James Wade war am Sonntagabend der große Gewinner. Der frühere Champion und Vorjahresfinalist verbindet mit dem
World Matchplay ohnehin hervorragende Erinnerungen und setzte sich nun auch gegen Jermaine Wattimena durch.
James Wade zog in die nächste Runde ein
Wade machte sich das Leben gegen Wattimena phasenweise leicht, geriet zwischendurch aber auch unter Druck. Gleich im ersten Leg verpasste er das Bullseye für ein 121er-Finish. Wattimena erhielt anschließend die Chance auf 117 Punkte, rutschte jedoch in die einfache Eins ab. Wade kehrte zurück, traf die Doppel 20 und ging mit 1:0 in Führung.
Kurz darauf warf Wade eine 180 und stellte sich 84 Rest. Nach der Triple 14 verfehlte er allerdings die Doppel 11. Wattimena bekam erneut eine Gelegenheit, überwarf sich jedoch mit der einfachen 16. Wade nutzte das Geschenk, checkte über Doppel 4 und schaffte das frühe Break zum 2:0.
Wattimena antwortete zwar mit einer 180, stellte sich damit aber kein Finish. Wade ließ sich trotz eines herausgefallenen Darts 75 Punkte Rest und räumte diese über Triple 17 und Doppel 12 zum 3:0 ab.
Der Engländer blieb am Drücker. Nach einer weiteren 180 vollendete er ein 116er-Checkout und erhöhte per Break auf 4:0. Erst danach gelang Wattimena ein Lebenszeichen. Wade verpasste bei 164 die Triple 18, der Niederländer nutzte seine Chance und verkürzte über Doppel 16 auf 1:4. Mit diesem Zwischenstand ging es in die erste Pause.
Nach der Unterbrechung traf Wade die Doppel 2, doch Wattimena kämpfte sich zunehmend in die Partie. Der Niederländer hielt zum 3:5 und schaffte anschließend mit einem 76er-Finish das Break zum 4:5. Wade stoppte den Lauf jedoch und ging nach einem 60er-Checkout mit einer 6:4-Führung in die nächste Pause.
Auch danach blieb die Partie wechselhaft. Wade rutschte bei 144 in die Triple 1, während Wattimena bei 64 die Doppel 20 verpasste. Wade erhielt bei 101 eine weitere Chance, traf erneut nur die Triple 1 und bekam zunächst keinen Wurf auf ein Doppel. Wattimena ließ jedoch erneut aus, sodass Wade zurückkehren und sein Leg zum 7:4 halten konnte.
Wenig später verpasste Wade ein 67er-Finish zum nächsten Break. Wattimena ließ seinerseits 80 Punkte liegen, und Wade nutzte Doppel 5. Anschließend vergab der Engländer 120 Punkte, woraufhin Wattimena mit einem 76er-Checkout direkt zurückbreakte.
Wade eröffnete das folgende Leg mit einer 180 und stellte sich 121 Punkte. Er verfehlte jedoch die Doppel 14 und ließ Wattimena eine Chance auf 120. Der Niederländer traf die notwendige Triple jedoch nicht.
Danach wurde es chaotisch. Wade verpasste die Doppel 7, Wattimena erhielt Doppel 19, traf aber ebenfalls nur das einfache Feld. Im nächsten Versuch saß die Doppel 7 schließlich, und Wade schaffte das Break zum 9:5. Damit hatte er Anwurf zum Matchgewinn.
Wattimena stemmte sich noch einmal gegen die Niederlage und breakte zum 6:9. Wade ließ sich den Sieg jedoch nicht mehr nehmen. Mit einem 64er-Finish machte er den 10:7-Erfolg perfekt und zog in die nächste Runde ein.
Niederländische Gala: Van Veen und Nijman ziehen souverän weiter
Gian van Veen und
Wessel Nijman haben einen starken Abend für den niederländischen Dartsport perfekt gemacht. Beide setzten sich überzeugend durch und lösten ihr Ticket für die nächste Runde. Van Veen bezwang
Krzysztof Ratajski mit 10:6, während Nijman Dave Chisnall beim 10:5 kaum eine Chance ließ.
Van Veen glänzt mit zwei 144er-Finishes und einem 160er-Checkout
Gian van Veen musste auf dem Papier mit einer schwierigen Aufgabe gegen Krzysztof Ratajski rechnen. Der Niederländer erwischte jedoch den deutlich besseren Start.
Ratajski verpasste im ersten Leg das Bullseye für ein 84er-Finish. Van Veen kehrte zurück, traf die Doppel 16 und ging in Führung. Anschließend legte er mit einem herausragenden 144er-Checkout zum 2:0 nach.
Ratajski verkürzte über Doppel 6, obwohl Van Veen bereits lauerte. Der Pole verhinderte damit gerade noch einen frühen 0:3-Rückstand. Doch Van Veen ließ sich nicht aus dem Rhythmus bringen und räumte erneut 144 Punkte ab. Damit zog er auf 3:1 davon.
Ratajski verpasste ein 124er-Finish, erhielt aber noch eine weitere Chance und verkürzte auf 2:3. Van Veen antwortete mit einem 74er-Checkout zum 4:2.
Kurz darauf verfehlte der Niederländer die zweite Doppel 19 zum 5:2. Ratajski konnte 93 Punkte jedoch ebenfalls nicht löschen. Van Veen kehrte zurück und traf die Doppel 16.
