
Die World Series of Darts hat im Laufe der Jahre zahlreiche prominente Namen nach Neuseeland gelockt. Von Phil Taylor und Michael van Gerwen bis hin zu Luke Littler und Gerwyn Price standen viele der größten Stars des Darts-Sports bereits ein- oder mehrfach bei den neuseeländischen World-Series-Events auf der Bühne. Einer überragt sie in der historischen Statistik jedoch alle: Simon Whitlock ist mit neun Teilnahmen der unangefochtene Rekordhalter.
Der Australier war bereits bei der Premiere der World Series in Neuseeland im Jahr 2015 mit von der Partie und entwickelte sich anschließend zu einer festen Größe. Zwischen 2015 und 2026 brachte es Whitlock auf insgesamt neun Teilnahmen – häufiger trat kein anderer Spieler bei einem World-Series-Event in Neuseeland an.
Whitlock führt die ewige Rangliste an
Wie Statistiker Tom Nankivell auf X zeigt, liegt Whitlock damit vor Peter Wright und Damon Heta. Wright sammelte zwischen 2015 und 2024 insgesamt sieben Teilnahmen, während Whitlocks australischer Landsmann Heta zwischen 2016 und 2026 ebenfalls siebenmal in Neuseeland an den Start ging.
Doch auch die neuseeländischen Spieler sind in der historischen Statistik prominent vertreten. Ben Robb kommt ebenfalls auf sieben Teilnahmen und teilt sich damit mit Wright und Heta den zweiten Platz. Warren Parry stand sechsmal auf der Bühne, ebenso wie Haupai Puha. Letzterer ist weiterhin aktiv und besitzt damit die Möglichkeit, seine Bilanz in den kommenden Jahren weiter auszubauen.
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Anderson und van Gerwen jeweils fünfmal dabei
Hinter den Spitzenreitern folgt eine beeindruckende Ansammlung großer Namen. Gary Anderson, Raymond van Barneveld und Michael van Gerwen traten jeweils fünfmal bei einem World-Series-Event in Neuseeland an. Ebenfalls auf fünf Teilnahmen kommen Michael Smith, Gerwyn Price, James Wade und der neuseeländische Publikumsliebling Mark Cleaver. Besonders bei Wade und Price kann diese Bilanz noch weiter anwachsen, denn beide gehören auch 2026 wieder zum Teilnehmerfeld.
Die historische Liste verdeutlicht zugleich, wie sich die World Series in Neuseeland über die Jahre verändert hat. Phil Taylor war zwischen 2015 und 2017 dreimal dabei, während auch Spieler wie Rob Szabo, Kyle Anderson, Dimitri Van den Bergh und Stephen Bunting mindestens drei Teilnahmen verbuchen konnten. Bunting nimmt dabei eine besondere Rolle ein: „The Bullet“ tauchte bereits 2015 auf der Teilnehmerliste auf und absolviert 2026 nun seinen dritten Auftritt.
Inzwischen haben auch einige der größten Stars der aktuellen Generation erste Erfahrungen in Neuseeland gesammelt. Luke Littler und Luke Humphries gingen sowohl 2024 als auch 2025 an den Start und stehen damit jeweils bei zwei Teilnahmen. Jonny Clayton und Josh Rock kommen ebenfalls auf zwei Einsätze, wobei beide 2026 erneut zum Teilnehmerfeld gehören.
All competitors in World Series of Darts events in New Zealand:
— Tom Nankivell (@dartingupdates) August 10, 2026
9
🇦🇺 Simon Whitlock (2015-26) ⬆️
7
🏴 Peter Wright (2015-24)
🇦🇺 Damon Heta (2016-26) ⬆️
🇳🇿 Ben Robb (2018-26) ⬆️
6
🇳🇿 Warren Parry (2016-23)
🇳🇿 Haupai Puha (2018-26) ⬆️
5
🏴 Gary Anderson (2015-19)
🇳🇱 Raymond van…
Gian van Veen gibt 2026 sein Neuseeland-Debüt
Gian van Veen bestreitet erstmals ein World-Series-Event in Neuseeland und gehört damit zu den Spielern, die in diesem Jahr ihre Premiere auf neuseeländischem Boden feiern. Auch Ross Smith, Adam Leek und Raymond Smith stehen vor ihrer ersten Teilnahme an einem World-Series-Event im Land.
Mit Spielern wie Whitlock, Wright, Heta, Price, Wade und Bunting ist die Geschichte der World Series in Neuseeland eng mit zahlreichen etablierten Größen des Darts-Sports verbunden. Gleichzeitig sorgen neue Gesichter wie van Veen dafür, dass die historische Teilnehmerliste Jahr für Jahr weiter anwächst. Australier und Neuseeländer sind traditionell stark vertreten, doch auch die europäischen Topspieler haben dem Event zunehmend ihren Stempel aufgedrückt.
Damit ist die World Series in Neuseeland nicht nur eine bedeutende Bühne für die Stars der Gegenwart. Sie ist zugleich ein Event, bei dem Jahr für Jahr ein weiteres Kapitel in der Geschichte des internationalen Darts-Sports geschrieben wird.

Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








