Ehemaliger Weltmeister enthüllt Skandal um infiziertes Blut, das ihn fast umgebracht hätte: "Die Ärzte sagten mir, ich hätte noch sechs Monate zu leben"
BDO
Der ehemalige Darts-Weltmeister Tony David hat enthüllt, dass ihm von seinen Ärzten gesagt wurde, er habe nur noch sechs Monate zu leben, nachdem er ein mit Hepatitis C verseuchtes Blutplasma erhalten hatte.
David sorgte 2002 im Lakeside für großes Aufsehen, als er als erster australischer Darter überhaupt Weltmeister wurde. In jenem Jahr war es nur eines von zwei Malen, dass er bei seinen sechs Lakeside-Teilnahmen die erste Runde überstand.
Sieben Jahre nach dem Gewinn des Lakeside-Titels hing sein Leben am seidenen Faden, nachdem bei ihm eine Lebererkrankung im Stadium 4 diagnostiziert worden war. Die Ursache für seine Krankheit war ein Blutplasma, das er erhalten hatte. Dieses Blutplasma war David in jungen Jahren verabreicht worden, doch später stellte sich heraus, dass es mit Hepatitis C infiziert war.
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''Ich war zusammengebrochen. Die Ärzte sagten mir, ich hätte noch etwa sechs Monate zu leben", sagte David, der an Hämophilie (Bluterkrankheit) leidet, zu 9News. Er entkam dem Tod nach einer Lebertransplantation, von denen der Australier drei benötigte, um am Leben zu bleiben.
Der heute 56-jährige Davids, der in seiner Glanzzeit als der "Deadly Boomerang" bekannt war, ist einer von Tausenden von Australiern, die sich zwischen den 1970er und den frühen 1990er Jahren durch Blutspenden mit Hepatitis C infiziert haben. Andere wurden mit dem HIV-Virus infiziert.
David wurde mitgeteilt, dass er keinen Anspruch auf Entschädigung für die Infektion oder die daraus resultierenden gesundheitlichen Probleme habe. Der australische Meister fordert nun Maßnahmen im Blutskandal. Die Opfer fordern eine königliche Untersuchungskommission sowie eine Entschuldigung und Entschädigung durch die Bundesregierung.
Inzwischen wird auch in Großbritannien wegen möglicherweise verunreinigter Blutspenden ermittelt. Die ersten Untersuchungsergebnisse besagen, dass der NHS (der britische Gesundheitsdienst) wissentlich Zehntausende von Patienten durch verunreinigtes Blut und Blutprodukte einer Infektion ausgesetzt hat. Letzte Woche wurde bekannt gegeben, dass die britischen Opfer eine Entschädigung in Höhe von 19 Milliarden Dollar erhalten werden. Britische Patienten, die sich im fraglichen Zeitraum einer Lebertransplantation unterzogen haben, werden voraussichtlich zwischen 2,7 und 3 Millionen Dollar Entschädigung erhalten.
"Was in Großbritannien passiert ist, ist auch hier passiert", so David weiter. "Ich kenne viele Menschen, die daran gestorben sind, und ich weiß, was mit mir passiert ist. Ich bin noch am Leben und kann daher meine Geschichte erzählen. Viele können sie nicht erzählen. Es gibt immer noch Menschen, die leiden, weil es keine Kontrollen für Transplantationen gibt, die Leben retten könnten.''
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Sylke PuckRedakteurin
Sylke Puck ist seit vielen Jahren Teil unseres Redaktionsteams und gehört zu den vielseitigsten Mitgliedern von dartsnews.de. Sie berichtet regelmäßig in Liveblogs über aktuelle Turniere, verfasst Hintergrundberichte und Artikel und trägt mit ihrer Erfahrung und Leidenschaft wesentlich zur Qualität unserer Berichterstattung bei. Durch ihre zuverlässige Arbeitsweise, ihre Begeisterung für den Sport und ihren Blick für Details ist sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Teams geworden.
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- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








