
Mit einem Sieg über James Wade ist Dimitri Van den Bergh in das Achtelfinale der European Darts Open eingezogen. Mit einem 104er Average und einer 75-prozentigen Doppelquote hieß es am Ende 6-2.
Im anschließenden Interview zeigt sich Van den Bergh selbstsicher: "Er könnte sein, dass es Leute gibt, die keinen Ahnung haben, was James Wade für den Dartsport bedeutet. Es gibt nur drei Spieler, die zehn oder mehr Majors gewonnen haben: James Wade, Michael van Gerwen und Phil Taylor. Ich wusste sofort, ich bin in einem schwierigen Spiel. Ich bin sehr stolz auf mich und ich muss sagen, das Publikum hat meinen Namen gesungen - danke Leute! Das war ein geiles Gefühl!"
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Der Support, den Van den Bergh in Leverkusen bekam, rührte unter anderem auch daher, dass es eine Art "Heimspiel" für den Belgier war. Seit früher Jugend hat er Verbindungen zu dieser Stadt.
"Ich bin einer der wenigen Leute, die sagen können: Ich komme nicht aus Deutschland und bin trotzdem German Master. Das war, weil ich zwei Jahre lang mit einem Mädchen aus Nordrhein Westfalen zusammen war, die aus dieser Gegend hier (Leverkusen) kam", erklärte er. "Ich habe Spaß gehabt, ich habe mein Bestes gegeben, ich habe es geschafft. Morgen ist ein neuer Tag."
Im Achtelfinale trifft Van den Bergh auf Michael van Gerwen. Die Bilanz steht nicht gut für den Dreammaker: 17 Begegnungen, 15 davon hat van Gerwen gewonnen. Vor fünf Jahren konnte van den Bergh ein Unentschieden und einen Sieg gegen Mighty Mike verbuchen. Doch diese Zahlen lassen den Belgier nicht erschauern. "Nathan und ich haben kürzlich bei Premier League gegeneinander gespielt und Nathan wusste, dass er bei unseren letzten 10 Matches nicht in der Lage war, mich zu besiegen."
Jedoch gewann Nathan Aspinall sein letztes Match gegen den Dreammaker in der letzten Premier League Darts. "Ich bin in der gleichen Situation. Morgen setze ich alles auf Sieg. Ich werde alles geben, ich glaube an mich, ich spiele wirklich gut. Also bodenständig bleiben, fokussiert bleiben und einfach mein Spiel spielen. Ich weiß, dass ich es kann", bringt er es abschließend auf den Punkt.
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Sylke PuckRedakteurin
Sylke Puck ist seit vielen Jahren Teil unseres Redaktionsteams und gehört zu den vielseitigsten Mitgliedern von dartsnews.de. Sie berichtet regelmäßig in Liveblogs über aktuelle Turniere, verfasst Hintergrundberichte und Artikel und trägt mit ihrer Erfahrung und Leidenschaft wesentlich zur Qualität unserer Berichterstattung bei. Durch ihre zuverlässige Arbeitsweise, ihre Begeisterung für den Sport und ihren Blick für Details ist sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Teams geworden.
Die deutsche Sportjournalistin kam als Seiteneinsteigerin zum Journalismus und entdeckte 2021 ihre Leidenschaft für den Darts-Sport. Seitdem hat sie sich ein beachtliches Portfolio aufgebaut und sich als feste Größe in der Darts-Berichterstattung etabliert. Neben ihrer Arbeit für dartsnews.de schreibt sie gelegentlich auch für dartsnews.com, wo ihre Artikel ein internationales Publikum erreichen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








