Stephen Bunting und Ex-BVB-Star Patrick Owomoyela gewinnen die Promi-Darts-WM 2025 - Schindler präsentiert erstmals neue Darts
PDC
Kaum hatte sich Luke Littler am Freitagabend zum jüngsten Weltmeister der PDC-Geschichte gekürt, flogen am Sonntag im Düsseldorfer Maritim-Hotel bereits wieder die Pfeile. Im Rahmen der 7. Promi-Darts-WM schlossen sich ausgewählte PDC-Stars mit deutschen Promis zusammen und kürten einen populären Champion.
Die Promi-Darts-WM wird bereits seit 2017 von ProSieben organisiert und ausgetragen. Zum Exhibition-Turnier werden sechs ausgewählte Topspieler der PDC eingeladen, die zusammen mit jeweils einer prominenten Person ein Team bilden. Zunächst werden die sechs Zweierteams in zwei Gruppen aufgeteilt. Die beiden Gruppensieger qualifizieren sich direkt für das Halbfinale, während die Zweit- und Drittplatzierten in einer Zwischenrunde gegeneinander antreten und um den Einzug in die Runde der letzten vier kämpfen. Das Turnier wird größtenteils im Best-of-3-Legs-Format gespielt, ehe die Distanz im Finale auf Best-of-5-Legs angehoben wird. Während die PDC-Stars wie üblich im Double-Out-Modus spielen, dürfen die Promis auch über Triple- und Single-Felder checken.
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Auch im Jahr 2025 wartete die Promi-Darts-WM mit einem hochkarätigen Teilnehmerfeld auf. In Gruppe A betrat der dreimalige Weltmeister Michael van Gerwen zusammen mit Teamkollege und Komiker Simon Gosejohann die Bühne. Sie trafen unter anderem auf Peter Snakebite Wright, der zusammen mit Fußballkommentator Wolff-Christoph Fuss am Turnier teilnahm. Außerdem eingeladen war die deutsche Nummer eins Martin Schindler, der gemeinsam mit TV-Star Evelyn Burdecki auf Titeljagd ging.
In Gruppe B ließen sich die Nummer eins der Weltrangliste, Luke Humphries und die deutsche Sängerin Vanessa Mai von den Düsseldorfer Fans bejubeln. Ähnlich frenetisch wie im Londoner Ally Pally wurde Stephen Bunting am Sonntagabend vom Promi-Darts-WM-Publikum empfangen. An seiner Seite trat Patrick Owomoyela ans Oche, der mit Borussia Dortmund zwei deutsche Meisterschaften und einen DFB-Pokalsieg feierte. Zu guter Letzt kehrte Titelverteidiger Ricardo Pietreczko nach Düsseldorf zurück, der zusammen mit Schauspieler Axel Stein seinen Triumph vom Vorjahr wiederholen wollte.
In der Gruppenphase erwischten van Gerwen und Gosejohann den optimalen Start und qualifizierten sich mit Siegen gegen die Duos aus Wright/Fuss (2-1) und Schindler/Burdecki (2-0) direkt für das Halbfinale. Im Anschluss ließen auch Schindler und Burdecki die deutschen Fans jubeln, als sie sich mit 2-0 gegen Peter Wright und Wolff-Christoph Fuss behaupteten. Schindler sorgte außerdem mit seinem Darts-Setup für Gesprächsstoff: Wie er in einem Interview mit unserer Redaktion angekündigt hatte, spielte der 28-Jährige erstmals mit den Darts seines neuen Ausrüsters BULL’S.
Mit neuem Equipment in die Saison 2025: Seit Oktober steht Martin Schindler bei BULL’S unter Vertrag
Mit unverändertem Setup und gewohnter Scoring-Stärke bescherte Luke Humphries seiner Doppel-Partnerin Vanessa Mai, die mit einer überraschend sauberen Wurftechnik überzeugte und einige Finishes checkte, mit einem 2-1-Erfolg über Pietreczko/Stein den ersten Gruppensieg. Pikachu und Stein kämpften sich allerdings zurück und besiegten wenig später das Duo aus Bunting und Owomoyela mit 2-0, die daraufhin auch mit 1-2 gegen Humphries und Mai unterlagen.
In der Zwischenrunde waren Bunting und Owomoyela dann allerdings im Turnier angekommen, da vor allem der 156-fache Bundesligaspieler immer treffsicherer wurde. Die beiden Fußball-Liebhaber setzten sich mit 2-0 gegen Schindler und Burdecki durch und zogen in die Runde der letzten vier ein. Auch Pietreczko und Stein schafften den Schritt ins Halbfinale, da sie sich mit 2-1 gegen Wright und Fuss behaupteten.
Im Halbfinale mussten sich der dreimalige Promi-Darts-WM-Champion Michael van Gerwen und Komiker Simon Gosejohann mit 1-2 gegen Bunting und Owomoyela geschlagen geben. Zum Abschluss des Matches sorgte der ehemalige Bundesliga-Profi Owomoyela für eines der Highlights des Abends, als er Team van Gerwen mit dem ersten Matchdart auf Tops eiskalt nach Hause schickte. "Nicht Bunting wird morgen für die Premier League nominiert, sondern dieser Kerl", scherzte Mighty Mike im Interview nach dem Spiel. Im zweiten Halbfinale war es überraschenderweise erneut der Promi, der den entscheidenden Unterschied machte. Vanessa Mai verwandelte ihren zweiten Matchdart in der Single-12 und bejubelte den Finaleinzug Arm in Arm mit Luke Humphries.
Im Endspiel der siebten Promi-Darts-WM standen sich schließlich Team Bunting und Team Humphries gegenüber. Bunting und Owomoyela stürmten schnell zu einer 2-0-Führung, kassierten allerdings ein 2-2-Comeback von Humphries und Mai. Schließlich war es der BDO-Weltmeister Bunting, der 24 Punkte über die Doppel-12 checkte und gemeinsam mit Patrick Owomoyela die Promi-Darts-WM-Trophäe in die Luft reckte. "Als ich vor ein paar Tagen von dieser Einladung erfahren habe, bin ich sofort in den ersten Flieger gestiegen. Es ist eine große Ehre für mich, an solchen Turnieren teilnehmen zu dürfen. Vielen Dank an all meine deutschen Fans", sagte Bunting im Siegerinterview.
Promi Darts WM Ergebnisse
Gruppe A
Gerwen / Gosejohann 2:1 Wright / Fuss
Gerwen / Gosejohann 2:0 Schindler / Burdecki
Schindler / Burdecki 2:0 Wright / Fuss
Gruppe B
Humphries / Mai 2:1 Pietreczko / Stein
Pietreczko / Stein 2:0 Bunting / Owomoyela
Humphries / Mai 2:1 Bunting / Owomoyela
Zwischenrunde
Bunting / Owomoyela 2:0 Schindler / Burdecki
Pietreczko / Stein 2:1 Wright / Fuss
Halbfinale
Bunting / Owomoyela 2:1 Gerwen / Gosejohann
Humphries / Mai 2:0 Pietreczko / Stein
Finale
Bunting / Owomoyela 3:2 Humphries / Mai
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Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026










