Für Kevin van der Voort wurde das World Matchplay in Blackpool zu einem emotionalen Erlebnis – obwohl er selbst nicht auf der Bühne stand. Der Sohn des ehemaligen Profis Vincent van der Voort reiste nach England, um seinen guten Freund Niels Zonneveld zu unterstützen. Seine Reaktion auf dessen dramatische Niederlage sorgte anschließend auch bei seinem Vater für ein Schmunzeln.
Kevin van der Voort hat sich in den vergangenen Jahren immer stärker in der Dartszene etabliert. In Blackpool fieberte er aus nächster Nähe mit Zonneveld mit und erlebte dessen Auftritt gegen Stephen Bunting besonders intensiv.
Zonneveld schätzt die emotionale Unterstützung
Zonneveld lieferte Bunting in der ersten Runde des World Matchplay einen packenden Kampf, musste sich am Ende jedoch knapp mit 12:13 geschlagen geben. Die TV-Kameras fingen anschließend auch Kevin van der Voort ein, der seine Enttäuschung kaum verbergen konnte.
„Das hat er öfter, wenn er mit mir unterwegs ist“, erklärte Zonneveld im Podcast DartsDraait Door. Der Niederländer schätzt die emotionale Unterstützung seines Freundes jedoch ausdrücklich. „Ich kann das auch schätzen, wie sehr er mitfiebert. Lieber so als jemand, der mir erzählt, was ich falsch gemacht habe. Das willst du auch nicht hören. Wir gehen diese Momente gemeinsam durch. Kevin kann sich einfach schwerer zurückhalten als andere.“
Auch Vater Vincent van der Voort bekam die Bilder seines Sohnes zu sehen und kommentierte dessen Reaktion mit einem Lachen: „Die heftige Reaktion hat er von seiner Mutter.“
Sportlich verlief das Jahr für Zonneveld trotz des frühen Aus in Blackpool bislang äußerst erfolgreich. „Triple Z“ setzte auf der European Tour mehrere Ausrufezeichen und arbeitete sich in der Weltrangliste auf Platz 36 vor.
Qualifikation für die Majors
Dank seiner starken Leistungen hat sich Zonneveld bereits für mehrere große Turniere im Herbst qualifiziert. Der Niederländer wird beim World Grand Prix, der European Championship, den Players Championship Finals und der Darts-WM an den Start gehen.
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Seine journalistische Laufbahn begann Theo als Praktikant und später als Werkstudent beim Online-Gaming-Magazin EarlyGame. Aktuell studiert er Ressortjournalismus an einer Hochschule. Theo arbeitet aus München und ist in seiner redaktionellen Arbeit eng mit Nicolas Gayer und Oliver Ried vernetzt. In seiner Berichterstattung legt er Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und die zeitnahe Aktualisierung von Inhalten, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.