„Es stellt sich heraus, er ist dort ein wenig frech“ – Justin Hood muss seinen Spitznamen möglicherweise erneut ändern

PDC
Samstag, 04 Juli 2026 um 15:00
Justin Hood
Für Justin Hood bedeutete die vergangene Saison nicht nur den Durchbruch auf der Bühne, sondern auch eine unerwartete Veränderung abseits der Oche. Der Engländer musste sich von seinem bekannten Spitznamen „Happy Feet“ verabschieden und tritt vorerst unter einem neuen Namen auf dem Circuit an.
In einem Interview mit Oche180 erklärte Hood, dass die Änderung nicht auf seine eigene Entscheidung zurückging. Laut dem Darter geschah das, nachdem sein auffälliger Auftritt bei der WM viel Aufmerksamkeit erhalten hatte.
„Warner Bros. hat sich bei Target gemeldet. Sie teilten mit, dass wir den Spitznamen nicht mehr verwenden dürfen, weil sie die Rechte am Film besitzen.“
Der Spitzname „Happy Feet“ verwies auf den bekannten Animationsfilm. Hood sorgte bei der WM mit seinem Walk-on für viel Aufsehen, bei dem er unter anderem eine Pinguinmütze trug und in seiner typischen Art die Bühne betrat. Die Bilder verbreiteten sich massenhaft in den sozialen Medien. „Was ich bei der WM gemacht habe, ging viral. Ich habe nur ein bisschen herumgealbert und ich selbst gewesen.“

Schnelle Lösung

Weil sämtliche Merchandising-Artikel neu entworfen und verpackt werden mussten, fiel die Wahl schnell auf eine Alternative. So entstand der Spitzname „Pocket Rocket“.
„Wir haben uns vor allem für Pocket Rocket entschieden, weil wir unsere Sachen so schnell wie möglich wieder auf den Markt bringen wollten. Andernfalls hätte alles neu verpackt werden müssen.“
Doch auch dieser Name ist offenbar nicht ganz unproblematisch. Hood musste lachen, als er entdeckte, dass der Spitzname in den USA noch eine ganz andere Bedeutung hat.
„Mir wurde inzwischen erzählt, was Pocket Rocket in Amerika bedeutet. Vielleicht müssen wir den Spitznamen demnächst wieder ändern, denn dort ist er wohl ein bisschen frech.“

„Ich werde immer Happy Feet bleiben“

Obwohl Hood versteht, warum die Änderung notwendig war, fühlt er sich weiterhin stark mit seinem alten Spitznamen verbunden. „Einen Spitznamen denkt man sich nicht selbst aus. Das ist etwas, das andere einem geben.“
Deshalb hofft der Engländer, dass er künftig dennoch zu seinem ursprünglichen Spitznamen zurückkehren kann. „Ich war immer Happy Feet und das werde ich auch immer bleiben. Hoffentlich können wir in drei oder vier Jahren wieder zu diesem Namen zurückkehren, aber vorerst machen wir als Pocket Rocket weiter.“
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