„Ein Sturm im Wasserglas“ – Vincent van der Voort kritisiert Wirbel um Danny Nopperts World-Series-Aussage

PDC
durch Nic Gayer
Mittwoch, 11 März 2026 um 14:00
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Vincent van der Voort hat sich im Podcast Darts Draait Door zur Aufregung rund um Aussagen von Danny Noppert über mögliche World-Series-Turniere in Australien geäußert. Der ehemalige niederländische Profi ist überzeugt, dass ein harmloser Versprecher unnötig aufgeblasen wurde.
Nach Ansicht von van der Voort mischten sich zu viele Beteiligte in die Situation ein – darunter Management, Organisation und andere Parteien. Dadurch sei aus einer kleinen Unklarheit eine größere Kontroverse entstanden.

Sturm im Wasserglas

Die Diskussion begann, nachdem van der Voort in seinem Podcast gemeinsam mit Gast Noppert über eine Teilnahme des Niederländers an der World Series später in diesem Jahr gesprochen hatte. Im Gespräch entstand der Eindruck, der Niederländer sei bereits eingeladen worden, habe jedoch wegen eines geplanten Urlaubs abgesagt. Laut seinem Management entsprach das jedoch nicht der Realität.
Danny Noppert sorgte mit einer Aussage über mögliche World-Series-Turniere in Australien für Diskussionen – laut Vincent van der Voort handelte es sich jedoch nur um ein Missverständnis
Danny Noppert sorgte mit einer Aussage über mögliche World-Series-Turniere in Australien für Diskussionen – laut Vincent van der Voort handelte es sich jedoch nur um ein Missverständnis
Van der Voort zeigte wenig Verständnis dafür, dass die Situation anschließend so stark eskalierte.
„Das Management sagte sofort, dass das, was gesagt wurde, nicht stimme, aber er hat es eben genau so gesagt“, erklärte er. „Danach gehen sie mit einem Statement raus und rufen, die Medien würden lügen. Da denke ich: Womit sind wir eigentlich beschäftigt? Alle benehmen sich wie Narren, obwohl es überhaupt nicht nötig ist.“
Nach seiner Einschätzung handelte es sich in erster Linie um ein Missverständnis. Noppert habe nicht gemeint, dass er bereits offiziell eingeladen worden sei. Vielmehr wollte er ausdrücken, dass er ohnehin nicht nach Australien reisen würde, weil er bereits einen Urlaub geplant hatte.
„Danny sagte: Da gehe ich nicht hin, denn ich habe einen Urlaub gebucht. Aber was er eigentlich meinte, war, dass er sowieso nicht fahren würde, auch wenn er gefragt würde“, sagte van der Voort. „Nur wird das dann sofort so groß gemacht, dass die PDC anruft, Manager anrufen und Statements kommen.“
Der ehemalige UK-Open-Finalist ist überzeugt, dass sich die Situation leicht hätte klären lassen.
„Wenn er einfach sagt: Es kam kurz falsch rüber, fertig. Dann ist es erledigt. Aber jetzt mischt sich jeder ein und es wird größer gemacht, als es ist.“
Van der Voort störte vor allem die Art und Weise, wie die Angelegenheit anschließend öffentlich dargestellt wurde. In einer Reaktion sei suggeriert worden, die Medien hätten die Aussagen falsch wiedergegeben – eine Darstellung, mit der er nicht einverstanden ist.
„Es gab ein Statement, dass die Medien es verdreht hätten. Aber das fand ich nicht“, erklärte er. „Im Podcast sagt er einfach, dass er dort bereits abgesagt habe, weil er in den Urlaub fährt. Er sagt nicht wörtlich, dass er schon gefragt worden sei, aber so kommt es eben rüber.“
Seiner Meinung nach hätte eine einfache Erklärung genügt, um die Situation zu entschärfen.
„Man kann doch einfach sagen: Es war ein Versprecher, er meinte, dass er sowieso nicht fahren würde. Dann ist es erledigt. Aber jetzt klettern wieder alle auf den höchsten Baum.“
Für van der Voort steht deshalb fest, dass die Aufregung völlig unnötig war.
„Und selbst wenn er es so gemeint hätte, sagt die PDC doch einfach, dass er nie gefragt wurde. Fertig. Dann ist es gelöst. Aber jetzt wird sofort ein ganzes Zirkusstück daraus gemacht“, sagte er. „Es war einfach eine Sprachverwirrung. Mehr nicht. Ein Sturm im Wasserglas.“
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