Van Veen visiert Comeback in der Premier League nach Aufnahme ins Krankenhaus an: „Der Plan ist, dass ich morgen spiele“
PDCGian van Veen will am Donnerstagabend in Berlin wieder auf die große Bühne der Premier League Darts zurückkehren. Der Niederländer musste in der vergangenen Woche wegen Nierensteinen kurzfristig passen und verbrachte mehrere Tage im Krankenhaus. Inzwischen ist er nach Deutschland gereist – mit einem klaren Ziel vor Augen: das Comeback.
Der 23-Jährige zeigt sich vorsichtig optimistisch. „Es geht schon wieder etwas besser. Ich bin auf jeden Fall in Berlin. Der Plan ist, dass ich morgen spiele“, erklärte van Veen im Gespräch mit NU.nl. Vollständig fit ist er zwar noch nicht, doch die Richtung stimmt.
Rückkehr unter besonderen Umständen
Die Beschwerden trafen van Veen in der vergangenen Woche unerwartet. Aufgrund der akuten Nierensteine verpasste er nicht nur den Spielabend in Dublin, sondern musste sich auch einem medizinischen Eingriff unterziehen. In der Folge sagte er zusätzlich seine Teilnahme am Euro-Tour-Turnier in Wieze ab.
Bis Anfang der Woche blieb offen, ob ein Start in Berlin überhaupt möglich sein würde. Dennoch entschied sich van Veen für die Reise in die deutsche Hauptstadt. Dabei setzt er klare Prioritäten: Regeneration steht im Vordergrund. Auf Pressetermine verzichtete er bewusst, um möglichst viel Energie für den Wettkampf zu sparen.
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Sportlich kommt das mögliche Comeback zu einem entscheidenden Zeitpunkt. In seiner ersten Premier-League-Saison kämpft van Veen um den Einzug in die Play-offs, für die sich nur die Top vier qualifizieren. Durch sein Fehlen rutschte er zuletzt von Rang vier auf Platz sechs ab und steht nun unter Zugzwang.
Die Aufgabe in Berlin hat es direkt in sich. Im Viertelfinale wartet mit Gerwyn Price ein echter Härtetest. Auch die übrigen Duelle versprechen hochklassigen Darts: Michael van Gerwen trifft auf Luke Humphries, Tabellenführer Luke Littler bekommt es mit Stephen Bunting zu tun, während Jonny Clayton gegen Josh Rock antritt.

Theo StodiekRedakteur
Theo ist seit 2025 Teil der Redaktion von Dartsnews.de und berichtet dort über den professionellen Dartsport. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Erstellung von Liveblogs zu großen Turnieren und wichtigen Ereignissen, darunter die European Tour und die PDC World Darts Championship (WM). Dabei begleitet er das Geschehen in Echtzeit und ordnet Ergebnisse, Spielverläufe und Entwicklungen fortlaufend ein. Darüber hinaus schreibt er aktuelle Berichte und Hintergrundtexte rund um die internationale Darts-Szene.
Seine journalistische Laufbahn begann Theo als Praktikant und später als Werkstudent beim Online-Gaming-Magazin EarlyGame. Aktuell studiert er Ressortjournalismus an einer Hochschule. Theo arbeitet aus München und ist in seiner redaktionellen Arbeit eng mit Nicolas Gayer und Oliver Ried vernetzt. In seiner Berichterstattung legt er Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und die zeitnahe Aktualisierung von Inhalten, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








