
Die Professional Darts Corporation (PDC) wird auch in den kommenden Jahren eng mit der Junior Darts Corporation (JDC) zusammenarbeiten. Beide Organisationen haben ihre Partnerschaft verlängert und wollen so weiterhin in die Entwicklung junger Dartspieler weltweit investieren. Mit der erneuerten Vereinbarung wird der Weg von Jugendspielern bis an die absolute Spitze des Darts weiter gestärkt.
Seit Jahren der offizielle Jugendpartner der PDC
Die JDC ist inzwischen seit über zehn Jahren der offizielle Jugendpartner der PDC. In diesem Zeitraum hat das Jugenddarts eine enorme Entwicklung durchlaufen. Während junge Spieler früher oft auf lokale Ligen angewiesen waren, bietet die JDC heute einen klaren und strukturierten Weg hin zum höchsten Niveau der Sportart.
Innerhalb der Organisation erhalten talentierte Spieler die Chance, sich Schritt für Schritt zu entwickeln. Das beginnt häufig in einer der vielen JDC Academies, wo Kinder in jungen Jahren mit Darts in Berührung kommen und ihre Fähigkeiten verbessern können. Anschließend können sie an einem umfassenden internationalen Wettkampfprogramm teilnehmen.
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Ein wichtiges Grundprinzip der JDC ist, dass jedes Event ein offenes System nutzt. Das bedeutet, dass grundsätzlich jedes Kind, egal wo auf der Welt, die Chance erhält, sich mit anderen Talenten zu messen und auf größere Bühnen aufzusteigen.
Die Zusammenarbeit mit der PDC spielt dabei eine entscheidende Rolle. In den vergangenen Jahren wurden mehrere Finals von JDC-Turnieren bereits auf der Bühne großer PDC-Events ausgetragen. Diese Tradition wird auch in Zukunft fortgeführt, sodass junge Spieler früh Erfahrung auf den größten Dartbühnen sammeln können.
Auch Zusammenarbeit im Bildungsbereich
Neben der sportlichen Kooperation arbeiten beide Organisationen auch im Bildungsbereich zusammen. Das JDC Education Team bleibt am Rechenprogramm Bullseye Maths beteiligt, einer Initiative der PDC, die mathematische Fähigkeiten von Kindern über Darts fördert. Diese Einheiten werden mit den eigenen Bildungsprogrammen der JDC kombiniert.
Laut JDC-CEO Darren Barson ist die Zusammenarbeit mit der PDC weit breiter als nur die sichtbaren Momente im Fernsehen. „Wir sind unglaublich froh, dass die PDC die JDC auf so vielen Ebenen weiterhin unterstützt“, sagt Barson. „Auch wenn es offiziell eine Partnerschaft ist, arbeiten wir in der Praxis täglich intensiv zusammen, auch hinter den Kulissen.“

Mitchell Lawrie ist die Nummer 1 bei der JDC und bei den WDF-Herren
Barson betont, dass die Zusammenarbeit in zahlreichen Bereichen stattfindet. „Viele Menschen sehen nur die Events auf der Bühne, aber es passiert viel mehr. Denken Sie an Projekte in der Gemeinschaft, Medienprojekte, Regularien und die Integration unserer Spieler in PDC-Turniere. Die Expertise der PDC ist für uns enorm wertvoll.“
Innerhalb der JDC ist inzwischen ein umfangreiches Ligasystem aufgebaut. So gibt es eine Advanced Tour für 64 Spieler, daneben die Foundation Tour, die Girls Series und die JPL. Außerdem stehen über das Jahr verteilt verschiedene K.-o.-Turniere auf dem Kalender, darunter die JDC Volts, die Super 16, die European Open und der World Cup.
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Lawrie Sieger der Jugend-WM
Die Jugendszene hat zuletzt erneut gezeigt, wie viel Talent unterwegs ist. So krönte sich Mitchell Lawrie kürzlich zum Sieger der Junior World Darts Championship. Dieses Finale wurde auf der ikonischen Bühne des Alexandra Palace in London gespielt, ein Traumort für jeden Dartspieler.
Auch bei den prestigeträchtigen Winmau Junior World Masters gab es jüngst Erfolg für ein junges Top-Talent. Dort ging der Titel an Kaya Baysal, der im Finale in der Arena MK in Milton Keynes der Beste war.
Die JDC erweist sich zudem als ausgezeichnete Talentschmiede für künftige Topspieler. Immer mehr ehemalige Jugendspieler wechseln ins professionelle PDC-Circuit. Das bekannteste Beispiel ist wohl Luke Littler, der inzwischen zur Nummer eins der Welt aufgestiegen ist.
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Aber auch andere Ex-JDC-Spieler haben sich inzwischen einen Namen gemacht, wie Keane Barry, Rusty-Jake Rodriguez und der Niederländer Jurjen van der Velde. Dank der Zusammenarbeit erhalten junge Spieler zudem weiterhin Chancen bei großen internationalen Turnieren. JDC-Spieler können sich über das System unter anderem für das Winmau World Youth Championship und die Qualifikationsrunden des Winmau World Masters qualifizieren. Sobald Spieler sechzehn Jahre alt werden, werden sie außerdem ermutigt, ihre Laufbahn auf der Development Tour weiter auszubauen.
Laut PDC-CEO Matt Porter passt die verlängerte Zusammenarbeit perfekt in die breitere Strategie der Organisation. „Mit dieser neuen Vereinbarung bringen wir unsere Zusammenarbeit mit der JDC in Einklang mit unseren anderen internationalen Partnertouren“, erklärt Porter. „Wir investieren weiterhin in klare Entwicklungswege für Spieler aller Altersklassen auf der ganzen Welt.“
Er sieht vor allem die Academies der JDC als wichtigen Motor hinter dem Wachstum des Jugenddarts. „Die JDC geht mit ihrem immer größer werdenden Academy-Netzwerk voran. Sie bieten jungen Spielern ein sicheres und strukturiertes Umfeld, um Darts kennenzulernen, aber auch wettkampforientiert zu spielen.“
Der PDC-Chef spricht daher von einer besonders positiven Entwicklung für den Sport. „Die JDC hat in den vergangenen zehn Jahren enorm viel geleistet. Wir sehen ein gewaltiges Wachstum bei der Zahl der Academies und der Teilnehmer an JDC-Events. Es sind ohne Zweifel spannende Zeiten für alle, die im Darts involviert sind.“
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The Professional Darts Corporation will continue its support and partnership with the Junior Darts Corporation, aligning the future of the game with a pathway to the very top of the sport of darts.
— PDC Darts (@OfficialPDC) March 16, 2026
Full story 📝 https://t.co/uAqGEIHVid pic.twitter.com/EtvlpZkyJ2

Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026










