UK Open 2026: Littler und Wade feiern dominante Siege über Anderson und van Gerwen – Price mit spektakulärem Comeback

PDC
durch Nic Gayer
Samstag, 07 März 2026 um 23:40
james-wade-luke-littler
Bei den UK Open 2026 wurden am Samstagabend in Minehead die Viertelfinalisten ermittelt. In der Achtelfinal-Session wurden vier Begegnungen auf der Hauptbühne sowie vier weitere auf der Nebenbühne ausgetragen. Während auf der Mainstage vor allem große Namen und echte Kracherduelle im Fokus standen, sorgten auch die Matches auf Bühne zwei für Drama, Überraschungen und spektakuläre Comebacks.
Den Auftakt der Mainstage machte das mit Spannung erwartete Duell zwischen Stephen Bunting und Josh Rock. Der Nordire erwischte nach frühem Rückstand eine starke Phase und übernahm mit konsequentem Scoring zunehmend die Kontrolle. Zwar hielt Bunting zwischenzeitlich mit einem sehenswerten 140er-Finish dagegen, doch Rock behielt in den entscheidenden Momenten die Nerven und machte seinen 10:7-Erfolg schließlich mit einem nervenstarken Treffer auf der Doppel-1 perfekt.

Littler dominiert Anderson

Anschließend folgte das Generationenduell zwischen Gary Anderson und Luke Littler – ein Spiel, auf das viele Fans besonders gespannt gewartet hatten. Die schottische Legende startete zwar mit einem Break in die Partie, doch danach übernahm Littler das Kommando. Mit hohem Scoring und mehreren wichtigen Checkouts zog der Weltmeister rasch davon und marschierte über Zwischenstände von 4:1 und 7:3 zu einem letztlich souveränen 10:5-Sieg. Littler spielte dabei einen Average von über 102 Punkten und bestätigte einmal mehr seine Extraklasse.
Auch das dritte Hauptbühnen-Duell bot große Namen: Michael van Gerwen traf auf James Wade, womit zwei dreifache UK-Open-Champions aufeinanderprallten. Doch statt eines engen Schlagabtauschs entwickelte sich die Partie zu einer Demonstration von Wade. „The Machine“ spielte zeitweise über 105 Punkte im Average, überzeugte mit herausragender Doppelquote und ließ van Gerwen kaum Luft zum Atmen. Mit einem klaren 10:3-Erfolg zog der Engländer beeindruckend ins Viertelfinale ein.
Den Abschluss der Mainstage bildete das Duell zwischen Luke Humphries und Danny Noppert. Der Niederländer erwischte den deutlich besseren Start und setzte sich früh mit mehreren Breaks ab. Humphries fand zwar im weiteren Verlauf phasenweise zurück ins Match, konnte den Rückstand jedoch nicht mehr entscheidend verkürzen. Am Ende setzte sich Noppert mit 10:6 durch und feierte damit seinen ersten Sieg über den Weltranglistenersten bei einem Ranking-Major.
Auch auf der Nebenbühne wurde hochklassiger Sport geboten. Jonny Clayton startete furios in sein Match gegen Martin Lukeman und zog früh deutlich davon. Zwar konnte Lukeman zwischenzeitlich verkürzen, doch Clayton behielt die Kontrolle und machte seinen 10:7-Sieg schließlich souverän perfekt.
Ein weiteres umkämpftes Duell lieferten sich Rob Cross und Daryl Gurney. Cross zeigte über weite Strecken das stabilere Scoring und setzte sich letztlich mit 10:6 durch, womit auch der Weltmeister von 2018 seinen Platz im Viertelfinale sichern konnte.
Für das größte Drama des Abends sorgte jedoch die Partie zwischen Gerwyn Price und Keane Barry. Der junge Ire lag bereits mit 9:5 in Führung und stand nur noch ein Leg vor einer Sensation. Doch Price kämpfte sich mit beeindruckender Entschlossenheit zurück, gewann vier Legs in Serie und entschied schließlich auch den Decider für sich – ein spektakulärer 10:9-Comeback-Sieg für den Waliser.
Das letzte Ticket für das Viertelfinale sicherte sich schließlich Krzysztof Ratajski, der nach der Pause immer stärker aufspielte und Ryan Searle mit 10:5 besiegte. Mit fünf Leggewinnen in Folge zog der „Polish Eagle“ letztlich souverän unter die letzten acht des Turniers ein.
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