Dimitri Van den Bergh hat am Dienstag auf der Players Championship-Tour einen wichtigen Auftrieb verzeichnet. Der belgische Dartspieler erreichte erstmals im Jahr 2026 ein Achtelfinale bei einem Players Championship-Turnier – ein Zeichen dafür, dass der frühere World Matchplay-Champion langsam wieder zu alter Form findet.
Ein Achtelfinale heißt bei einem Players Championship Turnier, dass man die ersten drei Spiele des Tages gewonnen hat. Für Van den Bergh ist es also das erste Mal in diesem Kalenderjahr, dass er drei Partien in Folge bei einem Floor-Turnier gewinnen konnte.
In der Auftaktrunde bei
Players Championship 17 setzte er sich mit 6:5 gegen James Wade durch. Eine Runde später besiegte er Tommy Lishman mit demselben Ergebnis, und in der Runde der letzten 32 musste auch Daryl Gurney mit 6:5 gegen „The Dreammaker“ passen. Van den Bergh scheiterte schließlich im Achtelfinale nach einer 2:6-Niederlage gegen Jermaine Wattimena.
Wichtige Leistung
Das mag für einen Spieler seiner Statur nach einem kleinen Erfolg klingen, doch im Kontext seines
schwierigen Saisonverlaufs bedeutet es viel. Van den Bergh erlebte bislang ein wechselhaftes Jahr, in dem er auf der ProTour mit Konstanz zu kämpfen hatte. Häufig schied er früh aus, wodurch auch seine Positionen in den Ranglisten unter Druck gerieten. Ein Platz im Achtelfinale ist daher nicht nur gut für das Selbstvertrauen, sondern auch ein Beleg dafür, dass seine Form langsam zurückkehrt.
Der Belgier zeigte im Tagesverlauf phasenweise solides Spiel und wirkte vor allem mental stärker als bei früheren Turnieren dieser Saison. Während er in den vergangenen Monaten an entscheidenden Punkten oft Chancen liegen ließ, brachte er dieses Mal wichtige Legs über die Ziellinie. Besonders sein Doppeltreffer zeigte sich verbessert, ein Bereich, der zuvor noch ein großes Problem darstellte.
Entscheidende Monate voraus
Für Van den Bergh kommt diese Leistung zu einem wichtigen Zeitpunkt der Saison. Mit den Sommermonaten und großen TV-Turnieren in Aussicht ist es entscheidend, Rhythmus und Vertrauen aufzubauen. Der Antwerpener gilt weiterhin als einer der talentiertesten Spieler des Circuits, muss diesen Status in den kommenden Monaten jedoch mit starken Resultaten erneut untermauern.
Dimitri Van den Bergh erreichte die letzten Sechzehn bei PC 17
Auch wenn ein Achtelfinale auf dem Papier kein Topresultat ist, kann es für Van den Bergh durchaus einen Wendepunkt markieren. Erfolge auf dem Floor bilden oft die Grundlage für bessere Auftritte auf der Bühne, und innerhalb der PDC ist Momentum enorm wichtig. Sollte der Belgier diese Linie halten, könnte er sich in den kommenden Wochen wieder deutlich unter den etablierten Namen auf dem Circuit einreihen.
Der erste Schritt scheint jedenfalls getan.