
Damon Heta hat eine ungewöhnliche, aber spektakuläre Idee für ein neues Dartformat ins Gespräch gebracht – inspiriert vom berühmten „Royal Rumble“ aus dem Wrestling. Die Nummer acht der Welt sieht darin die Chance, dem Dartsport eine frische, unterhaltsame Facette zu verleihen.
Die Grundidee: Schnelle Shootouts über ein einziges Leg. Der Sieger bleibt am Oche, der Verlierer scheidet sofort aus und macht Platz für einen geheim gehaltenen Joker, der erst im Moment seines Einsatzes enthüllt wird. Geplant ist ein 30-köpfiges Teilnehmerfeld, bestehend aus den Top 10 der Weltrangliste, zehn Qualifikanten sowie zehn Wildcards, die von der PDC und den übertragenden Sendern nominiert werden.
Doch Heta hebt eine zentrale Voraussetzung hervor: Das Preisgeld müsse stimmen. „Der Royal Rumble ist eine gute Idee“, sagte der Australier gegenüber Sporting Life. „Aber ich glaube nicht, dass viele Spieler für nur ein einziges Leg um die halbe Welt reisen – es muss sich auch lohnen. Ich selbst wäre aber definitiv dabei.“

Chancen für die zweite Reihe
Besonders für Profis außerhalb der Top 16 sei dieses Format eine Möglichkeit, sich ins Rampenlicht zu spielen. „Ich denke, dass viele Spieler außerhalb der Top 16 gerne teilnehmen würden“, so Heta. „Für einige aus der Spitze ist es vielleicht weniger interessant, solange es nicht um etwas geht. Aber sobald man Ranglistenpunkte oder etwa ein Grand-Slam-Ticket einbaut, wird es auch für die Topstars spannend.“
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Zunächst solle man das Konzept allerdings in kleinerem Rahmen erproben, etwa bei Showturnieren oder in Amateurligen. „Vielleicht sollte man es erstmal testweise bei ein paar Exhibitions probieren“, schlägt Heta vor. „Dann sieht man, ob das Publikum mitgeht und ob es Potenzial hat. Vielleicht ist es einfach eine neue Art, Darts zu erleben.“
🗣️ “I don’t think players are gonna all come a far to play one leg unless you’re going to fork out good prize money. If it has a meaning on it like a ranking.”
— Oche180 (@Oche180) May 23, 2025
🔥 Damon Heta insists Royal Rumble format needs serious incentives to bring in top 16.
💻 Full story:… pic.twitter.com/RA1Pbo69A4

Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026