Auch im folgenden Leg ließ der Pole eine Chance aus. Van Veen verpasste zunächst Doppel 16 für ein 88er-Finish, doch Ratajski scheiterte bei 78 an der Doppel 20. Van Veen nutzte Doppel 8 und erhöhte auf 6:2.
Ratajski konnte anschließend 95 Punkte nicht checken. Van Veen räumte 72 ab und führte wenig später nach einem Treffer auf Doppel 16 mit 8:4.
Dann folgte der Höhepunkt des Matches. Van Veen checkte sensationelle 160 Punkte, schaffte das Break zum 9:4 und hatte Anwurf zum Matchgewinn.
Ratajski wehrte sich noch einmal. Mit einem 88er-Finish holte er sich das Break zurück. Danach verpasste er 129 Punkte, durfte aber nochmals antreten und verkürzte über Doppel 9 auf 6:9.
Van Veen ließ sich den Sieg jedoch nicht mehr nehmen. Er verpasste zwar 161, traf aber das Bullseye, um sich 75 Rest zu stellen. Ratajski scheiterte bei 62 an der Doppel 16, und Van Veen machte den 10:6-Erfolg über Doppel 6 perfekt.
Nijman lässt Chisnall keine Chance
Wessel Nijman rundete den niederländischen Erfolgsabend mit einer beeindruckenden Vorstellung gegen Dave Chisnall ab. Der junge Niederländer setzte sich deutlich mit 10:5 durch.
Nach einem nervösen Beginn holte sich Nijman das erste Leg und fand anschließend immer besser in die Partie. Dabei gelangen ihm früh zwei Breaks, ohne dass er in diesen Legs eine 180 benötigte.
Mit einem 64er-Finish erhöhte Nijman auf 2:0. Danach räumte er 117 Punkte zum 3:0 ab und traf Doppel 14 zur klaren 4:0-Führung.
Chisnall versuchte, sich zurückzukämpfen. Nachdem Nijman über Doppel 20 zum 5:1 gebreakt und anschließend auf 6:1 erhöht hatte, verkürzte der Engländer mit einem 60er-Finish auf 3:6.
Nijman reagierte jedoch sofort. Über Doppel 16 stellte er den Vier-Leg-Vorsprung wieder her und zog auf 7:3 davon. Anschließend gelang ihm erneut das Break, wodurch er Anwurf zum 8:3 hatte.
Der Niederländer hielt sein Leg über Doppel 16 und benötigte beim Stand von 8:4 nur noch zwei Legs zum Sieg. Mit Doppel 8 erhöhte er auf 9:4.
Chisnall verkürzte noch einmal auf 5:9, doch Nijman machte anschließend alles klar. Mit einem starken 108er-Checkout vollendete er den 10:5-Erfolg.
Searle bezwingt O’Connor zum Auftakt
Zum Start des Abends setzte sich Ryan Searle mit 10:6 gegen William O’Connor durch. „Heavy Metal“ begann hervorragend und checkte direkt 131 Punkte über zweimal Doppel 20.
Mit einem 67er-Finish spielte Searle den zweiten 15-Darter in Folge und schaffte das frühe Break. O’Connor verpasste anschließend bei 94 die Doppel 20. Auch seine Doppel-Doppel-Route ging daneben, sodass Searle auf 3:0 erhöhte.
Der Ire meldete sich mit einem sehenswerten 127er-Checkout im Match an und verkürzte auf 1:3. Searle behielt jedoch die Kontrolle und ging mit einer 4:1-Führung in die erste Pause.
Nach der Unterbrechung verpasste Searle ein 81er-Finish. O’Connor ließ seinerseits 66 Punkte liegen, woraufhin Searle über Doppel 4 zum 5:1 breakte.
Der Engländer bestätigte das Break und zog weiter davon. Mit einem erneuten Treffer auf Doppel 20 führte er wenig später mit 7:2 und benötigte nur noch drei Legs zum Sieg.
O’Connor verpasste zunächst zwei Darts auf Doppel 12, traf anschließend aber Doppel 6 zum 3:7. Danach breakte er über Doppel 20 und hielt sein eigenes Leg, wodurch er auf 5:7 herankam.
Searle stoppte den Lauf mit einem 56er-Checkout zum 8:5. Anschließend verpasste er zwar 170 Punkte zum 9:5, sodass O’Connor über Doppel 18 verkürzen konnte.
Searle ließ danach ein 110er-Finish liegen, erhielt jedoch eine weitere Chance und traf Doppel 20 zum 9:6. Mit einem 54er-Checkout machte er den 10:6-Sieg schließlich perfekt.
World Matchplay 2026: Van Veen, Wade und Nijman standen am zweiten Abend im Fokus
Der zweite Abend des
World Matchplay 2026 brachte in den Winter Gardens von Blackpool die nächsten vier Erstrundenpartien des traditionsreichen Major-Turniers. Besonders im Fokus stand das Duell zwischen Gian van Veen und dem frischgebackenen European-Tour-Champion Krzysztof Ratajski, das bereits im Vorfeld zu den Höhepunkten der ersten Runde gezählt hatte.
Zuvor eröffneten Ryan Searle und William O’Connor den Abend, ehe James Wade auf Jermaine Wattimena traf. Den Abschluss der Session bestritten Wessel Nijman und Dave Chisnall. Alle vier Partien begleiteten wir wie gewohnt live im Ticker.