Über die belgische Mannschaft ist in dieser Woche schon viel geschrieben worden. Im ersten Poolspiel zwischen Dimitri Van den Bergh und Kim Huybrechts lief es am Donnerstag überhaupt nicht gut, und die Belgier ignorierten sich gegenseitig völlig. Am Freitag kam es zu einem Mediationstreffen, woraufhin sie sich in ihrem zweiten Spiel verbesserten und versuchten, sich gegenseitig aufzumuntern. Auch im Spiel gegen die Niederlande gingen die beiden Belgier fanatisch miteinander um, und auf den ersten Blick schien alles wieder in Ordnung zu sein.
Nach ihrem Sieg traten die Belgier mit einem breiten Lächeln beim belgischen Sender VTM zum Interview an: "Wir haben als Nation gezeigt, was wir können. Wir waren super unter Druck. Wir lagen mal vorne, mal hinten, aber Kim hat mir Mut zugesprochen. Kim hat weiter gekämpft, ich bin mitgesprungen. Aber es ist erschreckend, was wir gemacht haben", sagte Van den Bergh in einer ersten Reaktion.
Huybrechts stellte sich dann hinter seinen Teamkollegen. ''Wir schalten hier einen der Top-Favoriten aus. Van Duijvenbode hat geworfen wie kein anderer. Ich habe oft gedacht: 'Dirk, hör auf', er war wirklich überragend." Huybrechts richtete seinen Blick dann gleich auf das nächste Spiel gegen Australien. ''Jetzt müssen wir weitermachen. Das ist die ultimative Revanche für das letzte Jahr. Zeit für die Revanche", meinte er in Bezug auf die Niederlage gegen das australische Duo Damon Heta und Simon Whitlock im Viertelfinale der Auflage 2022.
Der Älteste der beiden Belgier machte noch einmal deutlich, dass die Wogen zwischen den beiden Belgiern vorerst geglättet sind. "Wir waren wieder ein Team, sonst gewinnt man dieses Spiel gegen die Niederlande nicht."
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