Joe Cullen musste bei
Players Championship 23 zwar früh die Segel streichen, durfte sich aber dennoch über ein ganz besonderes Highlight freuen. Im Zweitrundenmatch gegen Jack Tweddell gelang dem Engländer ein spektakulärer
9-Darter.
Zu diesem Zeitpunkt lag Cullen mit 0:2 zurück und setzte mit dem perfekten Leg ein Ausrufezeichen. Dabei nahm er den klassischen Weg über 180, 180 und 141 Punkte.
Vom Sandstrand ins Haifischbecken
Doch damit nicht genug: Später im selben Match, beim Stand von 1:5 aus seiner Sicht, stand Cullen sogar kurz davor, einen zweiten 9-Darter in derselben Partie zu werfen. Nach sieben perfekten Darts riss die Serie jedoch, sodass der historische Moment ausblieb.
Immerhin brachte der Engländer das Leg anschließend mit einem 11-Darter zu Ende. Ironischerweise änderte das nichts am Ausgang der Partie: Wie schon so viele Spieler nach einem 9-Darter musste sich auch Cullen am Ende mit 3:6 geschlagen geben.
Seinen perfekten Moment konnte der Engländer in Leicester also nicht in einen Sieg ummünzen und verabschiedete sich frühzeitig aus dem Turnier. Während Jack Tweddell in die nächste Runde einzog, ging es für Cullen zurück ins Hotel. Dabei war der 35-Jährige erst kürzlich aus dem
Urlaub in Marbella zurückgekehrt, wo unter anderem Nathan Aspinall, Luke Humphries und Jonny Clayton bereits bei Michael van Gerwen nachgefragt hatten, wo Cullen eigentlich geblieben sei.
Auch für van Gerwen selbst verlief Players Championship 23 alles andere als erfolgreich. Der Niederländer schied bereits früh aus und unterlag Daniel Ayres. Damit erwischte es mehrere prominente Namen bereits zu Beginn des Turniers, denn auch Gian van Veen, Gerwyn Price und Gary Anderson mussten sich früh verabschieden.