Vorschau Premier League Darts 2026 – Spieltag eins: Neuauflage des WM-Finals zwischen Luke Littler und Gian van Veen

PDC
durch Nic Gayer
Donnerstag, 05 Februar 2026 um 6:00
Luke Littler Gian van Veen
In der Utilita Arena Newcastle startet heute Abend die Premier League Darts 2026. Die Fans erwartet ab 20:15 Uhr der erste von insgesamt sechzehn Spieltagen, an denen sich die Spieler für die Play-offs in The O2 Arena qualifizieren wollen. Bereits zum Auftakt stehen mehrere hochklassige Duelle auf dem Programm.
Wie jedes Jahr diskutieren Fans und Experten im Vorfeld intensiv über die Auswahl des Teilnehmerfeldes. Am Ende entschied sich die PDC für Luke Littler, Luke Humphries, Gian van Veen, Michael van Gerwen, Jonny Clayton, Stephen Bunting, Josh Rock und Gerwyn Price – acht Stars, die diese Darts-Roadshow quer durch Europa bestreiten.
Verfolgen Sie die Premier League Darts 2026 mithilfe unserer Live-Scores!
Jede Woche wird im klassischen Turnierformat von den Viertelfinals bis zum Finale gespielt. Jede Partie geht über Best-of-11 Legs, lediglich während der Play-offs werden längere Matches angesetzt.
Luke Humphries geht als Titelverteidiger in die neue Saison, nachdem er im Finale des Vorjahrs Luke Littler mit 11:8 bezwang. Hier finden Sie unsere Vorschau auf den diesjährigen Premier-League-Auftakt:

Josh Rock v Jonny Clayton

Den Abend eröffnet das Duell zwischen Josh Rock und Jonny Clayton. Rock gibt in diesem Jahr sein Debüt in der Premier League Darts. Der 24-jährige Nordire gewann im vergangenen Jahr an der Seite von Daryl Gurney den World Cup of Darts, blieb bei den Majors jedoch häufiger unter den Erwartungen. Trotzdem kletterte er inzwischen auf Rang acht der Weltrangliste.
Mit Jonny Clayton wartet gleich zum Start ein früherer Premier-League-Champion. „The Ferret“ triumphierte 2021, als er im Finale Jose de Sousa mit 11:5 bezwang. Sein letzter Majortitel stammt ebenfalls aus diesem Jahr, dennoch arbeitete sich Clayton dank einer sehr stabilen Saison zuletzt wieder bis auf Platz fünf der Weltrangliste vor. Beide trafen bislang elfmal aufeinander – Rock führt den direkten Vergleich knapp mit 6:5 an.

Luke Littler v Gian van Veen

Anschließend betreten Luke Littler und Gian van Veen die Bühne in Newcastle – zur Neuauflage ihres jüngsten WM-Finals. Littler setzte sich damals im Alexandra Palace mit 7:1 durch und holte damit seinen zweiten WM-Titel in Serie.
„The Nuke“ legte danach keineswegs eine Pause ein. Zum Saisonauftakt beim Bahrain Darts Masters endete seine 21 Spiele andauernde Siegesserie bei TV-Turnieren zwar gegen Gerwyn Price, wenige Tage später startete er jedoch direkt eine neue Serie mit dem Triumph beim Saudi Arabia Darts Masters. In der vergangenen Woche setzte er sich außerdem beim Winmau World Masters durch. Damit steht Littler aktuell bei neun Siegen in Folge auf TV-Bühnen – und geht als haushoher Favorit in die Premier League Darts 2026.
Doch auch Gian van Veen erwischte einen starken Start ins neue Jahr. Beim Bahrain Darts Masters erreichte er auf Anhieb das Finale, in dem ihn nur Michael van Gerwen stoppen konnte. Beim jüngsten Winmau World Masters unterlag er im Halbfinale deutlich mit 0:5 gegen Luke Humphries. Trotzdem zeigt die Formkurve klar nach oben – van Veen wirkt mehr als bereit für ein erfolgreiches Debüt in der Premier League Darts.

Luke Humphries v Gerwyn Price

Im vorletzten Viertelfinale kommt es zum Duell zwischen Luke Humphries und Gerwyn Price. „Cool Hand Luke“ stand in der vergangenen Woche beim Winmau World Masters kurz vor dem Gesamtsieg, verlor das Finale jedoch gegen Luke Littler mit dem denkbar knappsten Ausgang. Humphries geht zudem als amtierender Premier-League-Champion in den Abend.
Mit Price wartet allerdings ein Gegner in starker Form. Das zeigte „The Iceman“ in der vergangenen Woche beim Winmau World Masters mit mehreren beeindruckenden Auftritten. Im Halbfinale vergab der Waliser sogar einen Matchdart, um Littler aus dem Turnier zu nehmen. Wie er auf seiner Pressekonferenz im Rahmen des Premier-League-Auftakts klarmachte, ist der Waliser bis in die Haarspitzen motiviert, sich im Jahr 2026 endlich wieder in die Liste der Major-Gewinner einzutragen.

Stephen Bunting v Michael van Gerwen

Das letzte Viertelfinale bestreiten Stephen Bunting und Michael van Gerwen. Wenn es im Vorfeld Zweifel an einer Nominierung für die Premier League Darts 2026 gab, dann betrafen sie vor allem Bunting. Der 40-jährige Engländer spielte im vergangenen Jahr keineswegs schlecht, schied bei den Majors jedoch häufig sehr früh aus. Viele Fans und Analysten empfanden es deshalb als unlogisch, dass „The Bullet“ dennoch zu den acht Auserwählten zählt. Nun liegt es an ihm, in den kommenden Wochen all diese Stimmen zu widerlegen. Seine Vorstellung beim jüngsten Winmau World Masters machte allerdings zunächst wenig Mut – dort verlor Bunting bereits in Runde zwei chancenlos mit 0:4 gegen Danny Noppert.
Van Gerwen startete dagegen stark ins neue Jahr – mit dem Turniersieg beim Bahrain Darts Masters und einem Finaleinzug beim Saudi Arabia Darts Masters. Entsprechend selbstbewusst reiste der Niederländer zum Winmau World Masters, doch dort erwischte es ihn überraschend früh: Bereits in Runde eins scheiterte er an Damon Heta. Sein guter Freund Vincent van der Voort erklärte anschließend, dass van Gerwen kurz vor Turnierbeginn eine belastende Nachricht aus dem privaten Umfeld erhalten hatte. Die große Frage für Newcastle lautet nun: Kann „Mighty Mike“ diese Sorgen abschütteln – und die Premier League Darts 2026 mit einem starken Auftritt eröffnen?
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