„Wir haben in den vergangenen Jahren gesehen, was mit Bunting und Heta geschah“ – Paul Nicholson warnt Van Veen vor Überlastung während seiner ersten Premier-League-Saison

PDC
Dienstag, 10 Februar 2026 um 14:00
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Laut Ex-Profi-Spieler Paul Nicholson besteht für Gian van Veen eine reale Überlastungsgefahr während seiner allerersten Premier League-Kampagne.
„The Giant“ setzte bei seinem Debüt sofort ein Ausrufezeichen, indem er in Newcastle das Finale des ersten Spieltages erreichte. Dort musste er sich am Ende jedoch Michael van Gerwen geschlagen geben.
Dass Van Veen, aktuell die weltweite Nummer drei der Welt, bei seinem Debüt direkt das Podium erreichte, unterstrich, warum die Erwartungen an den jungen Niederländer schon jetzt enorm sind. Gleichzeitig warnt Nicholson, dass gerade das Management seines Spielplans im langen und kräftezehrenden Premier-League‑Saisonverlauf entscheidend sein wird.
Im Gespräch mit Betway sagte Nicholson: „Es wird interessant zu sehen sein, wie Van Veen sich behauptet, aber wenn sich jemand mühelos anpasst, dann er. Er ist redegewandt, intelligent und immer hervorragend vorbereitet. Die einzige Frage, die ich habe, ist, ob er zum richtigen Zeitpunkt vom Gas geht.“
Michael van Gerwen & Gian van Veen schütteln sich auf der Bühne die Hand
Van Veen erreichte bei seinem Debüt sofort das Finale, in dem er sich letztlich seinem Landsmann Van Gerwen beugen musste.
Nach Ansicht Nicholsons liegt genau darin das größte Risiko. „Lässt er mal ein European-Tour-Turnier aus? Gönnt er sich zwei Wochen Pause, um für die zweite Saisonhälfte frisch zu sein? Denn wenn er zu viel spielt, kann es schiefgehen.“
Der Engländer verweist dabei auf jüngere Beispiele. „Wir haben in den vergangenen Jahren gesehen, was bei Stephen Bunting und Damon Heta passiert ist. Sie haben ein wenig zu viel gespielt und am Ende schlicht nichts mehr im Tank gehabt.“
Der 23-Jährige wusste also gleich an seinem ersten Abend des Einladungsturniers Eindruck zu machen. In seinem Auftaktmatch setzte er sich stark gegen Weltmeister Luke Littler durch, ehe er im Halbfinale auch gegen „The Ferret“ Jonny Clayton die Oberhand behielt. Im Finale erwies sich sein Landsmann Michael van Gerwen jedoch knapp als zu stark, womit es kein Traumdebüt für den aktuellen European Darts Champion wurde.
Am kommenden Donnerstag ist Van Veen in der zweiten Runde der Premier League Darts erneut im Einsatz. Das Turnier macht erstmals in seiner Geschichte Station in Antwerpen, Belgien. „The Giant“ trifft dort in seinem ersten Match auf den Waliser Gerwyn Price.
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