Das Einzelturnier der Dutch Open 2026 ist am Samstag in Assen mit voller Wucht gestartet. Für viele Spieler galt dieser Tag als der wichtigste des gesamten Turniers. Insgesamt traten nicht weniger als 4.521 Teilnehmer in verschiedenen Kategorien an die Oches. Der Fokus lag dabei klar auf dem offenen Einzelturnier, in dem am Samstagmorgen 4.096 Akteure ihre Jagd auf den Finaltag aufnahmen. Nach einem langen, intensiven Marathontag blieben schließlich 128 Akteure übrig, die sich für den Finaltag am Sonntag qualifizierten.
Im offenen Turnier überstanden zahlreiche bekannte Namen die ersten K.-o.-Runden ohne größere Probleme. Martijn Dragt, Ron Meulenkamp und Jitse van der Wal sicherten sich souverän einen Platz unter den letzten 128. Auch der ehemalige Champion Jarno Bottenberg steht am Sonntag wieder an der Scheibe – ebenso wie Darren Webster und Corné Groeneveld.
Diese Deutschen sind noch im Rennen um den Titel
Aus deutscher Sicht qualifizierten sich fünf Akteure für den heutigen Finaltag. Die ehemaligen Tour-Card-Holder Florian Hempel und Paul Krohne stehen ebenso unter den letzten 128 wie Kilian Hohnstedt, Pascal Wirotius und Danny Diller.
Gleichzeitig sorgte der Samstag für mehrere echte Paukenschläge. Berry van Peer, Sieger der Dutch Open 2023, unterlag Pieter Collijn mit 2:3 und musste früh die Heimreise antreten. Auch der Turniersieger von 2022, Jelle Klaasen, scheiterte überraschend nach einer Niederlage gegen Koen den Hartog. Mit Andy Baetens verabschiedete sich zudem ein weiterer ehemaliger Lakeside-Sieger bereits in einer frühen Turnierphase.
Bei den Damen fiel am Samstag bereits die Entscheidung über die Finalpaarung. Das Finale steigt am Sonntag zwischen Priscilla Steenbergen und Rachna David. Steenbergen überzeugte auf ihrem Weg ins Endspiel mit starken Auftritten und eliminierte unter anderem Lerena Rietbergen (4:2), Irina Armstrong (4:3) sowie Adriana van Wijgerden-Vermaat (4:0). Auch David präsentierte sich in bestechender Form und setzte sich unter anderem gegen Paula Jacklin (4:2), Paige Pauling (4:2) und Aileen de Graaf (4:3) durch. Damit treffen im Finale zwei Spielerinnen aufeinander, die während des gesamten Turniers konstant auf hohem Niveau performten – ein Duell mit Spannungsgarantie.
Im Paradarts fielen am Samstag die Titelentscheidungen. Im stehenden Paradarts triumphierte Kwanghee Cho, während Vincent D’hondt bei den sitzenden Spielern den Pokal holte. Beide krönten sich damit in ihrer jeweiligen Kategorie zu Champions der Dutch Open 2026.
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
Van 4.096 naar 128...🎯
Alle wedstrijden van deze zaterdag zijn inmiddels gespeeld!
We gaan morgenochtend verder met 128 darters in de open singles-categorie.
➡️Hier lees je wie door zijn naar de finaledag: bit.ly/4bBGTI5
Tot morgen allemaal!🤩
📸Bas van den Berk