Am Ostersonntag wurde in München die zweite Runde des
German Darts Grand Prix ausgetragen. Nachdem am Nachmittag bereits mehrere Spiele im Decider entschieden wurden, zeigte sich auch der Abend hochklassig. Mit dabei waren zudem vier deutsche Spieler.
Im ersten Spiel traf der wiedererstarkte Kim Huybrechts auf den Engländer Luke Woodhouse. Huybrechts begann stark und sicherte sich die ersten drei Legs. Danach kam „Woody“ besser ins Spiel, verpasste jedoch 152 Punkte auf der Doppel 16 zum möglichen Break. So zog der Belgier auf 5:1 davon und spielte zu diesem Zeitpunkt einen Average von 109 Punkten. Woodhouse erhielt noch vier Darts auf die Doppel, ließ jedoch alle liegen. Huybrechts checkte 45 Punkte zum 6:1-Sieg und spielte dabei einen Average von ungefähr 100 Punkten.
Danach traf Josh Rock auf Ryan Joyce. Rock eröffnete die Partie mit einem 11-Darter, ehe Joyce mit einem 69er-Checkout zum 2:2 ausglich. Anschließend holte sich Rock das Break zum 4:3, wurde jedoch direkt wieder von Joyce mit einem 72er-Checkout zum 4:4 gebreakt. Mit einem 140er-Finish über die Doppel 10 sicherte sich Rock erneut das Break zur 5:4-Führung. Mit einem 13-Darter auf der Doppel 16 machte er schließlich den 6:4-Sieg perfekt.
Im nächsten Spiel wollte James Wade seinen ersten Sieg auf der European Tour 2026 gegen Kevin Doets holen. Die ersten vier Legs gingen jeweils mit dem Anwurf, ehe Wade mit einem 104er-Checkout zum 2:2 ausglich. Über die Doppel 7 zog er auf 4:2 davon und stellte später mit Doppel 18 Doppel 20 auf 5:3, nachdem Doets Chancen liegen ließ. Mit einem starken 170er-Checkout brachte sich Doets zurück ins Spiel und glich auf der Doppel 20 zum 5:5 aus. Im Decider startete er mit fünf perfekten Darts und gewann schließlich auf der Doppel 6 mit 6:5.
Danach griff mit
Marcel Hausotter der erste deutsche Spieler ins Geschehen ein. Mit etwas Glück holte er sich über die Doppel 4 das 1:0, ehe er auf der Doppel 8 auf 2:1 stellte. Vor allem seine Anwurflegs waren stark, die nächsten drei gewann er in 12, 11 und 12 Darts. Im siebten Leg stand er sogar bei sieben perfekten Darts, verpasste jedoch die Triple 19. Hausotter ließ zudem einen Breakdart liegen, stellte aber mit einem Bullseye-Finish auf 5:4. Clayton glich mit einem 11-Darter zum 5:5 aus. Im Decider hatte Hausotter 123 Rest, traf die Triple 19, verpasste jedoch die einfache 16 für einen Matchdart auf Bull. Clayton zeigte sich eiskalt und checkte 25 Punkte auf der Doppel 8 zum 6:5-Sieg.
Anschließend wollte
Niko Springer den Titelverteidiger Michael van Gerwen überraschen. Springer nutzte im ersten Leg direkt verpasste Doppeldarts seines Gegners und ging mit 1:0 in Führung. Besonders sein Scoring überzeugte, sodass er schnell auf 2:0 erhöhte. Auch sein Anwurfleg zum 3:0 brachte er durch und checkte 52 Punkte. Über die Doppel 19 stellte er auf 4:0, ehe van Gerwen auf 1:4 verkürzte. Springer blieb jedoch konsequent und nutzte seine Chancen auf der Doppel 20. Schließlich machte er ebenfalls auf diesem Feld den klaren 6:1-Sieg gegen den Titelverteidiger perfekt.
Ricardo Pietreczko traf anschließend auf Nathan Aspinall, den besten Spieler der European Tour 2025. Der Deutsche gewann sein erstes Anwurfleg mit einem 52er-Checkout, ehe Aspinall auf der Doppel 9 ausglich. Danach zog der Engländer auf 3:1 und 4:2 davon. Pietreczko kämpfte sich zurück und holte sich auf der Doppel 8 das Break zum 4:4. Anschließend drehte er das Spiel und ging auf der Doppel 12 mit 5:4 in Führung. Aspinall erzwang mit einem 115er-Checkout den Decider. Dort vergab Pietreczko bei 88 Rest einen Matchdart auf dem Bullseye deutlich. Aspinall nutzte seine Chance auf der Doppel 4 und gewann mit 6:5 bei einem 99er-Average.
Danach betrat Deutschlands Nummer eins
Martin Schindler die Bühne und traf auf Brendan Dolan. Schindler geriet zunächst in Rückstand, nachdem Dolan das 1:0 erzielte. Anschließend gewann Schindler jedoch drei Legs in Folge und checkte 75 Punkte zur 3:1-Führung. Dolan blieb dran und verkürzte auf 3:4. Schindler stellte auf der Doppel 20 auf 5:3. Dolan konterte jedoch mit einem 50er-Checkout zum 4:5 und bekam sogar eine Chance auf den Decider, verpasste jedoch die Doppel 16. Schindler nutzte seine Möglichkeit und machte auf der Doppel 6 mit dem vierten Matchdart den 6:4-Sieg klar.
Im letzten Spiel des Abends forderte William O’Connor den Niederländer Gian van Veen heraus. Van Veen eröffnete die Partie, doch O’Connor kam stark ins Spiel und checkte 120 Punkte zur 3:1-Führung. Anschließend gelang ihm ein weiteres Break zum 4:1, ehe van Veen verkürzte. O’Connor blieb jedoch in den Anwurflegs seines Gegners gefährlich und stellte auf 5:2. Mit einem 108er-Checkout auf der Doppel 14 machte der Ire den 6:2-Sieg perfekt und sorgte für eine Überraschung zum Abschluss. Morgen geht es in München mit dem Achtelfinale weiter.