Auftaktsiege für Littler, Humphries und Price bei den Saudi Arabia Darts Masters 2026 – deutliche Niederlage für Danny Noppert

PDC
Montag, 19 Januar 2026 um 20:40
Gerwyn Price in seinem typischen Jubelmoment.
Mit der ersten Ausgabe des Saudi Arabia Darts Masters standen nicht nur acht Topstars der PDC auf der Bühne. Auch acht asiatische Vertreter durften sich vor großer Kulisse präsentieren. Sportlich ging es um den Einzug in die nächste Runde. Im Mittelpunkt stand jedoch vor allem ein besonderes Extra. Für einen „perfekten 10-Darter“ lockten 200.000 Dollar Preisgeld.
Die Saudi Arabia Darts Masters eröffnete Danny Noppert gegen Man Lok Leung. Der Niederländer fand von Beginn an nicht richtig in sein Spiel. Leung hingegen startete furios und präsentierte sich völlig unbeeindruckt vom großen Namen seines Gegners. In den ersten drei Legs spielte der Mann aus Hongkong einen Average von über 110 Punkten und zog schnell auf 3:0 davon.
Erst danach schlichen sich erste Fehler in Leungs Spiel ein. Noppert nutzte diese Phase und kam auf 2:3 heran. Hoffnung keimte jedoch nur kurz auf. Leung blieb im Scoring weiterhin klar überlegen und ließ sich auch auf die Doppel nicht aus der Ruhe bringen. Mit seinem vierten Matchdart machte er den verdienten 6:3-Erfolg perfekt und sorgte direkt zum Auftakt für eine Überraschung.
Im zweiten Spiel des Abends traf Stephen Bunting auf den Japaner Tomoya Goto. Von Beginn an bestimmte Bunting das Tempo der Partie. Sein Scoring war stabil, seine Aufnahmen konstant. Folgerichtig stellte er ohne große Mühe auf 2:0. Erst danach kam Goto besser in die Partie, ließ aber entscheidende Chancen liegen.
Zunächst verpasste der Japaner einen Dart auf Doppel 15. Im darauffolgenden Leg folgten weitere Doppelprobleme. Bunting blieb eiskalt und erhöhte auf 4:0. Auch das 5:0 ging an den Engländer, der die Kontrolle nie verlor. Goto holte sich noch sein Ehrenleg mit einem 40-Punkte-Checkout. Bunting setzte mit Doppel 8 den Schlusspunkt zum souveränen 6:1-Sieg.
Im dritten Match kam es zum Rematch aus Bahrain zwischen Nathan Aspinall und Lourence Ilagan. Anders als im ersten Duell präsentierte sich Aspinall diesmal deutlich abgeklärter. Sein Scoring war druckvoll, seine Körpersprache klar. Der Engländer erspielte sich schnell eine komfortable Führung.
Aspinall zog auf 5:0 davon und ließ dem Filipino kaum Raum zur Entfaltung. Ilagan setzte mit einem 98er-Checkout auf Doppel 19 noch ein Ausrufezeichen. Mehr war jedoch nicht drin. Ein 11-Darter sicherte Aspinall den souveränen 6:1-Erfolg und den problemlosen Einzug in die nächste Runde.
Im vierten Spiel des Abends bekam es Michael van Gerwen mit Nitin Kumar zu tun. Bereits im ersten Leg boten sich Kumar vier Breakdarts auf Doppel 20. Alle Darts flogen jedoch darüber. Ein Leg später glich der Inder auf Doppel 14 dennoch zum 1:1 aus.
Kumar erhielt erneut Breakchancen, diesmal bei 49 Restpunkten. Doch auch diese ließ er ungenutzt. Van Gerwen checkte 74 Punkte zur 2:1-Führung und zog anschließend das Tempo an. Ohne größere Probleme stellte der Niederländer auf 4:1. Kumar bekam nochmals Möglichkeiten, ein Leg zu holen, vergab jedoch erneut zwei Doppel. Van Gerwen nutzte dies eiskalt und checkte 92 Punkte zum souveränen 6:1-Sieg.
Im fünften Match stand erneut das Generationenduell zwischen Luke Littler und Paul Lim an. Littler drückte der Partie früh seinen Stempel auf. Ohne größere Mühe erspielte sich der Weltmeister eine 4:0-Führung. Lim konterte mit einem 96er-Checkout zum 1:4.
In dieser Phase ließ Littler das Niveau etwas sinken. Lim bekam sogar Breakdarts, ließ diese jedoch ungenutzt. Littler erhöhte auf 5:1, überstand erneut zwei Doppeldarts des 71-Jährigen und vollendete 52 Punkte zum 6:1-Sieg. Ebenfalls souverän präsentierte sich Gerwyn Price. Gegen Alexis Toylo hatte der Waliser keinerlei Probleme, checkte 170 Punkte und gewann mit einem 100er-Average klar mit 6:0.
Im vorletzten Spiel des Abends zeigte Luke Humphries eine starke Leistung auf die Doppel gegen Ryusei Azemoto. Humphries geriet zunächst mit 0:1 in Rückstand, drehte die Partie aber zur 2:1-Führung. Azemoto nutzte anschließend Doppelfehler des Engländers und checkte 100 Punkte zum 2:2-Ausgleich.
Danach zeigte Humphries seine Klasse. Er traf vier von vier Doppel, während Azemoto weitere Chancen ungenutzt ließ. Am Ende stand ein verdienter 6:2-Erfolg und der Einzug ins Viertelfinale zu Buche.
Im letzten Spiel ging Gian van Veen mit 3:0 in Führung, ehe Motomu Sakai auf 2:3 zurückkam. Doch Gian van Veen konterte und checkte 47 Punkte zur 4:2 Führung. Er brachte dann die letzten beiden Legs durch und gewann mit 6:2 gegen den Japaner. Morgen um 17 Uhr geht es mit den Viertelfinals weiter.
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