Ergebnisse European Tour 7-Qualifier | Alle zehn deutschen Starter verpassen die Qualifikation für Riesa

PDC
Mittwoch, 15 April 2026 um 15:52
Max Hopp (7)
Die Qualifikation für die International Darts Open 2026 in Riesa entwickelte sich aus deutscher Sicht zu einem bitteren Rückschlag. Beim Qualifier des siebten European-Tour-Events der Saison scheiterten nahezu alle deutschen Starter früh – und das häufig denkbar knapp im Entscheidungsleg. Gerade die Vielzahl an verlorenen Decidern zog sich wie ein roter Faden durch den Nachmittag.
Besonders schmerzhaft: Mehrere deutsche Profis lagen in ihren Matches bereits in Führung oder vergaben Matchdarts. Dennoch gelang es keinem Akteur, sich einen der begehrten zehn Startplätze zu sichern. Damit bleibt das Heimturnier ohne deutsche Beteiligung aus der Pro-Tour-Qualifikation.

Deutsche Serie an knappen Niederlagen setzt sich fort

Schon in der ersten Runde zeigte sich das Problem deutlich: Gabriel Clemens verspielte eine 4:0-Führung gegen Charlie Manby und verlor noch mit 5:6. Auch Maximilian Czerwinski, Matthias Ehlers, Dominik Grüllich, Max Hopp und Leon Weber mussten sich allesamt im Decider geschlagen geben. Ehlers vergab dabei sogar vier Matchdarts.
gabriel clemens 1
Insgesamt scheiterten sechs Deutsche in Runde eins im Entscheidungsleg
Max Hopp ließ ebenfalls mehrere Chancen ungenutzt und unterlag Jeffrey De Zwaan trotz Möglichkeiten auf die Doppel. Czerwinski scheiterte denkbar knapp am Bullseye, während Grüllich trotz starkem Scoring im Entscheidungsleg das Nachsehen hatte. Arno Merk kassierte mit 2:6 gegen Mensur Suljovic die einzige deutliche Niederlage eines deutschen Spielers.
Immerhin schafften es mit Yorick Hofkens und Lukas Wenig zwei Deutsche in die zweite Runde. Doch auch dort endete die Reise: Wenig verspielte eine 5:1-Führung gegen Jeffrey Sparidaans, der mit zwei 12-Dartern und einem 110er-Average in der Schlussphase das Match drehte. Hofkens unterlag anschließend Thomas Lovely mit 3:6.

Starke Leistungen ebnen den Weg zur Qualifikation

Während die deutschen Spieler enttäuschten, überzeugten andere Akteure mit starken Leistungen. Zehn Spieler sicherten sich schließlich die Tickets für Riesa:
Chris Landman zeigte einen starken Turnierverlauf. Nach einem knappen Auftaktsieg gegen Czerwinski steigerte er sich kontinuierlich und setzte sich unter anderem gegen Jimmy van Schie sowie Topspieler Rob Cross durch.
Bradley Brooks präsentierte sich ebenfalls stabil. Mit Siegen gegen Ricky Evans, Rob Owen und Owen Bates spielte er sich souverän durch das Feld. Im entscheidenden Match setzte er sich mit einem starken Average von fast 100 Punkten durch.
Kim Huybrechts nutzte seine ganze Erfahrung. Nach soliden Siegen gegen Marvin Kraft und Alan Soutar setzte er im entscheidenden Qualifikationsspiel einen drauf und setzte sich mit einem starken 95er Average gegen Maik Kuivenhoven durch.
Jeffrey Sparidaans sorgte gegen Lukas Wenig für das Comebacks des Turniers und machte in der anschließenden Finalrunde gegen den Schweizer Stefan Bellmont die Qualifikation für Riesa perfekt.

Hochklassige Duelle und Top-Averages

Neben den Qualifikanten sorgten auch einige andere Topspieler für Highlights. Rob Cross spielte einen Average von über 103 Punkten, verlor jedoch dennoch gegen Chris Landman. Auch Cam Crabtree (104 Average) und Owen Bates (über 102 Average) zeigten starke Leistungen, konnten sich aber nicht belohnen.
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