
Dimitri Van den Bergh hat bei der PDC Darts Weltmeisterschaft als erster Belgier überhaupt das Halbfinale erreicht. Er besiegte Jonny Clayton mit 5-3.
Im Gespräch mit Elmar Paulke nach diesem Match schien es, als könnte der Dream Maker sein Glück noch nicht fassen. "Ich bin durch, ich habe es geschafft! Wow!" fasste er seine Emotionen zusammen.
Dennoch war der Sieg der World Matchplay in 2022 für ihn ein größerer Erfolg als dieser Viertelfinal-Sieg. "Es war schwer, es war nicht, wie ich es kann. Ich habe nicht gezeigt, wie gut ich bin. Das Ganze war nicht da. Oder die Chance, dass ich dann mal kreiert hätte, habe ich nicht genutzt", kritisiert der Belgier seine Leistung gegen Clayton.
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"Bei der World Matchplay war alles da, was ich wollte. Jetzt war es wie eine Chance, die du nicht nimmst. Ich glaube auch, dass Jonny viele Chancen selber gehabt hat, um das Spiel umzudrehen. Das hat nicht geklappt bei ihm. Ich bin einfach richtig stolz. Ich habe es geschafft, ich bin durch. mein großes Gefühl ist: Ich muss morgen besser sein, ich kann auch besser sein morgen."
Die Erfahrung des Belgiers war für ihn der ausschlaggebende Punkt, auch dann mental stark zu bleiben, wenn es für ihn weniger gut lief. "Immer wieder back to basics, habe ich mir gesagt. Er (Clayton, Anm. d. Red.) hat Fehler gemacht, aber am Ende habe ich die Fehler, die er gemacht hat, auch genutzt. Dann habe ich es auch geschafft zu gewinnen. Habe ich es erwartet? So, wie ich mich gefühlt habe, nein! Deswegen ist das Gefühl unfassbar!"
Gegen van Gerwen
Im Halbfinale trifft der Belgier auf Michael van Gerwen.Auch wenn der Niederländer allgemein als Favorit gehandelt wird, sieht der Dream Maker dieser Begegnung gelassen und zuversichtlich entgegen: "Wenn ich mich ein bisschen besser fühle als heute, dann kann es, glaube ich, ein Bombenspiel werden. Ich habe immer noch nicht mein Bestes gezeigt, und trotzdem bin ich im Halbfinale."
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Sylke PuckRedakteurin
Sylke Puck ist seit vielen Jahren Teil unseres Redaktionsteams und gehört zu den vielseitigsten Mitgliedern von dartsnews.de. Sie berichtet regelmäßig in Liveblogs über aktuelle Turniere, verfasst Hintergrundberichte und Artikel und trägt mit ihrer Erfahrung und Leidenschaft wesentlich zur Qualität unserer Berichterstattung bei. Durch ihre zuverlässige Arbeitsweise, ihre Begeisterung für den Sport und ihren Blick für Details ist sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Teams geworden.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








