharfen Bemerkung stellte Price die Einheitlichkeit der Spielbedingungen über die gesamte Saison infrage. „Vielleicht wäre es leichter, jede Woche draußen an der Strandpromenade zu spielen, damit wir wissen, was uns erwartet“, schrieb er ironisch. Zum Abschluss seiner Nachricht bedankte er sich beim Berliner Publikum für die großartige Unterstützung und richtete den Blick nach vorn: „Danke euch allen erneut für den Support – auf nächste Woche!“