Einzigartige Leistung für Cristo Reyes: Spanier erreicht historischen Meilenstein auf der PDC Pro Tour

PDC
Mittwoch, 08 Juli 2026 um 10:30
Cristo Reyes (3)
Cristo Reyes hat auf der PDC Pro Tour einen besonderen Meilenstein erreicht. Der Spanier spielte sich bei Players Championship 23 in sein allererstes Finale auf der Pro Tour und schrieb damit Geschichte als der 150. verschiedene Spieler, der jemals ein Finale eines Players Championship-Turniers erreichte.

Langersehnter Durchbruch

Für Reyes bedeutete dies einen langersehnten Durchbruch. Der inzwischen erfahrene Spanier ist stand früher in den Top 32 der Weltrangliste, bevor er für fünf Jahren von der Bildfläche verschwand. Diese Saison feiert er ein mehr als gekungenes Comeback bei der PDC. So stand er mehrfach im Achtelfinale eines Major-Events.
Bemerkenswerterweise war es ihm all die Jahre nie gelungen, ein Finale auf der Pro Tour zu erreichen. In Leicester änderte sich das nun endlich.
Mit einer starken Siegesserie spielte sich Reyes eindrucksvoll ins Endspiel des Players Championship 23. Auch wenn er dort letztlich mit 8:5 gegen den Schotten Cameron Menzies verlor, wird sich der Finaleinzug für den Spanier wie ein wichtiger Meilenstein anfühlen. Nicht nur wegen seiner persönlichen Leistung, sondern auch, weil er sich damit einen einzigartigen Platz in den Geschichtsbüchern der Players Championship-Serie gesichert hat.

Besonderer Meilenstein

Reyes ist nämlich der 150. unterschiedliche Spieler, der seit der Einführung der Players Championship-Turniere ein Finale erreicht hat. Das unterstreicht einmal mehr, wie kompetitiv die PDC Pro Tour ist, auf der Woche für Woche die besten Spieler der Welt um Titel und Preisgelder kämpfen.
Nur eine ausgewählte Gruppe schafft es am Ende in ein Finale, wodurch das Erreichen dieses Meilensteins umso bemerkenswerter ist.
Außerdem ist Reyes erst der fünfte Spieler, der 2026 sein erstes Pro-Tour-Finale erreicht hat. Zuvor gelang es in diesem Jahr auch Justin Hood, Scott Waites, Beau Greaves und Maik Kuivenhoven, erstmals das Endspiel eines Players Championship-Turniers zu erreichen.
Von diesem Quintett ist Greaves vorerst die Einzige, die ihr Debütfinale direkt in einen Titel ummünzen konnte. Hood, Waites, Kuivenhoven und nun auch Reyes mussten sich mit Rang zwei begnügen.
Cristo Reyes jubelt mit geballten Fäusten
Cristo Reyes eroberte sich Anfang dieses Jahres seine PDC Tour Card zurück
Für Reyes kann dieses Finale jedoch weit mehr bedeuten als nur eine schöne Statistik. Seine Auftritte in Leicester zeigen, dass er weiterhin mit der absoluten Spitze der PDC mithalten kann. Nachdem er jahrelang knapp an einem Pro Tour-Finale vorbeischrammte, hat er diese Hürde endlich überwunden.
Auch wenn der Titel am Ende außer Reichweite blieb, wird der Spanier hoffen, dass diese Leistung den Auftakt zu einer neuen erfolgreichen Phase in seiner Karriere markiert.
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