Michael Smith gewinnt Decider gegen Chisnall – van Duijvenbode übersteht Matchdarts von de Decker beim German Darts Grand Prix in München

PDC
Sonntag, 05 April 2026 um 17:19
Michael Smith (1)
Am Ostersonntag wird in München wie gewohnt die zweite Runde des German Darts Grand Prix ausgetragen. Die 16 Sieger vom Samstag treffen dabei auf die gesetzten Spieler. Am Nachmittag standen die ersten sieben Spiele auf dem Programm, das achte Duell folgt noch. Einige gesetzte Spieler mussten direkt in ihrem Auftaktmatch die Segel streichen, zudem gab es bereits mehrere Decider.
Ross Smith eröffnete den Nachmittag des German Darts Grand Prix mit einem 87er-Checkout gegen den Ungarn Patrik Kovacs. Als Kovacs 106 Punkte zum 2:3 checkte, brachte er sich selbst wieder ins Spiel. Doch Smith antwortete mit einem 121er-Checkout über die Doppel 14 zur 4:2-Führung und übernahm die Kontrolle. Wenig später machte er auf der Doppel 16 den souveränen 6:2-Erfolg perfekt.
Im zweiten Spiel entwickelte sich das niederländische Duell zwischen Jermaine Wattimena und Niels Zonneveld zu einer klaren Angelegenheit. Wattimena fand nie richtig in sein Scoring, sodass Zonneveld früh davonzog. Der Niederländer verpasste sogar die 170 zum möglichen Whitewash. Wattimena holte sich noch ein Leg, doch Zonneveld machte mit einem 77er-Checkout den 6:1-Sieg sicher.
Im dritten Spiel traf Damon Heta auf einen starken Karel Sedlacek. Der Tscheche ging schnell mit 2:0 in Führung, ehe Heta über die Doppel 16 zum 2:2 ausglich. Sedlacek blieb jedoch der konstantere Spieler und holte sich direkt das Rebreak. Mit einem 32er-Checkout stellte er auf 4:2. Als Heta fünf Darts auf die Doppel 10 vergab, nutzte Sedlacek seine Chance und sicherte sich mit einem 40er-Checkout den klaren 6:2-Erfolg.
Das Duell zwischen Daryl Gurney und Andrew Gilding begann ausgeglichen, die ersten vier Legs gingen jeweils mit dem Anwurf. Dann gelang Gurney über die Doppel 14 das Break zum 3:2. Gilding konterte jedoch mit einem starken 124er-Checkout über das Bullseye zum 4:4. Anschließend stellte er auf 5:4, ließ aber einen Matchdart auf der Doppel 8 liegen. Gurney nutzte seine Chance und erzwang den Decider. Dort setzte sich Gilding mit einer 180 und einem 104er-Checkout zum 6:5 durch.
Im Spiel zwischen Krzysztof Ratajski und Ryan Searle entwickelte sich zunächst ein echtes Breakfestival. Die ersten vier Legs gingen jeweils an den Spieler ohne Anwurf, wobei Searle im vierten Leg gleich zehn Doppeldarts vergab. Danach hielten beide Akteure ihre Anwurflegs, ließen aber weiterhin Chancen liegen. Searle erzwang mit einem 65er-Checkout den Decider. Dort blieb Ratajski eiskalt und checkte 121 Punkte über das Bullseye zum 6:5-Sieg.
Anschließend startete Danny Noppert stark in sein Match gegen Ritchie Edhouse und ging mit 3:0 in Führung. Edhouse verkürzte mit eigenen Anwurflegs auf 4:2, ehe Noppert mehrere Doppeldarts ungenutzt ließ. Edhouse nutzte das zum Break und glich später erneut aus, unter anderem mit einem 84er-Checkout. Nachdem Noppert einen Matchdart auf dem Bull verpasste, rettete sich Edhouse mit einem weiteren 84er-Checkout in den Decider. Dort spielte Noppert jedoch stark und gewann das Match mit einem 13-Darter.
Danach traf der World Grand Prix Sieger von 2024 auf den Finalisten von 2020, Dirk van Duijvenbode. De Decker startete stark, ließ jedoch früh Chancen auf die Doppel liegen. Van Duijvenbode nutzte das eiskalt und ging mit 2:1 in Führung. Der Niederländer verpasste anschließend Doppel 18 für eine höhere Führung, wodurch de Decker auf 4:4 ausgleichen konnte. Beim Stand von 5:4 ließ de Decker einen Matchdart auf dem Bullseye liegen. Im Decider stellte er sich mit einer 180 auf 67 Rest, verpasste jedoch erneut auf der Doppel 16. Van Duijvenbode blieb nervenstark und verwandelte seinen zweiten Matchdart auf der Doppel 10 zum 6:5-Sieg.
Im letzten Spiel des Nachmittags traf Dave Chisnall auf Michael Smith. Chisnall erwischte den besseren Start und ging mit 2:0 in Führung. Smith drehte jedoch die Partie und ging mit 3:2 nach vorne. Anschließend setzte er mit einem 136er-Checkout ein Ausrufezeichen und stellte auf 4:3, ehe ihm auch das Break zum 5:3 gelang. Chisnall blieb dran und kämpfte sich zum 5:5-Ausgleich zurück. Im Decider behielt Smith die Nerven und entschied die Partie auf der Doppel 20 für sich, womit er ins Achtelfinale einzog.
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