„Ein enormer Schub für mein Selbstvertrauen“ – Damon Heta meldet mit Floor-Triumph Ansprüche fürs World Matchplay an
PDC
Damon Heta hat das 20. Players Championship-Event des Jahres gewonnen und damit ein weiteres Ausrufezeichen in einer ohnehin starken Saison gesetzt. Der Australier setzte sich am Dienstagabend in einem hochklassigen Finale in der Mattioli Arena von Leicester mit 8-7 gegen Stephen Bunting durch. Für The Heat ist es bereits der zweite Titel bei einem Players Championship-Turnier im laufenden Jahr – und insgesamt der neunte seiner Karriere.
Heta dominierte weite Teile des Endspiels und führte zwischenzeitlich mit 7-4, ehe Bunting mit einem furiosen Endspurt noch einmal aufdrehte: Ein brillantes 130er-Finish sowie Legs in 11 und 15 Darts brachten The Bullet ins Entscheidungsleg. Doch dort bewies Heta Nervenstärke und nutzte seinen Anwurf eiskalt zum Sieg.
Endlich ein Major-Triumph?
Mit dem Erfolg sicherte sich der 37-Jährige das Preisgeld von 15.000 Pfund und klettert in der Weltrangliste auf Rang neun – rechtzeitig vor dem World Matchplay, das am kommenden Samstag in den legendären Winter Gardens von Blackpool beginnt. Angesichts seiner aktuellen Form zählt Heta zu den heißesten Anwärtern auf den Titel.

„Dieser Sieg ist ein enormer Schub für mein Selbstvertrauen“, sagte Heta nach dem Finale. „Stephen hat heute wirklich seine Klasse gezeigt, aber ich wusste, dass ich die Darts im letzten Leg habe – und ich bin froh, dass ich sie genutzt habe. Ich weiß, dass ich auf dem richtigen Weg bin und denke, dass ich in die Top Ten gehöre. Heute habe ich das wieder bewiesen.“
Bereits heute Nachmittag geht es in Leicester mit dem 21. Players Championship weiter. Noch hat in diesem Jahr kein Spieler an zwei aufeinanderfolgenden Tagen den Titel geholt – vielleicht gelingt Heta also schon das nächste Stück Darts-Geschichte.
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"Really excited that I got that win today!"
— PDC Darts (@OfficialPDC) July 8, 2025
Damon Heta reflects on his thrilling #PC20 win in Leicester after defeating Stephen Bunting 8-7. pic.twitter.com/7sy8b1Vk0Y

Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








