(VIDEO) „Das ist eine Strafe.. tut mir leid, ich zahle sie jetzt gleich“: Joe Cullen sichtlich verlegen nach Fluch in der Live-Übertragung, wohl mit bevorstehender DRA-Rüge
Joe Cullen liebt es einfach, die Zweifler zum Schweigen zu bringen. Vor seinem Duell mit Bradley Brooks bei der PDC Darts WM galt er als Außenseiter, doch trotz seines Sieges wird er wohl einen Teil des Preisgeldes nicht sehen.
Cullen fluchte auf äußerst witzige Weise live auf Sendung während seines Interviews nach dem Spiel, als er den walisischen Akzent von Abigail Davies, der Sky Sports-Moderatorin und -Kommentatorin, nachahmte und dabei fluchte. Anschließend rechnete er bereits mit einer wahrscheinlichen DRA-Rüge in Form einer Geldstrafe und sprach an, dass er dafür beim PDC Darts WM wohl belangt werde.
Die Euphorie hatte jedoch gute Gründe: Er spielte 99,33 im Schnitt, seinen zweithöchsten jemals auf der Ally Pally-Bühne, warf zudem drei Mal 180 und traf 50 % seiner Doppel – eine „cracking“ Vorstellung, den Fluchern abseits. „Cracking, love, f****** cracking“, antwortete Cullen im walisischen Akzent auf die Frage zu seinem Auftritt. Davies entschuldigte sich sofort für seine Wortwahl, und Cullen merkte es: „Das gibt eine Strafe, tut mir leid, ich zahl sie gleich!“
Es erinnert auch an das vergangene Jahr, als er die Skeptiker berühmt zum Verstummen brachte, indem er den hoch gehandelten Wessel Nijman besiegte und anschließend aus seiner Pressekonferenz stürmte.
„Die mediale Aufmerksamkeit, die Wessel bekommen hat – nochmals, das ist kein Urteil über ihn – er wirkt wie ein fantastischer Junge. Die Art, wie ich von den Medien behandelt wurde und solche Dinge…“, sagte er damals.
„Ich weiß, ihr habt keinen Einfluss auf die Buchmacher, aber mir wurde keinerlei Respekt entgegengebracht, also werde ich heute Abend auch keinem von euch Respekt zollen. Ich gehe jetzt nach Hause. Danke.“
Pascal Michiels ist Chefredakteur von Dartsnews.de und verantwortlich für die strategische, redaktionelle und SEO-basierte Ausrichtung der Plattform. In dieser Rolle steuert er redaktionelle Standards, Themenpriorisierung und Qualitätskontrolle und arbeitet eng mit Redaktion und Management zusammen, um Reichweite, Sichtbarkeit und inhaltliche Qualität nachhaltig zu stärken.
Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er im Bereich Media Analysis bei Report International, wo er unter anderem für internationale Kunden wie Mercedes, BMW, Opel, Ford Europe sowie Olympiabewerbungen tätig war. Dort leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte umfangreiche Erfahrung in redaktioneller Koordination, Medienanalyse und Leistungsbewertung.
In den folgenden Jahren arbeitete Pascal als Business-IT-Coach und selbstständiger Berater, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Später wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
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