"Nach den verpassten Matchdarts nie in Panik geraten" - Dimitri Van den Bergh lobt die Zusammenarbeit mit dem Sportpsychologen

PDC
Montag, 04 März 2024 um 9:40
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Dimitri Van den Bergh hat zum zweiten Mal in seiner Karriere ein PDC Major gewonnen. Der Dreammaker war im Finale der UK Open mit 11-10 einen Hauch besser als Luke Humphries.
Eine Zeit lang sah es jedoch nicht gut aus für Van den Bergh, der beim 10-8 und 10-9 einige Matchdarts vergab. Dann hatte er Glück, dass auch Humphries einige Matchdarts vergab. "Trotzdem geriet ich nach diesen vergebenen Matchdarts nicht in Panik", sagte er.
"Dank der Zusammenarbeit mit meinem Sportpsychologen habe ich gelernt, immer die Ruhe zu bewahren und weiterhin an ein gutes Ergebnis zu glauben. Obwohl ich ehrlich sein muss, wir hätten nicht gedacht, dass ich knapp zwei Monate nach Beginn unserer Zusammenarbeit ein Major gewinnen würde."
Van den Bergh war letztes Jahr in der Premier League Darts aktiv. "Es war eine tolle Erfahrung, aber ich bin froh, dass ich dieses Jahr nicht dabei bin. Ehrlich gesagt, bin ich nach diesem Turnier erschöpft und freue mich darauf, mich ein paar Tage mit meiner Familie auszuruhen. Ich bin ein echter Familienmensch und genieße diese freie Zeit mit ihnen. Auch wenn ein Jahr Abwesenheit von der Premier League Darts genug ist, ich würde nächstes Jahr gerne wieder dabei sein. Ich denke also, dass ich mir heute einen guten Gefallen getan habe, indem ich dieses Major gewonnen habe (lacht)."
Beim Stand von 10-10 sah sich Van den Bergh mit Buhrufen der Zuschauer konfrontiert, während er sich ausgiebig Zeit nahm, um sich auf das 21. und entscheidende Leg vorzubereiten. "Ich verstehe, dass die Menge aufgewühlt war", sagte er. "Aber ich brauchte noch ein Leg für einen wichtigen Sieg und dachte dann daran, was mir mein Sportpsychologe eingeimpft hatte: 'Nimm dir in den entscheidenden Momenten immer Zeit'. Das habe ich getan, und ich bereue nichts. Ich bin sehr stolz auf das, was ich geleistet habe."
"In Zukunft werde ich das übrigens auch wieder tun. Das funktioniert für mich und das ist das Wichtigste", schloss Van den Bergh, der in der Weltrangliste auf Platz sieben geklettert ist.

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