„Die ultimative Rivalität im Darts“ – Wayne Mardle erwartet jahrelanges Duell zwischen England und den Niederlanden
PDC
Sky Sports Darts-Experte Wayne Mardle glaubt, dass England und die Niederlande nach dem Finale am Sonntagabend in Frankfurt die nächste große World Cup of Darts-Rivalität begründen könnten.
Luke Littler und Luke Humphries besiegten Michael van Gerwen und Gian van Veen mit 10:5, womit sich England in der Eissporthalle den sechsten World-Cup-Titel der Nation sicherte.
Humphries wurde zum zweifachen World-Cup-Sieger, Littler stemmte die Trophäe erstmals, und das niederländische Duo musste sich nach dem Finaleinzug bei seinem ersten gemeinsamen World Cup mit Platz zwei begnügen.
Für Mardle hat die Viererkonstellation bereits das Potenzial für Größeres, sofern dieselben Paarungen in den kommenden Jahren weiterhin aufeinandertreffen. „Diese beiden, also Luke Humphries und Luke Littler, sowie Gian van Veen und Michael van Gerwen, sie könnten die ultimative Rivalität im World Cup begründen“, sagte Mardle bei Sky Sports.
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Mardle sieht nächste große World-Cup-Rivalität
Englands Auftritt im Finale entsprach dem Niveau, das von Littler und Humphries als topgesetztem Duo erwartet worden war. Nach einem großen Schreck gegen Wales früher im Turnier schlugen sie Schottland im Halbfinale mit 8:3, bevor sie im Endspiel gegen die Niederlande einen Average von 104,77 spielten.
Auch die Niederländer hatten das Finale in starker Manier erreicht. Van Gerwen und Van Veen erzielten beim 8:2-Halbfinalsieg über Titelverteidiger Nordirland einen Average von 101,55, wobei Van Gerwen 125 checkte und Van Veen das Match mit einem 83-Finish für ein 12-Darter beendete.
„Wir leben in einer Welt von Luke Littler und Luke Humphries, in der sie sofort liefern und weiter gewinnen, also denken wir, alle anderen müssten das auch. So funktioniert es aber nicht wirklich“, ergänzte Mardle.

Wayne Mardle, Mark Webster und Emma Paton beim World Cup of Darts 2026 für Sky Sports
Vergleich mit Taylor, Lewis, Van Gerwen und Van Barneveld
Mardle griff für die Einordnung von Littler, Humphries, Van Gerwen und Van Veen in einen größeren Kontext auf eine der prägenden World-Cup-Paarungen der vorherigen Generation zurück.
„Ein bisschen wie Adrian Lewis und Phil Taylor gegen Michael van Gerwen und Raymond van Barneveld. Das könnte dem sehr ähnlich sein“, sagte er.
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Taylor und Lewis gewannen gemeinsam mehrere World-Cup-Titel für England, während Van Gerwen und Van Barneveld den Niederlanden ein eigenes Star-Duo gaben.
Littler und Humphries gewinnen bereits zusammen als die weltweiten Nummern eins und zwei. Van Gerwen hat nun mit Van Veen einen jüngeren niederländischen Partner an seiner Seite, mit deutlich Luft nach oben.

Luke Littler und Luke Humphries feiern den Gewinn des World Cup of Darts 2026 für England
Van Veen wird weiterer Aufschwung zugetraut
Van Gerwens Rolle in jedem niederländischen Angriff ist bereits klar. Van Veens nächste Schritte könnten entscheiden, wie gefährlich die Niederlande werden, falls dieses Duo in künftigen Ausgaben zurückkehrt.
„Aber wenn Van Veen Van Gerwen in seiner Ecke hat und sie nächstes Jahr und im Jahr darauf den World Cup spielen, könnten wir diese Rivalität bekommen“, sagte Mardle.
Van Veen hatte im gesamten Finalabend immer wieder sein Niveau aufblitzen lassen, besonders beim Halbfinalsieg über Nordirland. Zusammen mit Van Gerwen bildete er ein niederländisches Duo mit genügend Scoring-Power für den Finaleinzug, auch wenn Englands 104,77-Average am Ende zu stark war.
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„Ich bin einfach überzeugt, dass Van Veen immer besser und besser wird, wirklich“, führte Mardle fort. „An seinem Spiel gibt es viel zu mögen. Es gab eine Phase im Halbfinale, in der er es so regelmäßig fand. Für mich ist er einer von denen, bei denen man, sobald er Titel um Titel gewinnt, sagen wird: ‚Warum hat das so lange gedauert?‘“
England verließ Frankfurt mit der Trophäe, Littlers erstem World-Cup-Titel und Humphries’ zweitem. Die Niederlande reisten mit Van Gerwen und Van Veen ab, die bereits wie das Duo wirken, das das Finale am Sonntagabend zum Beginn einer längeren Rivalität machen könnte.

Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026












