„Wir haben in den vergangenen Jahren gesehen, was mit Bunting und Heta geschah“ – Paul Nicholson warnt Van Veen vor Überlastung während seiner ersten Premier-League-Saison
PDC
Laut Ex-Profi-Spieler Paul Nicholson besteht für Gian van Veen eine reale Überlastungsgefahr während seiner allerersten Premier League-Kampagne.
„The Giant“ setzte bei seinem Debüt sofort ein Ausrufezeichen, indem er in Newcastle das Finale des ersten Spieltages erreichte. Dort musste er sich am Ende jedoch Michael van Gerwen geschlagen geben.
Dass Van Veen, aktuell die weltweite Nummer drei der Welt, bei seinem Debüt direkt das Podium erreichte, unterstrich, warum die Erwartungen an den jungen Niederländer schon jetzt enorm sind. Gleichzeitig warnt Nicholson, dass gerade das Management seines Spielplans im langen und kräftezehrenden Premier-League‑Saisonverlauf entscheidend sein wird.
Im Gespräch mit Betway sagte Nicholson: „Es wird interessant zu sehen sein, wie Van Veen sich behauptet, aber wenn sich jemand mühelos anpasst, dann er. Er ist redegewandt, intelligent und immer hervorragend vorbereitet. Die einzige Frage, die ich habe, ist, ob er zum richtigen Zeitpunkt vom Gas geht.“
Van Veen erreichte bei seinem Debüt sofort das Finale, in dem er sich letztlich seinem Landsmann Van Gerwen beugen musste.
Nach Ansicht Nicholsons liegt genau darin das größte Risiko. „Lässt er mal ein European-Tour-Turnier aus? Gönnt er sich zwei Wochen Pause, um für die zweite Saisonhälfte frisch zu sein? Denn wenn er zu viel spielt, kann es schiefgehen.“
Der Engländer verweist dabei auf jüngere Beispiele. „Wir haben in den vergangenen Jahren gesehen, was bei Stephen Bunting und Damon Heta passiert ist. Sie haben ein wenig zu viel gespielt und am Ende schlicht nichts mehr im Tank gehabt.“
Der 23-Jährige wusste also gleich an seinem ersten Abend des Einladungsturniers Eindruck zu machen. In seinem Auftaktmatch setzte er sich stark gegen Weltmeister Luke Littler durch, ehe er im Halbfinale auch gegen „The Ferret“ Jonny Clayton die Oberhand behielt. Im Finale erwies sich sein Landsmann Michael van Gerwen jedoch knapp als zu stark, womit es kein Traumdebüt für den aktuellen European Darts Champion wurde.
Am kommenden Donnerstag ist Van Veen in der zweiten Runde der Premier League Darts erneut im Einsatz. Das Turnier macht erstmals in seiner Geschichte Station in Antwerpen, Belgien. „The Giant“ trifft dort in seinem ersten Match auf den Waliser Gerwyn Price.
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Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026









