VIDEO: Welche Fußballer hätten einen Platz beim World Cup of Darts verdient? Luke Littler setzt auf Cristiano Ronaldo, während Michael van Gerwen Wout Weghorst wählt

PDC
Dienstag, 16 Juni 2026 um 11:30
Netherlands (1)
Welche Profifußballer sollten nach Ansicht der Topspieler aus der Dartswelt einen Platz beim World Cup of Darts verdienen? Diese Frage wurde kürzlich einigen bekannten Dartspielern gestellt und führte zu einer Reihe auffälliger, witziger und teils überraschend gut begründeter Antworten.
Der ehemalige Weltmeister Luke Humphries – am vergangenen Wochenende zusammen mit Luke Littler Sieger des World Cup of Darts – musste nicht lange überlegen. „Ich entscheide mich für Virgil van Dijk“, sagte Humphries. „Er ist gut, robust und hat eine ausgezeichnete Mentalität. Eigentlich wie die meisten Niederländer.“

„Hat er jemals einen Dart geworfen?“

Diese Antwort provozierte sofort eine Reaktion von Luke Littler. Das junge englische Ausnahmetalent brachte daraufhin den Namen Cristiano Ronaldo ins Spiel. Humphries stellte jedoch direkt eine praktische Frage. „Hat er jemals einen Dart geworfen?“, fragte sich Humphries laut.
Littler musste lachen und gab ehrlich zu: „Wahrscheinlich nicht.“ Trotzdem fand das Teenager-Phänomen, dass der portugiesische Superstar wegen seiner Siegermentalität und seines Wettbewerbscharakters auf einer Dartsbühne nicht fehl am Platz wäre.

Schottische Vorlieben

Bei den schottischen Spielern fielen die Antworten auffallend blau aus. Cameron Menzies nannte zunächst Scott McTominay, schwankte dann aber zwischen ihm und Lawrence Shankland. „Shankland hat gerade bei meinem Lieblingsklub Rangers unterschrieben, das hilft natürlich ein bisschen.“
Landsmann Gary Anderson blieb ebenfalls heimatnah und entschied sich für Rangers-Verteidiger John Souttar. Der zweifache Weltmeister sah in dem schottischen Nationalspieler jemanden, der über die nötige mentale Widerstandsfähigkeit verfügt, um sich auch im Darts zu behaupten.
Die Schotten machten damit deutlich, dass Klubpräferenzen mitunter ebenso wichtig sind wie sportliche Argumente.

Portugiesisches Tandem für Josh Rock

Josh Rock entschied sich für ein Duo aus Portugal. „Bruno Fernandes – Spieler von Manchester United – würde ich auf jeden Fall wählen. Er ist an fast allen Toren seiner Mannschaft beteiligt“, sagte Rock.
Zudem durfte ein zuvor genannter Name in seinem idealen Dartsteam nicht fehlen. „Und Cristiano Ronaldo, um die Scores zu vollenden“, fügte Rock hinzu.
Die Wahl der beiden portugiesischen Stars basierte vor allem auf ihrem Einfluss innerhalb eines Teams und ihrer Fähigkeit, in entscheidenden Momenten den Unterschied zu machen.
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Van Gerwen setzt auf einen echten Dartsliebhaber

Die auffälligste und vielleicht auch realistischste Wahl kam von Michael van Gerwen. „Ich entscheide mich für Wout Weghorst“, sagte Van Gerwen ohne zu zögern. „Ich weiß, dass er viel Darts spielt.“
Als Gian van Veen fragte, ob es noch weitere Nationalspieler gibt, die regelmäßig ein Pfeilchen werfen, bestätigte Van Gerwen, dass es die auf jeden Fall gibt. „Es gibt viele Nationalspieler, die Darts spielen, aber Wout ragt für mich heraus.“
Damit lieferte der dreifache Weltmeister wohl die glaubwürdigste Antwort von allen. Während viele Kollegen vor allem auf physische Qualitäten, Führungsstärke oder persönliche Vorlieben blickten, stützte Van Gerwen seine Wahl auf tatsächliche Dartserfahrung.
Ob Van Dijk, Ronaldo, Fernandes oder McTominay jemals wirklich auf einer Dartsbühne erscheinen werden, ist fraglich. Doch ginge es nach den Profidartspielern, würden sich mehrere Fußballstars beim World Cup of Darts bestens aufgehoben fühlen. Und sollte es jemals eine Fußballer-Edition des prestigeträchtigen Nationenturniers geben, scheint Wout Weghorst schon jetzt einen Stammplatz sicher zu haben.
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