„In diesem Moment dachte ich: Vielleicht reicht es doch nicht“ – Neun Punkte waren gerade genug für Alexander Merkx, um bei der Q-School seine Tour Card zu gewinnen

PDC
Montag, 12 Januar 2026 um 17:30
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Nach einem Nachmittag voller Spannung, Rechenspiele und Ungewissheit hat sich Alexander Merkx bei der Q-School 2026 eine PDC Tour Card gesichert. Der Niederländer landete am Ende gerade hoch genug in der Order of Merit, um sich für die kommenden zwei Saisons Profi nennen zu dürfen. Die Erleichterung war groß, denn einfach war es ganz und gar nicht.
„Es war wirklich ein verrückter Nachmittag“, fasste Merkx seinen Tag zusammen. „Ich bin inzwischen ein paar Jahre älter und das merkst du auch mental. Es war vor allem sehr anstrengend, alles verfolgen und abwarten zu müssen.“ Mit neun Punkten schien die Qualifikation zunächst greifbar. „Ich dachte wirklich, dass neun Punkte reichen würden“, sagte er. „Aber als ich bei neun Punkten stand und dieses Match verlor, sah ich alle an mir vorbeiziehen. Immer wieder jemand, der mich überholte.“
Das sorgte für Zweifel. „In dem Moment dachte ich: Vielleicht reicht es doch nicht“, gab Merkx zu. Das Warten wurde zur echten Prüfung, während andere Partien ausgespielt wurden und die Rangliste in Bewegung blieb. Am Ende fiel alles knapp zu seinen Gunsten aus. „Aber letztlich reicht es“, sagte er mit einem Lächeln. „Also ja, natürlich bin ich glücklich.“
Die Tour Card bedeutet für Merkx den nächsten Schritt in seiner Darts-Karriere. Ganz neu ist das Profi-Circuit für ihn nicht. „Ich habe in den vergangenen drei Jahren schon ein paar ProTours gespielt“, erklärte er. „Nicht sehr viele, aber genug, um zu wissen, was verlangt wird. Und ich denke, dass ich dort gut gespielt habe.“ Diese Erfahrung nahm er mit zur Q-School. „Ich habe einfach eine gute Q-School gespielt“, klang es nüchtern.
Die Frage, ob er bereit ist für zwei Jahre auf der Tour, beantwortete Merkx ohne Zögern. „Ja“, sagte er resolut. „Ich denke, dass dies der richtige Moment ist.“ Dennoch bleibt er realistisch. „Schauen wir einfach, wie es läuft“, fügte er hinzu. „Das Niveau ist hoch und du musst jede Woche liefern.“
Aus der Interviewecke kam schon eine Warnung in Richtung Konkurrenz: „Take it from a Dutchie, this Dutchie is dangerous.“ Merkx konnte darüber lachen, doch die Botschaft war klar. „Ihr werdet es in den nächsten zwei Jahren sehen“, klang es selbstbewusst.
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