„Darüber habe ich mich ein bisschen geärgert“ – Gian van Veen scheitert bei den UK Open trotz starkem Auftritt an Rob Cross

PDC
durch Nic Gayer
Samstag, 07 März 2026 um 17:00
Gian van Veen (1)
Gian van Veen ist am Freitagabend in der vierten Runde der UK Open 2026 ausgeschieden. Der Niederländer unterlag in Minehead dem ehemaligen Weltmeister Rob Cross mit 7:10, nachdem sich der Engländer in den entscheidenden Momenten als etwas konsequenter erwiesen hatte.
Dabei zeigte van Veen selbst eine starke Leistung. Mit einem Average von über 100 und einer guten Doppelquote spielte der Niederländer auf hohem Niveau – musste jedoch anerkennen, dass Cross in den Schlüsselsituationen den entscheidenden Tick kaltschnäuziger agierte.

„Er war heute sehr gut“

„Er war heute sehr gut. Er war einfach der Bessere, das habe ich auch gemerkt“, erklärte van Veen nach dem Match. Trotzdem blieb er über weite Strecken im Spiel und hielt den Druck auf seinen Gegner hoch.
Musste sich zum Auftakt der UK Open 2026 geschlagen geben: Gian van Veen
Musste sich zum Auftakt der UK Open 2026 geschlagen geben: Gian van Veen
„Ich blieb jedes Mal dran. Mit ein paar guten Finishes kam ich immer wieder zurück. Dann verpasst du irgendwann diesen einen Dart für ein 80er-Finish.“
Bereits bei der Auslosung hatte van Veen geahnt, dass ihm eine schwierige Aufgabe bevorstehen würde. Ein Duell mit einem Spieler vom Kaliber Cross gehört schließlich zu den härteren Prüfungen auf der Tour.
„Als ich die Auslosung sah, dachte ich schon: okay, das wird knifflig. Aber es ist auch schön, wenn man so ein Spiel gewinnt, denn dann bist du gleich gut im Turnier. Nur … dann musst du es eben auch gewinnen.“

Schwankendes Gefühl während des Matches

Während der Partie war van Veen anzusehen, dass er mit seinem eigenen Spiel nicht vollständig zufrieden war. Obwohl die Statistiken ein starkes Niveau widerspiegelten, fühlte sich sein Auftritt für ihn nicht konstant genug an.
„Es fühlte sich nicht wirklich großartig an. Es war ein bisschen up and down“, erklärte er. „Dann hast du ein paar Legs mit vielen Triples und danach wieder ein Leg mit neun Darts ohne ein Triple. Das hat mich ein wenig geärgert.“
Gerade gegen einen Spieler wie Rob Cross können solche Schwankungen schnell entscheidend werden. „Das kannst du dir gegen jemanden wie Rob Cross nicht erlauben. Und das hat sich heute auch gezeigt.“

Gute Zahlen, keine Belohnung

Ein Blick auf die Statistiken zeigt, wie eng das Match tatsächlich verlief. Van Veen spielte einen Average von deutlich über 101, warf mehrere 180er und traf die Doppel mit einer soliden Quote.
Trotz dieser starken Zahlen reichte es am Ende nicht zum Sieg.
„Für ein anderes Spiel wäre es vielleicht genug gewesen, aber heute nicht“, sagte van Veen. „Es ist schön, wenn du dann 101 im Average wirfst, aber davon hast du nichts.“
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