VERGESSENE DARTSPIELER: 'Richie Rich' trat nur kurz in die Fußstapfen von Vater Bobby George

BDO
Samstag, 03 Juli 2021 um 8:30
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In dieser Rubrik werden wir regelmäßig an Vergessene Dartspieler aus der Vergangenheit erinnern. Heute ist der Engländer Richard 'Richie' George, Sohn des legendären Bobby George, an der Reihe.
Richie George war eine Zeit lang bei der Jugend aktiv, verschwand dann aber für ein paar Jahre von der Bildfläche. Erst 2012 tauchte er wieder auf, als er bei den Winmau World Masters die Runde der letzten 32 erreichte, wo er schließlich mit 1-3 gegen den Schweizer Thomas Junghans verlor. Auch bei den restlichen BDO-Turnieren zeigte er gute Leistungen und debütierte 2013 in Lakeside als fünfzehnter Teilnehmer. Es war die erste Vater-Sohn-Kombination, die beide bei den BDO-Meisterschaften antraten.
Sensation beim WM-Debüt
George hat bei dieser Weltmeisterschaft einen hervorragenden Job gemacht, obwohl er etwas Pech hatte. In der ersten Runde überstand er sieben Darts gegen seinen Landsmann Dave Prins. In der zweiten Runde besiegte er den Niederländer Jimmy Hendriks mit 4-2 und im Viertelfinale gab es eine weitere Zitterpartie gegen Jan Dekker. George gewann dieses Match mit 5:4 und feierte sein Debüt im Halbfinale. Unter den wachsamen Augen von Vater Bobby und Mutter Marie endete das Märchen dort mit einer 1:6-Niederlage gegen den späteren Weltmeister Scott Waites.
Grand Slam of Darts
Mit diesem Halbfinalplatz hatte sich "Richie Rich" einen Platz im Grand Slam of Darts später in diesem Jahr gesichert. In der Wolverhampton Civic Hall musste er nach der Gruppenphase ausscheiden, nachdem er Adrian Lewis, Christian Kist und Ronny Huybrechts besiegt hatte. Ein Jahr nach seinem Halbfinaleinzug wurde George wieder zu den BDO-Meisterschaften eingeladen, scheiterte aber diesmal in der ersten Runde nach einer 0-3-Niederlage gegen Robbie Green.
George erreichte 2014 die Viertelfinale bei den Dutch Open und den Scottish Classic und durfte noch im selben Jahr zum Grand Slam of Darts fahren. Doch auch hier verlor er seine drei Gruppenspiele. In der Tat hat er in drei Spielen nur drei Legs gewonnen.
Im Alter von 25 Jahren war es sein letzter Wettkampfauftritt. Ein Jahr später machte er wieder Schlagzeilen. Als er mit einer Kombination aus Schlaftabletten und Alkohol ins Krankenhaus gebracht wurde, soll er zwei Mitarbeiter angegriffen haben. Der Engländer kam mit einer kleinen Geldstrafe und gemeinnütziger Arbeit davon.

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