Luke Littler hat die World Masters gewonnen - das lässt auf die Premier League hoffen

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Samstag, 14 Februar 2026 um 14:27
Dartboard
Die Welt der Darts hat für viele Sportfans eine ähnlich große Faszination wie die anderen populären Sportarten. Hier gibt es Drama, Rivalitäten, magische Momente, Triumphe und Niederlagen. Gerade im Moment können wir einen solchen Moment beobachten, denn Luke Littler hat gerade die World Masters gewonnen. Das lässt ein paar Rückschlüsse auf die kommenden Ereignisse in der Premier League zu.

Wer ist Luke Littler?

In der Welt der Darts gilt Luke Littler als ein absoluter Superstar. Der Engländer hört auf den Spitznamen "The Nuke" und ist eines der präsentesten Gesichter der britischen Dartsszene. Er gilt als eines der jüngsten Talente. Im Alter von lediglich 16 Jahren erreichte er die PDC World Dart Championship im Jahre 2023. Und im Jahre 2025 gelang dann der große Coup, als er die Championship für sich entscheiden konnte. Luke Littler spielt mit der rechten Hand und ist für besonders punktereiche Spiele bekannt. Er erreicht regelmäßig über 100 Punkte in der Wertung und gilt als ein sicherer Spieler, der auch das Risiko nicht scheut.

Die World Masters

Als eines der prestigeträchtigsten Turniere gelten die World Masters als eine Feuerprobe gerade für jüngere Spieler. Denn die Konkurrenz ist hart. In einem Ligaformat treten 32 internationale Spieler gegeneinander an. Das Turnier findet normalerweise in England Statt. 24 Spieler vom Order of Merit sind mit dabei, während sich 8 Spieler über andere Kanäle qualifizieren. Im letzten Jahr war es Luke Humphreys, der die begehrte Trophäe mit nach Hause nehmen konnte. Und in diesem Jahr war es wie gesagt Luke Littler, der dabei auch der Gegenstand von zahlreichen Darts Wetten war.

Was bedeutet der Sieg?

Der Sieg bedeutet für Luke Littler den Beweis, dass er nicht nur ein One Hit Wonder ist, sondern auch langfristig unter hohem Druck eine gute Leistung abliefern kann, die teilweise bis ins Phänomenale hineinreicht. Wer dem Briten gegenüber in der Vergangenheit seine Zweifel hatte, der wird sich nun eines Besseren belehrt sehen. Luke Littler ist ganz oben angekommen und wird dort auch auf längere Sicht zu Hause sein. Er hat bewiesen, dass er sich auch durch den hektischen Turnierbetrieb nicht aus der Ruhe bringen lässt. Stattdessen zeigt er eine überraschende Erwachsenheit und Abgeklärtheit, trotz seiner jungen Jahre.

Wie wirkt sich das auf die Premier League aus?

Ähnlich wie es in Deutschland die DDV Bundesliga gibt, finden sich die englischen Dartspieler zur britischen Premier League zusammen. Der Sieg bei den World Masters lässt für Luke Littler auf eine erfolgreiche Saison hoffen. Schließlich hat er sich bereits gegen die internationale Spitze durchgesetzt. Jetzt muss er sein Talent nur noch in der heimischen Liga beweisen. Auch wenn die britische Premier League als eine der stärksten Ligen für Darts auf der ganzen Welt gilt, wird die Konkurrenz über den gesamten Ligaverlauf nicht so stark ausfallen, wie das zum Beispiel bei den World Masters der Fall ist. Das heißt aber noch lange nicht, dass es sich bei der Liga um ein Kinderspiel handelt.

Ein Ausblick auf die Liga

Für Luke Littler wird das einen Start mit besonders viel Selbstvertrauen bedeuten. Er wird automatisch zu einem der Favoriten für den Gewinn der Meisterschaft. Dazu kommt, dass einige heiße Rivalen bereits sehnsüchtig darauf warten, Luke Littler vor das Brett zu bekommen. Ganz vorne mit dabei ist natürlich Luke Humphreys, der ja erst im letzten Jahr die World Masters gewinnen konnte. Aber auch Gian van Veen wird als ein starker Anwärter auf den Titel gehandelt. Man kann sich also auf eine spektakuläre Liga mit vielen knappen, aufregenden Matches freuen.

Eine potenzielle Vorhersage

Darts lebt sehr stark vom gegenwärtigen Moment eines Spielers. Das ist in Deutschland ebenso wie in England. Und die Welle, auf der Luke Littler gerade reitet, könnte ihn direkt bis zum Sieg bringen. Dabei ist es wichtig, dass er sich auf das Spiel konzentriert und sich nicht zu sehr in das Drama mit seinen Mitbewerbern verwickeln lässt. Denn am Ende zählen nur die Punkte auf der Scheibe. Für viele Beobachter gilt Littler gerade deswegen als der Favorit für die Saison, da er ja gerade erst bewiesen hat, wie gut er mit Druck umgehen kann. Jetzt bleibt es abzuwarten, wie seine Kollegen in der Liga mit seinem neuen Selbstbewusstsein umgehen werden.
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