Zusammenarbeit zwischen Van Barneveld und Manager beendet: „Es sind einige Dinge vorgefallen und es läuft nicht mehr“

PDC
Dienstag, 24 März 2026 um 12:45
Raymond van Barneveld
Die Zusammenarbeit zwischen Raymond van Barneveld und Manager Ben de Kok ist erneut beendet worden, und laut Vincent van der Voort könnte das erhebliche Folgen für die Zukunft des fünffachen Weltmeisters haben. In der Podcast-Reihe Darts Draait Door reagierte der ehemalige Profispieler auf die Nachricht, dass die beiden wieder getrennte Wege gehen – etwas, das seiner Ansicht nach vor allem zu einem unglücklichen Zeitpunkt kommt.

Trennung von Manager Ben de Kok bedroht Raymond van Barnevelds Zukunft

Van der Voort erfuhr die Neuigkeit direkt von De Kok und war nicht überrascht, dass die Zusammenarbeit erneut scheiterte, macht sich jedoch Sorgen, was das für Van Barneveld bedeutet.
„Ich bekam eine Nachricht von seinem Manager, dass sie ihre Zusammenarbeit beendet haben“, berichtet Van der Voort. „Es sind ein paar Dinge vorgefallen und es funktioniert nicht mehr. Sie gehen beide ihren eigenen Weg, und nun bleibt abzuwarten, welche Folgen das für Raymond haben wird. Das ist wieder etwas, was man nicht will. Sie waren sehr lange zusammen, und dies war bereits das dritte Mal, dass sie zusammengearbeitet haben.“
Die beiden hatten in der Vergangenheit schon mehrfach zusammengearbeitet und fanden nach früheren Trennungen stets wieder zueinander. Nach Ansicht von Van der Voort ist diese Chance diesmal gering. „Das kostet alles Energie und sorgt für jede Menge Unruhe. Das ist nicht optimal. Sucht Raymond jetzt ein neues Management oder macht er es selbst? Ich weiß es nicht, aber das ist nicht gut.“

Finanzielle Unsicherheit spielt mit

Die Lage ist laut Van der Voort zusätzlich kompliziert, weil ein Manager im Dartsport oft in seinen Spieler investiert. Kosten für Reisen, Hotels und Betreuung werden in der Regel vorfinanziert und müssen später über Preisgelder wieder hereingeholt werden.
Genau dort hakt es derzeit bei Van Barneveld, der sportlich eine schwierige Phase durchlebt. Auf der Euro Tour in Belgien schied er in der vergangenen Woche bereits in der ersten Runde nach einer klaren Niederlage gegen Boris Krcmar aus.
„Was hast du im Moment als Raymond anzubieten? Er verkauft sich nicht wirklich. Wenn man als Manager einsteigt, ist das eine verkappte Investition. Rechne mal aus, was er verdienen muss, um so jemanden bezahlen zu können. Es ist eine heikle Situation. Wo willst du das Geld für denjenigen wieder reinholen? Er steckt ziemlich in der Ecke, in der die Schläge fallen“, so Van der Voort.
Unterdessen werden andere Wege geprüft, um Van Barneveld wieder in die Spur zu bringen. So hat sich der ehemalige Topfußballer Rafael van der Vaart mit dem Angebot gemeldet, zu helfen – vor allem in physischer und mentaler Hinsicht.
Laut Van der Voort liegt bereits ein erster Plan vor, doch ist noch unklar, wie dieser genau aussehen wird. „Es wurde ein erster Vorschlag von ihrer Seite gemacht“, weiß Van der Voort. „Was das Fitwerden und so weiter betrifft. Aber wir müssen erst einmal abwarten, wann Raymond damit an die Öffentlichkeit geht. Was dann die genaue Absicht sein wird.“
Van der Voort erlebte am vergangenen Wochenende aus nächster Nähe, wie schwer es Van Barneveld derzeit fällt. Nicht nur die Ergebnisse enttäuschen, auch sein Auftreten auf der Bühne bereitet ihm Sorgen. „Seine Ausstrahlung war nichts, angeschossenes Wild“, beobachtete Van der Voort in Belgien. „Kein Schatten des Van Barneveld, den wir kannten. Es ist eine wiederkehrende Geschichte. So bringt das nichts, auf diese Weise weiterzumachen hat überhaupt keinen Sinn.“
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