Jermain Wattimena hat sich seinen ersten
Players-Championship-Titel des Jahres gesichert! Der Niederländer setzte sich im Finale mit 8:6 gegen Kevin Doets durch. Wattimena hatte zuvor am selben Tag bereits
Luke Littler in einem entscheidenden Leg bezwungen, bevor er sich schließlich selbst den Titel sicherte.
Wattimena erwischte auf dem Weg ins Finale einen herausragenden Tag. In der ersten Runde traf der Niederländer auf Rosney, den er souverän mit 6:3 besiegte. Auch in der Runde der letzten 64 hatte Wattimena keine großen Probleme. Der Niederländer setzte sich mit 6:4 gegen Lukeman durch. Im Achtelfinale musste Wattimena gegen Daryl Gurney im entscheidenden Leg um den Einzug in die Runde der letzten 16 zittern. Letztlich gewann der Niederländer das entscheidende Leg knapp und zog weiter. In der Runde der letzten 16 kam Wattimena dann richtig in Fahrt. Mit einem starken Average von 102,27 Punkten setzte er sich gegen Carl Sneyd durch.
Im Viertelfinale wartete mit Luke Littler die Nummer eins der Welt auf Wattimena. Der Engländer, der erst sein erstes
Players Championship des Jahres bestritt, konnte sich im entscheidenden Leg nicht gegen Wattimena durchsetzen. Der Niederländer checkte 115 zum 6:5-Sieg. Im Halbfinale schien die Partie für Wattimena zunächst verloren, als er schnell mit 1:4 in Rückstand geriet. Anschließend gewann der Niederländer jedoch sechs Legs in Folge und setzte sich mit 7:4 gegen Woodhouse durch, womit er das Finale erreichte.
Auch Kevin Doets erwischte auf dem Weg ins Finale einen starken Tag. Der Niederländer startete mit einem 6:2-Sieg gegen Hofkens. In der Runde der letzten 64 traf Doets auf Landman, den er souverän mit 6:3 besiegte. In der Runde der letzten 16 zeigte Doets gegen Cross keine überragende Leistung. Der Niederländer spielte einen Average von lediglich 82 Punkten, gewann die Partie aber dennoch mit 6:3. Doets überzeugte zwar nicht mit herausragenden Averages, blieb aber weiter siegreich. Auch im Viertelfinale setzte er sich mit 6:2 gegen Cameron Menzies durch. Im Halbfinale traf Kevin Doets auf seinen Landsmann Wessel Nijman. Doets spielte sich souverän mit 6:2 in Führung, ehe Nijmans Aufholjagd zu spät kam. Der Niederländer kämpfte sich noch auf 5:6 heran, doch Doets machte anschließend den Sack zu. Damit konnte sich der Niederländer auf das Finale gegen Wattimena vorbereiten.
Im Finale erwischte Doets einen hervorragenden Start. Der Niederländer warf im ersten Leg zwei 180er und eröffnete die Partie direkt mit einem 11-Darter. Im darauffolgenden Leg gelang es Doets jedoch nicht, innerhalb von sechs Aufnahmen auszuchecken, wodurch Wattimena die Chance bekam, direkt zurückzubrechen. Der Niederländer vergab anschließend mehrere Chancen auf die Doppelfelder, sodass Doets das Leg schließlich doch noch gewann und mit 2:0 in Führung ging.
Wattimena ließ sich kein zweites Mal breaken. Der Niederländer hielt sein eigenes Leg in 15 Darts. Anschließend setzte Wattimena nach und breakte Doets in 14 Darts zum 2:2. Danach hielt Wattimena erneut sein eigenes Leg und gewann damit sein viertes Leg in Folge zum 4:2.
Doets wartete im nächsten Leg bei 40 Punkten auf seine Chance zum Break, doch Wattimena checkte mit seinem letzten Dart 92 Punkte zum 5:2. Als Wattimena anschließend erneut breakte und auf 6:2 davonzog, schien die Partie entschieden. Doets gab sich jedoch noch nicht geschlagen. Der Niederländer holte sich das Break zum 3:6 zurück, gab die Partie anschließend aber wieder aus der Hand.
Doets vergab mehrere Chancen, um auf 4:6 zu verkürzen, wodurch Wattimena einen Matchdart bekam. Dennoch gewann Doets drei Legs in Folge und kämpfte sich auf 6:7 heran. Wattimena machte die Partie anschließend mit einem 11-Darter zu. Der Niederländer krönte sich damit zum Sieger und gewann seinen ersten Players-Championship-Titel des Jahres!