VIDEO: Welche Fußballer hätten einen Platz beim World Cup of Darts verdient? Luke Littler setzt auf Cristiano Ronaldo, während Michael van Gerwen Wout Weghorst wählt
PDC
Welche Profifußballer sollten nach Ansicht der Topspieler aus der Dartswelt einen Platz beim World Cup of Darts verdienen? Diese Frage wurde kürzlich einigen bekannten Dartspielern gestellt und führte zu einer Reihe auffälliger, witziger und teils überraschend gut begründeter Antworten.
Der ehemalige Weltmeister Luke Humphries – am vergangenen Wochenende zusammen mit Luke Littler Sieger des World Cup of Darts – musste nicht lange überlegen. „Ich entscheide mich für Virgil van Dijk“, sagte Humphries. „Er ist gut, robust und hat eine ausgezeichnete Mentalität. Eigentlich wie die meisten Niederländer.“
„Hat er jemals einen Dart geworfen?“
Diese Antwort provozierte sofort eine Reaktion von Luke Littler. Das junge englische Ausnahmetalent brachte daraufhin den Namen Cristiano Ronaldo ins Spiel. Humphries stellte jedoch direkt eine praktische Frage. „Hat er jemals einen Dart geworfen?“, fragte sich Humphries laut.
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Littler musste lachen und gab ehrlich zu: „Wahrscheinlich nicht.“ Trotzdem fand das Teenager-Phänomen, dass der portugiesische Superstar wegen seiner Siegermentalität und seines Wettbewerbscharakters auf einer Dartsbühne nicht fehl am Platz wäre.
Schottische Vorlieben
Bei den schottischen Spielern fielen die Antworten auffallend blau aus. Cameron Menzies nannte zunächst Scott McTominay, schwankte dann aber zwischen ihm und Lawrence Shankland. „Shankland hat gerade bei meinem Lieblingsklub Rangers unterschrieben, das hilft natürlich ein bisschen.“
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Landsmann Gary Anderson blieb ebenfalls heimatnah und entschied sich für Rangers-Verteidiger John Souttar. Der zweifache Weltmeister sah in dem schottischen Nationalspieler jemanden, der über die nötige mentale Widerstandsfähigkeit verfügt, um sich auch im Darts zu behaupten.
Die Schotten machten damit deutlich, dass Klubpräferenzen mitunter ebenso wichtig sind wie sportliche Argumente.
Portugiesisches Tandem für Josh Rock
Josh Rock entschied sich für ein Duo aus Portugal. „Bruno Fernandes – Spieler von Manchester United – würde ich auf jeden Fall wählen. Er ist an fast allen Toren seiner Mannschaft beteiligt“, sagte Rock.
Zudem durfte ein zuvor genannter Name in seinem idealen Dartsteam nicht fehlen. „Und Cristiano Ronaldo, um die Scores zu vollenden“, fügte Rock hinzu.
Die Wahl der beiden portugiesischen Stars basierte vor allem auf ihrem Einfluss innerhalb eines Teams und ihrer Fähigkeit, in entscheidenden Momenten den Unterschied zu machen.

England besiegte im Finale die Niederlande mit 10-5
Van Gerwen setzt auf einen echten Dartsliebhaber
Die auffälligste und vielleicht auch realistischste Wahl kam von Michael van Gerwen. „Ich entscheide mich für Wout Weghorst“, sagte Van Gerwen ohne zu zögern. „Ich weiß, dass er viel Darts spielt.“
Als Gian van Veen fragte, ob es noch weitere Nationalspieler gibt, die regelmäßig ein Pfeilchen werfen, bestätigte Van Gerwen, dass es die auf jeden Fall gibt. „Es gibt viele Nationalspieler, die Darts spielen, aber Wout ragt für mich heraus.“
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Damit lieferte der dreifache Weltmeister wohl die glaubwürdigste Antwort von allen. Während viele Kollegen vor allem auf physische Qualitäten, Führungsstärke oder persönliche Vorlieben blickten, stützte Van Gerwen seine Wahl auf tatsächliche Dartserfahrung.
Ob Van Dijk, Ronaldo, Fernandes oder McTominay jemals wirklich auf einer Dartsbühne erscheinen werden, ist fraglich. Doch ginge es nach den Profidartspielern, würden sich mehrere Fußballstars beim World Cup of Darts bestens aufgehoben fühlen. Und sollte es jemals eine Fußballer-Edition des prestigeträchtigen Nationenturniers geben, scheint Wout Weghorst schon jetzt einen Stammplatz sicher zu haben.

Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026












