"Man muss mit gutem Beispiel vorangehen, auch gegenüber der Jugend" - Vincent van der Voort ist mit einer mehrjährigen Sperre für Prakash Jiwa einverstanden

PDC
Donnerstag, 20 März 2025 um 14:30
vincent van der voort dartshop zaanstad

Eine besonders harte Strafe verhängte der Disziplinarausschuss kürzlich gegen Prakash Jiwa. Der 54-jährige Inder, der sein ganzes Leben in England gelebt hat, wurde wegen vier Fällen von Spielmanipulationen verurteilt und erhielt neben einer Geldstrafe von 17.000 Pfund auch eine achtjährige Sperre. In einer neuen Folge des Podcasts 'Darts Draait Door' kam das Thema zur Sprache. Der ehemalige Profi-Dartspieler Vincent van der Voort freut sich über das sehr energische Vorgehen des Disziplinarausschusses.

Für Jiwa, einen ehemaligen Tour Card Inhaber und 2023 Darts WM Teilnehmer, scheint seine Karriere also endgültig vorbei zu sein. "Pfoe", antwortete Vincent van der Voort, als er die harte Strafe hörte: "Natürlich müssen sie das auch hart bestrafen. Wenn die Straftaten bewiesen sind, dann muss man das tun. Was soll man als Organisation denn sonst tun? Es ist eine harte Strafe, aber ich denke auch, dass vier Fälle sehr viel sind. Es ist schwierig, das zu bestrafen, aber man muss damit umgehen."

Prakash Jiwa in Aktion bei der Darts-Weltmeisterschaft 2023
Prakash Jiwa in Aktion bei der Darts-Weltmeisterschaft 2023

Kleinere Turniere

Auffallend ist jedoch, dass die Zahl der Fälle von Spielmanipulationen im Profibereich äußerst gering ist. Darüber hinaus gibt es jedoch immer mehr Berichte über Spielmanipulationen bei kleineren Turnieren. "Ich denke, das liegt daran, dass immer mehr online gespielt wird", sagt Van der Voort dazu. "Sehr oft dann in kurzen Matches und dann sind die Ergebnisse besonders empfindlich. Diese Leute (die diese Art von Turnieren veranstalten, Anm. d. Red.) verdienen ohnehin nicht viel, also passiert es dann schneller."

Van der Voort ist bereits mit dem sehr energischen Vorgehen des Disziplinarausschusses zufrieden. "Wenn man das nicht tut, lohnt es sich vielleicht, es einmal zu tun. Und das muss man wirklich ausschließen, denn das ist super schlecht. Man muss ein gutes Beispiel geben, auch für die Jugend. Dass sie nicht denken, dass sie das nur einmal machen können."

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